Auftritt des Königs

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Erzähler:

Drei Tage waren die Strohhutpiraten nun schon unterwegs. Alle genossen die kurze Verschnaufspause, bevor sie sich in ein neues Abenteuer stürzen würden. Am späten Nachmittag war es dann so weit. Chopper entdeckte durch ein Fernrohr eine Insel. Sie war von hohen Felsen umgeben, die sie wie eine Festung schützten. Ein weiteres Abenteuer witternd kam der Kapitän aus dem Inneren der Sunny und blickte gespannt auf das vor ihnen liegende Land. "Ich schlage vor, dass wir uns erst einmal einen sicheren Platz suchen, an dem wir die Sunny vor Anker gehen lassen können und wir die Nacht auf der Insel verbringen." meldete sich Nami. "Ich denke, dass das im Moment die beste Möglichkeit ist. Natürlich könnten wir die Nacht auf dem Schiff verbringen, aber es wäre wohl zu gefährlich." stimmte Sanji der Navigatorin zu.

Mit größter Vorsicht steuerte Franky die Sunny an den Felsen vorbei und erhoffte sich, einen sicheren Anlegeplatz zu finden. "Seht mal. Dort drüben ist ein Fluss. Das ist vielleicht ein guter Weg ins Landesinnere." rief Lysop mir zu, der mit seiner Brille die Gegend absuchte. Der Schiffszimmermann steuerte den Fluss an und tatsächlich führte dieser ins Innere der Insel. Dort legten die Strohhutpiraten an einer sicheren Stelle an. "Ich gehe mit Chopper Holz sammeln." bot sich Lysop an und ging in Begleitung des Rentiers in den nahegelegenen Wald. "Und wir bauen in der Zwischenzeit die Zelte auf." sagte Sanji. Der Aufbau verlief eigentlich ganz ordentlich, besonders Franky hatte ein paar der Zelte mit seinem handwerklichen Geschick im Nu aufgestellt. Was man von Ruffy und Zorro nicht gerade behaupten konnte. Kurz darauf kamen Lysop und Chopper vom Holz sammeln zurück und stellten ein Lagerfeuer auf.

Sanji ging gemeinsam mit Brook noch einmal an Bord der Sunny, um Fische aus dem Fischtank und andere Lebensmittel zu holen. "Das hier ist eine bewohnte Insel." stellte Nami fest und zeigte ins Landesinnere. "Man kann die Lichter der Stadt sehen." Die Sonne ging bereits unter, als die Strohhüte genüsslich ihr am Feuer gekochtes Essen verzehrten. "Morgen früh werden wir uns mal auf der Insel umsehen." sagte Ruffy. "Ich geh jetzt schlafen." meinte Lysop, der sich müde erhob und in sein Zelt krabbelte, begleitet von Chopper. Auch Nami wirkte erschöpft und wollte sich hinlegen. "Bist du auch schon müde?" fragte Ruffy Saki. Diese schüttelte aber den Kopf und meinte: "Nein. Ich will noch ein wenig hier sitzen bleiben." Die beiden blieben also mit Zorro und Sanji am Lagerfeuer sitzen, während sich der Rest der Crew bereits schlafen gelegt hatte.

Saki sah verträumt nach oben zu den Sternen, Ruffy streichelte währenddessen ihre Hand. Ihnen war es relativ egal, ob ihre Freunde von ihrer Liebe wussten, zumal Sanji es ja schon in der Kombüse mitbekommen hatte.
Als dann das Feuer nur noch ein kleines Flämmchen war, entschieden sie, sich nun auch schlafen zu legen. "Gute Nacht." flüsterte Saki und kuschelte sich in ihre Decke. "Gute Nacht." murmelte Ruffy.
Als Saki am nächsten Morgen aufwachte, streckte sie sich ausgiebig und verließ dann das Zelt. Die warme Morgensonne war wirklich herrlich. Sie sah auf das Zelt neben ihr, aus dem Sanji gerade herauskroch. "Ah guten Morgen." sagte sie lächelnd. "Guten Morgen, Saki." erwiderte er. "Sind wir die ersten die aufgestanden sind?" fragte er und die orangehaarige nickte. "Ich gehe ein bisschen am Strand entlang." sagte sie dann. Kurz darauf kamen auch Nami und Robin aus ihrem Zelt. "Schlafen die anderen noch?" fragte Nami. "Wenn die anderen dann endlich mal aufstehen, können wir in die Stadt gehen.

Eine Stunde später in der Stadt:

Die Piraten haben sich aufgeteilt und gingen ruhig durch die wunderschönen Gassen einer wohl historischen Altstadt, in deren Mitte sich ein Schloss befand. Ruffy zog Saki als erstes in ein Café, wo sie gemeinsam frühstückten. Robin ging zusammen mit Nami und Chopper ein wenig bummeln, die anderen Strohhüte sind alleine los gezogen. "Ich möchte mir ein paar Bücher kaufen." sagte Robin und blickte dabei ihren Arzt an. "Chopper, kommst du mit?" Dieser bejahte mit der Begründung, dass er noch ein paar Bücher für eine neue Medizin suche. "Okay. Wir treffen uns dann wieder hier." rief Nami den beiden nach, ehe sie in den Klamottenladen auf der gegenüberliegenden Straßenseite ging.
"Wie viel kostet das???" entfuhr es ihr, als sie zuerst den Stapel Klamotten neben der Kasse beäugte und danach den Verkäufer. Dieser zuckte bei ihrem Ton leicht zusammen. "Das macht zusammen 200 000 Berry." wiederholte er. Daraufhin sah Nami ihn gespielt niedlich an. "Können Sie den Preis nicht doch noch ein wenig senken? Bitte." Der Verkäufer blieb jedoch hartnäckig und Nami wollte gerade etwas sagen, als ganz plötzlich draußen ein Schuss zu hören war.

"W-was?! Was ist da passiert?" Ohne weitere Widerworte zahlte sie nun doch den vollen Preis und rannte dann nach draußen. Die Menschen haben sich an den Straßenrand gestellt und es schien so, als würden sie jemand wichtiges erwarten. Viele Soldaten und ein paar Pferde gingen kurz darauf die Straße entlang. Inmitten dessen ritt ein orangehaariger Mann auf einem prächtigen weißen Schimmel. "Entschuldigung, aber könnten Sie mir sagen, wer diese Leute sind?" fragte Nami eine alters Frau neben sich. "Du stammst nicht von hier, habe ich recht? Der Mann in der Mitte ist unser König." Nami sah den Mann verblüfft an. "Und die anderen sind dann wohl seine Armee."
Die Frau nickte und Nami beschloss, erst einmal zurück zu gehen. Robin und Chopper warteten bestimmt schon auf sie.
Währenddessen verließen Ruffy und Saki das Café. Die beiden gingen ein wenig spazieren. Auch sie bemerkten den König und seine Begleiter, gingen aber ohne sie groß zu beachten, weiter.

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Ich weiß, das Kapitel ist ziemlich unspannend, aber ich verspreche das wird sich in den folgenden Kapitel ändern.
LG Kiomi

One Piece - YamiGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt