Kapitel 21

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Wie konnte er nur so dämlich sein, wieso hatte er es nicht vorausgesehen? Er hatte doch sogar eine Vision und trotzdem hat er die Puzzelteile nicht gesehen. Er könnte sich selbst schlagen.

„Hoffentlich haben sie sie schon gefunden.",flüsterte er sich selber zu.

Sein Lichtschwert befand sich noch immer in seiner Hand und war bereit. Er wusste wie gefährlich sein Gegenüber war und das er auf ihn wartete.

Alles im einen musste er nur durch diese eine Türe und er würde sich dieser Person stellen. Mit einem Zischen ging diese auf und er Blickte in die Gelben Augen eines Zarbraks. Dieser stand ganz still in der Mitte des Raumes und hatte seine Hände hinter seinem Rücken. Ein kleines, klitzekleines, lächeln sah der 'Mando' auf dessen Lippen, ihm lief es sofort kalt den Rücken runter.

„Mein Schüler."

Shadow knirschte die Zähne zusammen.

„Ich bin nicht dein Schüler!"

Er ging einen Schritt auf ihn zu.

„Und das Werde ich auch niemals sein, Maul!"

Der Zerbark begann einen Schritt auf den Blauhaarigen zuzugehen, dieser wich nicht zurück. Die Gelben Augen fingen an ihn zu mustern.

„Doch du bist mein Schüler."

„Bin ich nicht!"

Ein grinsen stahl sich auf die Schwarz roten Lippen.

„Ich fühle, wie die Dunkle Seite der Macht dich umgibt. Du dich zu wehren versuchts. Das hat doch keinen Sinn, gibt dich ihr doch einfach hin. So viel potenzial wie du hast, wird es ein leichtes sein, Rache zu nehmen."

„Ich werde nicht fallen."

Der Sith blieb einige Schritte vor ihm stehen.

„Das wirst du aber.", damit hatte er seine rote klinge gezogen und schlug direkt auf den gegenüber ein. Dieser Blockte mit seiner grünen klinge. Der Aufprall war so schwer, dass Shadow leicht in die Knie gehen musste. Das rote und grüne Licht spiegelte sich in seinem Helm. Ohne groß darüber nachzudenken stoßte der 'Mando' ihn weg und bereitete sich auf einen nächsten angriff vor. Maul schwang seine Klinge und diese wurde immer und immer wieder abgeblockt. Shadow hatte ihn nicht einmal offensive angegriffen.

„Dein Zeitschinden ist wirklich beeindruckend. Ich habe das erwartet."

Shadow schnaubte.

Maul ging einige Schritte zurück.

„Sie sind eh wertlos für mich, denn ich habe schon was ich will."

„Freu dich nicht zufrüh.", begab sich der blauhaarige in eine andere Position und die Ozeanblauen Augen musterten seinen Feind.

Sie mussten sie schon gefunden haben und auf den Weg zu den Schiffen sein, hoffte er innerlich.

Sein Zeitschinden würde nicht ewig so halten und er wusste nur zu gut, wie stark sein gegenüber war, zudem wusste Shadow nicht, wie viel Maul über ihn wusste. Es war eindeutig, dass er ihn durch die Macht gefühlt hat, aber ab wann? Und wer war die Stimme ganz am Anfang, als er hierherkam? Eins stand fest, es dürfte nicht etwas von der Welt zwischen den Welten über seine Lippen kommen.

Die Luft war schwer. Der Druck auf seinen Schultern spürte er nur zu deutlich, mit einem festem Griff um sein Lichtschwert blockte er jeden einzelnen Angriff. Vor ihm – wie ein Schatten aus der Vergangenheit – lauerte Darth Maul, seine gelben Augen voller Gier.

„Ich versteh nicht..." sagte Maul, seine Stimme ein süßer, giftiger Hauch.

„Warum wehrst du dich? Wir könnten zusammen große Dinge erreichen. Lerne von mir. Verstehe die Dunkelheit..."

Der WandererWo Geschichten leben. Entdecke jetzt