Nur dieses Mal ist es anders. Erstmal ist es viel überraschender als vorher und zweitens ist es sehr viel stärker.
Ich krümme mich, denn mein Magen tut so weh. Die Krämpfe zwingen mich zu Boden. Inzwischen habe ich es Aufgegeben zu glauben, dass ich mich übergeben muss.
Ich schliesse die Augen so fest, dass ich schon fast Sterne sehe. Vor lauter Schmerz Schreie ich auf.
Und dann, ganz plötzlich ist es wieder vorbei.
Vorsichtig öffne ich die Augen.
Erst werde ich geblendet, denn es ist sehr hell, doch ich gewöhne mich schnell daran.
Unter mir spüre ich nicht mehr den kalten Toilettenboden, sondern weichen Teppich. Nicht nur der Boden hat sich verändert, das ganze Mädchenklo ist anders.
Ich befinde mich zwar immer noch im gleichen Raum und es ist immer noch eine Toilette, jedoch ist es ganz anders und so... altmodisch.
Erstaunt betrachte ich das restliche Zimmer. Es ist kein Mädchenklo mit Kabinen mehr, sondern ein ganz normales, nur dass es ungefähr zehn Mal so gross ist wie das von uns zu Haus.
Das ganze Bad ist in Weiss-, und Gelbtönen eingerichtet und sieht mit seinen vielen Rüschensachen ziemlich altmodisch aus.
An der einen Wand hat es ein grosses Fenster, durch das helles Sonnenlicht strahlt.
Nachdem ich das Bad ausführlich betrachtet habe, wir mir klar was gerade passiert ist und ich bekomme Panik.
Ich stehe in einem Badezimmer, welches wirklich altmodisch eingerichtet ist, ich war aber eigentlich gerade, vor ein paar Sekunden noch auf meiner Geburtstagsparty und war auf dem Mädchenklo.
Heisst das... nein! Das kann nicht sein! Ich kann doch nicht... das geht doch gar nicht.
Also, es gibt drei Möglichkeiten was passiert ist, erstens, ich bin eingeschlafen und träume jetzt davon dass ich hier bin, zweitens, ich wurde entführt während ich geschlafen habe und bin jetzt hier aufgewacht, sehr realistisch Sophia, oder drittens... ich bin wirklich in der Zeit gereist.
Wahrscheinlich hab ich auch einfach nur den Verstand verloren und liege eigentlich im Mädchenklo auf dem ekelhaften Boden und schlafe, während ich von all dem hier nur träume. Für mich ist das die realistische Überlegung.
ich sollte vielleicht aus dem Bad heraus gehen und Sami suchen, ich meine ich träume und in Träumen ist alles möglich. Und mir kann niemand etwas tun.
Langsam stehe ich von dem weichen Teppich auf und schaue an mir herunter. Ich habe immer noch meinen schwarzen Bikini an und bin immer noch in das Star Wars Handtuch von Cedric gewickelt.
Plötzlich höre ich draussen vor dem Bad Stimmen.
„Hallo?", rufe ich und stürme zur Tür. Diese öffne ich und sprinte nach draussen auf den Flur.
Hier stehen eine Frau, die etwas älter sein mag als ich und ein Mann im Alter von meinem Dad.
„Tschuldigung", sage ich zu ihnen.
Die Frau fängt an zu schreien als sie mich sieht und auch der Mann sieht mich geschockt an.
Sie beide sind ziemlich komisch angezogen. Die Frau hat ein langes, bleiches Kleid an, welches wieder mit vielen Rüschen bedeckt ist. Und der Mann hat einen dunkelblauen Anzug an, aber nicht so wie ich ihn kenne, sondern auch eher altmodisch.
Ehrlich ich wusste gar nicht, was mein Unterbewusstsein alles weiss, ich habe nämlich noch nie solche Kleider gesehen.
„Tut mir leid ich wollte dich nicht erschrecken", entschuldige ich mich.
„Wer sind sie?", fragt jetzt der Mann und mustert mich von oben bis unten, „und was machen sie in meinem Haus?"
Ich fühle mich unwohl unter seinem Blick, der an meinem Bikinioberteil hängen bleibt und ziehe das Handtuch noch enger um mich.
„Ich wusste nicht dass das dein Haus ist", entschuldige ich mich wieder. Und ich wusste nicht, dass in meinem Traum das Haus einem Mann gehört. Schon gar nicht einem mit Tüllschleifen an den Ärmeln. Ich grinse bei diesem Anblick.
„Und was machst du hier?", fragt die Frau schüchtern.
„Ich suche meinen Bruder, habt ihr ihn vielleicht gesehen?"
„Und das halb nackt?"
„Fabian, ich denke sie ist eine Prostituierte", flüstert die Frau dem Mann zu.
„Glaube ich auch, Marie."
„Ihr glaubt jetzt aber nicht im ernst dass ich euch nicht höre? Und ich bin ganz sicher keine Schlampe", sage ich lachend.
„Mädchen, über so etwas macht man keine Scherze", ruft Fabian, der Mann.
„Ist gut, aber trotzdem, habt ihr meinen Bruder irgendwo gesehen?"
„Entweder du gehst von alleine oder ich rufe die Wachen", droht der Mann.
„Ja ist ja gut", versuche ich ihn zu beruhigen, „aber ich muss ihn finden."
„WACHEN!", brüllt er aber trotzdem los.
Aus allen Ecken des Saales kommen uniformierte Männer hervor gesprungen.
Ängstlich schaue ich mich um. Mein Unterbewusstsein will mich töten? Böses Unterbewusstsein!
Die Wachen sind noch weit genug entfernt, das sich mir ein Versteck suchen könnte. Ich drehe mich um und sehe die offene Badezimmertür.
Meine Rettung!
Auch wenn das hier nur ein dummer Traum ist, will ich ungerne sterben.
Also stürzte ich auf die Badezimmertür zu und knalle die Tür hinter meinem Rücken wieder zu. Zu meiner grossen Erleichterung steckt ein Schlüssel im Schloss, den ich sofort umdrehe.
Gerettet!
„Machen sie die Tür auf oder wir schlagen sie ein", höre ich Fabian von aussen.
„Niemals!"
„Mein Kind, ich will ihnen nicht weh tun", ruft er.
„Ich bin nicht ihr Kind!", entgegne ich.
„Öffnen sie die Tür, zum letzten Mal!"
In dem Moment wird mir wieder unglaublich schlecht. Wieder schreie ich auf und stürzte zu Boden, so unglaublich stark sind die Krämpfe.
Doch diesmal schliesse ich meine Augen nicht.
Ein heller Lichtblitz erfasst mich und ich werde weg gerissen von diesem Ort. Vor lauter Angst fange ich wieder an zu schreien.
Und dann ist es vorbei...
~~~
Heii ihr lieben,
es tut mir schrecklich Leid, dass ich die letzten Tage nicht wirklich viel geschrieben habe. aber ich habe einen Grund:D. Ich hatte nämlich gester Geburtstag! Yeyy:)
Und es tut mir Leid, wenn ich in den nächsten Tage auch nicht so viel veröffentliche, denn ich feiere noch ein paar Mal:)
Also dann, bis zum nächsten Mal:)
LG Lena:*
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~Timeless~
FantasyLaughter is timeless Imagination has no age Dreams are forever ~Tinkerbell **** Stell dir vor, deine Familie hat ein riesiges Geheimnis, was du keinem erzählen darfst und selbst eigentlich nicht verstehst. Stell dir vor, dir passiert etwas, was du s...