Seine Zunge teilte ihre Lippen. Mit seinem Bein schob N'Arahn ihre weiter auseinander, öffnete sie für sich. Und während seine Zungenspitze die Reihe ihrer Zähne abfuhr, spürte Veidja seine Finger tiefer gleiten. Ein Pulsieren breitete sich in ihr von seiner in sanften Kreisen reibenden, vorsichtigen Erforschung aus. Prickelnde Bögen schienen sich von ihren Lippen zu ihrer Mitte zu schlagen. Noch immer konnte sie sich nicht rühren, keinen klaren Gedanken fassen. Der Engel verspürte keine Angst, keine Wut; nur die Reaktion ihres Körpers, der weich und nachgiebig wurde.
Der Höllenfürst seufzte an ihrem Mund und brach den Bann, indem er seine Augen schloss. Alles, was zuvor ausgesperrt gewesen war, kam mit Wucht zurück. Doch die Hitze in ihrem Unterleib blieb. Schickte erregende Wellen durch ihren Körper, als er seinen Finger wieder und wieder in sie gleiten ließ, seinen Daumen an die empfindlichste Stelle ihres Hügels presste.
Seine Lippen schwebten noch immer über ihren, sie konnte seinen schwerer werdenden Atem über ihren Mund streifen spüren. Veidja zuckte mit dem Kopf vor und biss den Dämon, schmeckte Blut. Er war ihr Feind, auch wenn sie das Bett teilten.
Doch er wich nicht zurück. Hielt aus, dass sie ihre Zähne in seiner Unterlippe versenkt hatte, schaute sie einfach nur an, ohne wieder einen Bann über sie zu legen. N'Arahn öffnete seinen Mund etwas und leckte über den Schwung ihrer Oberlippe. Schockiert ließ der Engel ihn frei. Sofort senkte er seinen Kopf zu ihrer Brust und brachte ihre überreizten Nerven zum Sirren, als er das Saugen seines Mundes und die Bewegungen seiner Hand in einen gemeinsamen Rhythmus brachte.
Der Geschmack seines Blutes füllte Veidjas Mund, sie fühlte noch immer seine Lippen an ihren. Die brennende Wut über seinen Trick war mit ihrem Angriff verraucht. Er hatte ihren Körper in Besitz genommen, sie hatte aus Rache das gleiche mit seinem getan. Doch seine Reaktion darauf war nur Hingabe. Was geht hier vor?
Mit Entsetzen gestand sie sich ein, dass es ihr nicht ausschließlich unangenehm war, was der Dämon mit ihr tat. Sie hasste ihn dafür, was er war, zu welchem Schritt er sie gezwungen hatte. Sie war nicht freiwillig in seinem Bett.
Sie hasste sich selbst dafür, dass sie gedacht hatte, sie könne es aushalten, es taktisch verwenden. Doch noch mehr hasste sie sich dafür, dass N'Arahn keinen Ekel in ihr hervorrief. Dass sie seine Kraft und sein Geschick als Krieger anerkannte. Dass er sich unter Kontrolle hatte, und ihr das Respekt abrang. Dass sein Körper sich verflucht gut anfühlte, wenn sie diesen Gedanken zuließ.
Sie hasste sich dafür, dass sie jetzt die Augen schloss, um seinen Berührungen und dem aufkeimenden Verlangen in sich nachzuspüren.
Sie hatte sich auf die Vereinbarung eingelassen, hatte vieles erwartet, mehr gefürchtet, was diese mit sich bringen würde. Er hatte sie gebannt, vielleicht um sie gefügiger zu machen, was ihre Ängste bestätigt hatte. Doch er hatte den Zauber schnell wieder gebrochen, fügte ihr auch keine Schmerzen zu. Im Gegenteil. Inzwischen rauschte Veidjas Blut vor Erregung.
Das darf nicht sein.
Sie wurde aus dem Gedankengang gerissen, als N'Arahn seine Hand langsam von ihr zurückzog. Sie kam feucht und heiß auf ihrer Seite zu liegen. Er stellte sein Bein auf, gab somit ihr untenliegendes frei, schob seinen Fuß jedoch unter ihre Kniekehle. Er hielt sie weit gespreizt und sie fühlte seine Härte an ihrer Seite. Allem Prickeln, aller Hoffnungen zum Trotz überkamen sie kalte Schauer als sie den Dämonen ansah. Es war so weit. Wieder überflutete sie diese untypische Panik. Sie würde sein Gewicht auf sich spüren, würde von seiner Gewalt erdrückt werden. Zitternd schloss Veidja die Augen, als er seinen Mund von ihrer Brust löste.
Da schob N'Arahn seinen Arm unter ihren Rücken und griff mit einer Hand um ihre Hüfte. Mit einem Ruck fühlte Veidja sich hochgehoben und gedreht. Instinktiv riss sie beide Hände vor ihre Brust und stützte sich auf dem erstbesten ab, was ihr unter die Finger kam, als er seine Bewegung beendet hatte. Sie fand sich rittlings auf dem Krieger wieder, ihre Finger in sein Brustfell gekrallt. Er hatte hinter ihr die Beine leicht aufgestellt. Ihre Oberschenkel waren durch seine Hüften weit geöffnet, die Haare am Ansatz seiner Erektion rieben ihre empfindliche, feuchte Mitte. Hart presste sich etwas Seidiges an ihren Hintern. Die Hände des Höllenfürsten umfassten ihre Taille.
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Weltenbruch (18+)
Fantasy///// Ein Engel. Ein Dämon. Zwei unter vielen. Dies ist unsere Geschichte. Manche würden sagen, sie handelt von Wut und Schmerz. Andere würden sagen, es geht um Liebe. Beides ist wahr. Beides ist falsch. Es ist unsere Geschichte. Wir sagen, es geht...
