Vielleicht sollte ich das Thema Männer einfach vergessen. Ich war 26 fast 27 Jahre alt. Die meisten meiner Highschool und Collegefreunde, waren schon verheiratet und hatten Kinder. Und ich war immer noch Jungfrau. Ich bereute meine Entscheidung nicht, dass ich auf den Richtigen dafür warten wollte.
Doch schon oft kam der Gedanke durch, dass ich vielleicht zu viel auf meine Karriere geachtet hatte, als darauf ob ein Mann, der zu mir passte vor meiner Nase stand. Das Verhalten blieb bei, bis ich auf die Uni kam. Mein erster Freund. Es war schön geliebt gefühlt zu werden, trotzdem hielt die Beziehung nicht lange. Wir entschieden uns dazu Freunde zu bleiben. Bei den meisten klappte sias ja immer nicht, aber bei uns hatte es ganze Jahre gehalten. Damien war für mich wie ein Bruder geworden. Zwischen uns war wirklich nichts mehr als Freundschaftliche Liebe, mehr würde da nie wieder sein. Außerdem hatte er seit zwei Jahren eine Freundin hatte und war glücklich und ich freute mich für ihn.
Damien war ein guter Mensch und ein noch besserer bester Freund.
"Weißt du, vielleicht hast du auch ein bisschen überreagiert" meinte er und sah mich mit verschränkten Armen an, als ich ihm die ganze Geschichte erzählte. Ich hatte es zu Hause nicht mehr ausgehalten. Seit zwei Wochen war ich wieder in Amerika und hatte wirklich niemanden zum reden gehabt. Zwar hatte ich Lucy, doch sie musste für wenige Tage wieder zurück nach San Diego, wo ihre Familie lebte. Also bestand meine letzte Woche aus aufstehen, zur Arbeit gehen, Meetings haben, nach Hause kommen, am Projekt weiterarbeiten, versuchen zu schlafen und wieder alles wiederholen.
Also stand ich kurzer Hand an diesem Abend vor Damiens Tür, weil ich mich und mein momentanes Leben nicht mehr aushielt.
"Ich habe vielleicht ein bisschen übertrieben, aber warum tut er denn überhaupt Sachen hinter meinem Rücken?!" fragte ich angefressen.
"Kleine, kleine, süße Caroline. Du kennst dich wirklich gar nicht mit Beziehungen aus, oder?"
Ziemlich ironisch, dass es ausgerechnet von ihm kam. Meinem Ex.
Ein kleines grinsen konnte ich mir aber trotzdem nicht verkneifen und bis von der kalten Pizza ab, die wir uns vor ein paar Stunde bestellt hatten.
"Was soll das heißen? Soll ich ihn einfach hinter meinem Rücken machen lassen?"
"Das nicht, aber die Sache war jetzt nicht so schlimm, dass ihr gleich Schluss machen müsstet. Darüber kann man in Ruhe reden, wahrscheinlich bereut er es schon"
"Wenn er es bereuen würde, würde er jetzt hier sein oder hätte mich nicht fliegen lassen"
"Tja Männer denken nicht so schnell bei solchen Sachen, wahrscheinlich war ihm gar nicht klar, dass er dich mit der Sache verletzten würde. Gib dem Typen doch ne Chance, der hört sich doch ganz okay an"
"Danke, dass ich deine Erlaubnis habe, Damien" sagte ich und rollte die Augen.
"Kein Ding, ich möchte, dass es dir gut geht und du glücklich bist und jetzt komm her"
Er öffnete die Arme und ich kuschelte mich an ihn. Er war wirklich ein guter Freund.
"Weißt du eigentlich, dass du die Einzige warst, die mich nie ran gelassen hatte als wir noch zusammen waren."
Ich kicherte. "Dein armes Ego"
"Ja mein Ego war ziemlich angegriffen" lachte er. "Was ich sagen wollte, war, dass du jemanden verdienst, der dich liebt, dem du alles bedeutest. Erst wenn du denjenigen findest, solltest du aufhören zu suchen."
"Woher soll ich denn wissen, ob ich es in Jace gefunden habe?" fragte ich verzweifelnd.
"Na ja überleg mal. Jeder Andere würde keiner Beziehung, die nur zwei Wochen gehalten hat so nachtrauern, außer man liebte die Person wirklich. Glaub mir mit Jessica war es auch so und sieh uns jetzt an" sagte er lächelnd.
Ich seufzte.
Warum war die Liebe so schwer?
"Okay, ich werde jetzt nach Hause gehen. Du musst auch irgendwann schlafen" meinte ich und stand auf.
"Soll ich dich nach Hause fahren?"
"Nein, schaffe ich schon. Danke und bis bald." ich umarmte ihn nochmal und öffnete die Tür.
"Pass auf dich auf!" rief er mir noch hinterher, bevor ich die Tür hinter mir schloss.
Auf dem Weg nach Hause, dachte ich über das was Damien mir gesagt hatte nach. Er hatte ja Recht. Vielleicht hätte ich nicht einfach so gehen müssen und wir hätten in Ruhe darüber reden sollen.
Frustriert bog ich in meine Straße ein und blieb erstarrt stehen. Das Blut gefrorte mir in den Adern und mein Herz schlug schneller als sonst.
Vor mir stand er.
Xavier.
Yeiii zwei Kapitel diese Woche! Im Moment habe ich einen Schreibfluss ;)
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kkninaa
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Wir und unsere Liebe
RomanceEr, hat einen IQ von exakt 132. Sie, hat einen IQ von exakt 133. Er lebt in England. Sie lebt in Amerika. Er wurde mit Liebe aufgezogen. Sie wurde mit Hass aufgezogen. Beide sind Kinder von erfolgreichen Firmenleitern. Beide treffen aufeinander und...
