Als er sich etwas beruhigt hat dreht er sich mit roten Augen wieder zu mir. "Du wirst mir so fehlen!" "Wir kriegen das hin ok?! Einen Monat Josh. Machen wir noch ein Foto? Als Erinnerung?" "Ja klar unbedingt! Komm ich nehm dich Huckepack und dann machen wir ein Foto vor dem Spiegel." So hebt er mich also zuerst hoch und setzt mich an die Bettkante bevor er sich dann hinkniet, mir sein Handy gibt und dann seine Hände unter meine Beine nimmt, um mich ganz sicher festzuhalten und ich umarme ihn von hinten, um mich festzuhalten. Josh steht auf und geht zum Spiegel. "Einmal lächeln bitte!" Und dann drücke ich ein paar Mal auf den Auslöser. "Josh du musst mir die Bilder unbedingt schicken" "Na klar!" Josh geht dann zu meinem Schreibtisch und setzt mich dort ab, denn ich denke auch er hat gemerkt, dass jetzt die Zeit des Abschiedes da ist. Und mein Schreibtisch ist so hoch, dass ich wenn er steht und ich sitze er nur ca. einen Kopf größer ist. Er zieht mich in eine richtig lange Umarmung. 'Irgendwie bekomme ich gerade so einen Drang ihn zu küssen. Ich weiß nicht warum, aber ich möchte wissen, was dann mit meinem Körper passiert.' "Darf ich noch etwas ausprobieren?" "Aber klar immer doch! Alles was du willst." Ich lehne mich also etwas vor und schaue ihm lange in die Augen. Wir nähern uns immer mehr bis Josh dann schließlich die verbleibenden Zentimeter zwischen und schließt. 'Er hat so weiche Lippen'
Joshuas Sicht:
'Ich glaube ich träume! Dass kann doch jetzt nicht wahr sein! Marie küsst mich! Das wünsche ich mir seit sie mich das erste Mal in den Arm genommen hat, auch wenn ich es zuerst nur als Freundschaft angesehen habe. Mein Bauch kribbelt und ich bekomme Gänsehaut. Sie kann so gut küssen.'
Wir lösen uns langsam wieder von einander und schauen uns noch etwas in die Augen. "Du Marie ich muss jetzt dann gehen. Deine Eltern werden jeden Moment kommen. Ich setzte dich jetzt noch in den Rollstuhl und dann verschwinde ich durch das Fenster." Ich nehme sie hoch und setzte sie ein paar Meter neben dem Schreibtisch in ihren Rollstuhl. Dann umarme ich sie noch einmal. Plötzlich zieht sie mich zu sich nach vorne und drückt mir noch einen leidenschaftlichen Kuss auf. Ich flüstere ihr danach ins Ohr: "Ich werde auf dich warten! Ganz bestimmt!" Dann drücke ich ihr noch einen Kuss auf die Wange. "Wir schreiben und skypen!" "Klar doch. Und denk an den schlechten Tagen ans Geschenk." "Mach ich." Dann gehe ich zum Fenster und springe nach draußen in den Garten und verschwinde.Maries Sicht:
Gerade als Josh zum Fenster rausspringt höre ich, dass die Haustüre aufgeht. 'Perfektes Timing' Meine Mama kommt ins Zimmer. "Und bist du bereit?" "Naja bereit ist das falsche Wort aber ich habe den 'Ausblick' wieder laufen zu können von dem her." "Okay na dann fahren wir oder? Papa wartet schon im Auto" "Ja."
Als ich dann fertig im Auto sitze und wir los fahren muss ich die ganze Zeit an das heute mit Joshua denken. 'Es hat sich so richtig angefühlt und ich bin jetzt schon froh wenn dieser blöde Monat vorbei ist und ich ihn wieder richtig sehen kann. Dann zwar auch nur am Wochenende aber immerhin'
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Unfall mit Folgen
FanfictionNach Maries Unfall stellt sich ihr Leben auf den Kopf. Wird sie je wieder ein normales Leben führen können? - Viele Fragen schwirren in ihrem Kopf herum. Aber nicht nur die ganzen Fragen, sondern auch Joshua, der ihr mächtig den Kopf verdreht.