Den Tag über redeten wir noch, über alles und jeden.
Am nächsten morgen durfte ich dann endlich nach Hause.
Marcel: So, ich soll mich um dich kümmern. Das tue ich doch gerne.
Das sagte er mit einem breiten Lächeln im Gesicht und hielt mir dabei den Arm hin, vorauf ich mich dann sofort bei ihm ein Hakte.
Wir gingen durch den Park zum Parkplatz, der Park war sehr schön. Er sah gepflegt aus und er hatte viele Blumen. Es sah aus wie aus einem Märchen.
Ich freute mich schon nach Hause zukommen, endlich zu Ruhe zukommen. Doch ich musste schnell erfahren das es nicht so läuft wie geplant.
Marcel: Also, ähm.. Was ich dir noch sagen sollte, wir fahren zu mir und du wirst auch erstmal bei mir wohnen.
Bei diesen Worten stockte mir der Atem.
Anna: Was !? Warum ?!
Marcel: Emma meinte es wäre besser, wenn du nicht so viele Menschen um dich herum hast.
Die Idee war von Emma, das hätte ich mir ja denken können. Diese Frau schaffte es mich innerhalb von 5 min glücklich und wütend zu machen.
Glücklich darüber, das ich mehr Zeit mit Marcel verbringen konnte, aber wütend darüber, dass niemand mich gefragt hat, ob ich das möchte.
So war es schon in meiner Kindheit gewesen, niemand hat mich gefragt oder auf mich gehört und wenn ich mal was gesagt habe, würde ich ausgelacht.
Anna: Ihr hättet mich ja mal fragen können oder? Aber ich hab da noch eine Frage....
Marcel: Okay, dann weiß ich für das nächste mal Bescheid und frag ruhig.
Anna: Also, du bist ja die ganze Zeit im Krankenhaus bei mir gewesen und jetzt kümmerst du dich um mich. Wann musst du denn arbeiten ? Ich meine es gibt doch garnicht mehr so viele Polizisten, habt ihr da nicht eigentlich noch mehr Arbeit ?
Marcel: Ja, aber mir stand noch Urlaub aus dem letzten Jahr zu. Ich hab ihn auch extra genommen um auf dich auf zupassen und dich zu deinen Sitzungen zu fahren.
Das sagte er mit einem Lächeln und mit einer stolzen Ausstrahlung, als ob er der tollste Mann der Welt wäre nur, weil er mich zu meiner Therapie fährt und um mich sorgen kann.
Am Parkplatz Angekommen stiegen wir in sein Auto ein und fuhren los.
Anna: Ach, wir müssen noch zu mir meine Klamotten abholen.
Marcel: Keine Sorge, Emma hat alles in ein paar Taschen gepackt, die stehen schon bei mir zu Hause. Ich hab da aber noch eine Frage...
Ich sah ihn erwartungsvoll an.
Marcel: Du schläfst Ja im Schlafzimmer und ich dann auf der Couch, wäre es schlimm für dich wenn ich auch in dem Bett schlafe ?
Anna: Nein überhaupt nicht, wir sind Erwachsen und außerdem ist es ja deine Wohnung.
Marcel: Ehrlich gesagt, ist es ein Haus.
Ich schaute ihn mit Respekt an, mit 30 Jahren die er alt war, hatte er ein Haus und einen guten Job, aber wo blieb die Frau in seinem Leben ?
Ich glaube er sah mir die Frage an, denn er antwortete
Marcel: Ich wollte immer, eine Frau, ein Haus und Kinder. Da die Frau und somit auch die Kinder nicht kamen und ich mir das Haus kaufen konnte, hab ich es einfach getan.
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Complicated Love
RandomAnna verliert bei einem Unfall ihre zwei liebsten Menschen. Nach ein paar Jahren lernt sie jemanden Neues kennen.... Doch kann sie schon jemanden neues lieben ?
