Meine Hand wanderte zu meiner Wange. Meine Augen sahen zu Jorge, der sich soeben wieder auf seinen Platz gesetzt hatte. Hatte er mir einen Kuss gegeben?
Und wenn ja, warum kribbelte meine Wange so?
Ich musste mir eingestehen, dass ich immer und immer wieder an ihn denken musste. Daran, wie er mich zärtlich in den Arm nehmen würde, darüber wie seine perfekten Augen die meinen trafen. Und vielleicht dachte ich auch einen kurzen Moment daran, wie es wäre, seine vollen Lippen auf den meinen zu spüren.
Um diese schönen Gedanken nicht einfach verschwinden zu lassen, schloss ich meine Augen. Konzentrierte mich darauf, nichts schlechtes an mich heran zu lassen. Mir diesen Wunsch, jemanden zu haben, der für mich da ist, weiterhin vorstellen.
Die schrecklichen Träume, welche zu jeder Zeit, wenn ich die Augen schloss und in den tiefen Schlaf, welchen ich dringend benötigen würde, sank wiederkehrten, plagten mich auf dieses Mal.
Ich war gefangen in einem Raum voller Spiegel. Überall war ich abgebildet. Überall sah ich meinen schrecklichen Körper. In jedem einzelnen dieser Spiegelbilder wurde mir klar gemacht, dass mein Körper viel zu unschön war für die perfekte Welt außerhalb meiner Träume.
Davon geplagt, öffnete ich meine Augen und rang um Luft. Mein Atem ging schnell und ich spürte meinen schnellen Herzschlag.
Die neugierigen Blicke meiner Kollegen lagen auf mir. Beunruhigt drehte ich meinen Kopf zur Seite.
"Es ist alles in Ordnung."
Seine warme Stimme klang in meinem Kopf immer wieder. Aufgebracht schmiegte ich meinen Kopf an die kräftige Brust von Jorge. Erneut war er für mich da, hielt mich fest, wenn es mir schlecht ging und sorgte dafür, dass ich nicht wieder in diesen Teufelskreis von Spiegeln verfiel.
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Life is hard
Teen FictionGekämpft, gehofft und doch verloren Niemand weiß, wie es hinter dem Bühnen Vorhang wirklich ist. Niemand kennt die wahre Geschichte hinter dem Leben eines Stars. Den viel zu hohen Druck, der auf einem lastet. Niemand erkennt den Schmerz und niemand...
