Der Club war von außen riesig und es standen jede Menge Leute an, um rein zu kommen. Doch anstatt, dass wir uns auch anstellen, zog mich Jace nach vorne zu den Bodyguards und sagte ihm seinen Namen. Der Bodyguard sah auf eine Liste, nickte schließlich und ließ uns durch. "Wie hast du das den geschafft?", fragte ich. "Der Inhaber des Clubs kennt meinen Dad."
Die Musik wurde immer und immer lauter. Und ich hatte Recht. Der Club war echt groß und es war schon richtig voll. In einer hintersten Ecke fanden wir Platz und setzten uns. Ich sah um mich herum. Viele tanzten oder rieben aneinander als gebe es keinen Morgen. Nur wenige saßen.
"Ich bestelle uns mal was zu trinken. Was möchtest du?", fragte Jace dicht an meinem Ohr. "Überrasch mich", meinte ich. Er nickte und stand auf. In Wahrheit hatte ich keine Ahnung was ich bestellen sollte, also ließ ich Jace lieber entscheiden.
Er kam zurück mit zwei Gläsern einer fast durchsichtigen Flüssigkeit. "Für den Anfang Tequila", meinte er lächelnd und stellte ein Glas vor mir ab.
"Für den Anfang?"
"Jap, um locker zu werden. Ich will ja schließlich mit dir tanzen", meinte er grinsend und nahm einen Schluck aus seinem Glas.
"Und was ist, wenn ich nicht mit dir tanzen möchte?", hakte ich grinsend nach.
"Doch glaube mir jeder will mit mir tanzen. Ich bin der Beste", versicherte er mir.
"Du bist aber bescheiden", bemerkte ich.
"So bin ich halt, bescheiden wie eh und je."
Als die erste Runde ausgetrunken war, zog mich Jace auf die Tanzfläche. Gerade lief ein schnelles, spanisches Lied und wir gesellten uns zu den anderen jungen Leuten. Erst wusste ich wirklich nicht, wie ich mich verhalten sollte. Ich meine, er war immer noch mein Geschäftspartner. Doch er hatte nicht gelogen, er tanzte wirklich gut. Provokant sah er mich an und beugte sich zu mir herunter.
"Traust du dich etwa nicht?", fragte er dicht an meinem Ohr.
Und es war genau jetzt der Moment, wo ich nicht mehr nachdachte, was es denn für Auswirkungen auf unsere Partnerschaft haben könnte. Ich tanzte, ich bewegte meinen Körper zur Musik und hatte nach langer Zeit endlich mal wieder wirklichen Spaß.
Schwer atmend, aber lachend ging ich zur Bar um uns noch eine Runde Tequila zu bestellen. Ich lehnte mich an einem Stuhl an und wartete bis ich bestellen konnte.
"Du tanzt wirklich gut, fast wie eine echte Spanierin", hörte ich jemanden neben mir sagen. Ich drehte mich um und sah in das Gesicht eines jungen Mannes, ungefähr in meinem Alter. Er kam mir bekannt vor, als hätte ich ihn schon einmal gesehen. Dann machte es klick. Er war der Kellner, der uns gestern im Restaurant bedient hatte, doch jetzt sprach er perfektes Englisch.
"Ehm Danke", lächelte ich.
"Du erinnerst dich vielleicht nicht an mich-"
"Doch, doch du bist der Kellner der mich und meinem Geschäftspartner gestern bedient hat."
Er nickte und lächelte. "Also ist er nicht dein Freund?"
Ich lachte auf. "Oh nein, wie kommst du drauf?"
"Ihr wart gestern sehr vertraut, so sah es zumindest aus."
Ich nickte. Stimmt gestern hatten wir wirklich viel voneinander erfahren. Ich sah zu dem Mann vor mir. Er sah gut aus. Braunes Haar und braune Augen. Und er hatte eine Lederjacke an, irgendwie machen Lederjacken einen Typen attraktiver.
"Ich bin Caroline"
"Xavier"
"Wie kommt es, dass du so gut Englisch sprichst?"
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Wir und unsere Liebe
RomantikEr, hat einen IQ von exakt 132. Sie, hat einen IQ von exakt 133. Er lebt in England. Sie lebt in Amerika. Er wurde mit Liebe aufgezogen. Sie wurde mit Hass aufgezogen. Beide sind Kinder von erfolgreichen Firmenleitern. Beide treffen aufeinander und...
