Kapitel 5

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Während des Essens unterhielten wir uns alle gut, wobei Mum und Dad eher in ein Gespräch über die Nachrichten vertieft waren, weshalb ich entschied mit den anderen dreien über ein anderes Thema zu reden, da keiner von uns besonders erpicht darauf war über Politik zu diskutieren.

„Was habt ihr heute noch vor?" fragte Freddy Jona und mich.

„Noch nichts Besonderes geplant, warum?"

„Wir könnten doch nachher was zusammen machen, zu viert."

„Von mir aus." Sagte ich und sah Jona an, die auch nickte.

„Was würdet ihr davon halten, wenn wir feiern gehen? Das Index hat heute halbe Preise." Meldete sich Daniel nun zu Wort. Mir gingen plötzlich einige Bilder durch den Kopf, die Dan und mich Slowdance tanzend zeigten, weshalb ich schnell den Kopf schüttelte um sie loszuwerden.

„Wir sind dabei. Wann geht's los?" fragte jetzt Jona.

„Wir würden uns um halb 10 auf den Weg machen wollen."

„Perfekt. Wie kommen wir hin?"

„Wir können meinen Wagen nehmen." Bot Dan an und ich hatte nichts dagegen, denn das hieß, dass wir uns ein teures Taxi sparen konnten.

Mittlerweile hatten wir alle aufgegessen, standen vom Tisch auf und halfen beim Abräumen mit. Daniel und Jona bedankten sich noch bei meiner Mum für die Einladung und das leckere Essen und verschwanden anschließend in unseren verschiedenen Zimmern.

Wir verbrachten die fünf noch verbleibenden Stunden mit Filmen und tiefgründigen Unterhaltungen über Freunde, Schule und Daniel wurde auch das ein oder andere Mal erwähnt. Als die Uhr halb 9 anzeigte fingen Jona und ich an ein Outfit auszusuchen (Sie bekam ein Kleid von meinen) und uns zu schminken.

Nicht dass wir zu den Mädchen gehörten, die sich eine Tonne Make-up ins Gesicht klatschte und nachher nicht mehr wiederzuerkennen war. Ich trug ein wenig Make-up auf, ein wenig Mascara, eine minimale Eyeliner-linie und dezenten Lippenstift. Jona war nicht ganz so sparsam wie ich, aber auch immer noch dezent. Ich hatte ein silber schimmerndes Figur betontes kurzärmliges Oberteil an, eine kurze schwarze Hose und eine dazu passende, ebenfalls schwarze Strumpfhose. Jona trug ein schwarzes Kleid, das am Rücken mit Spitze ausgeschmückt wurde.

Natürlich haben wir dabei auch wieder geredet, weshalb wir aber genau pünktlich fertig wurden. Als Freddy uns rief packte ich noch schnell Geld usw. ein, bevor wir zusammen das Zimmer verließen. Freddy der Kavalier bot Jona seinen Arm an, den sie mit einer hochgezogenen Augenbraue nahm und zusammen liefen sie zu Daniels Auto. Daniel selber stand noch im Flur und wartete auf mich. Er trug ein weinrotes enges, aber nicht zu eng anliegendes Hemd und eine schwarze Hose. Und mir wurde klar, dass was auch immer er mir heute Abend vorschlagen würde könnte ich ihm nicht abschlagen. Nicht, wenn er so verdammt gut aussieht!

Ich rief unseren Eltern zu, dass wir jetzt fahren würden und sie wünschten uns viel Spaß. Sie stellten auch keine Fragen mehr, da Freddy sie eingeweiht hatte und sie wussten, dass Freddy und Dan auf uns ‚aufpassen' würden.

Anschließend machte auch ich mich auf den Weg zum Auto und Dan, der auf mich gewartet hatte ging mit mir, wobei er kurz einmal seine Hand auf meinem Rücken legte, als er mir die Autotür öffnete und mir „Du siehst wunderschön aus." ins Ohr flüsterte.

Mir schlug das Herz bis zum Hals und ich lächelte ihn leicht an, wobei ich meine Freude irgendwie unterdrücken musste. Ich murmelte ein „Danke" und setzte mich, worauf er meine Tür schloss und selber zur Fahrertür eilte als Freddy ihn mahnte doch endlich loszufahren. Ich merkte, wie er ab und zu während der Fahrt wieder in den Rückspiegel schaute und mich ansah.

Als wir dann nach einer guten halben Stunde an der Disco angekommen waren sah ich, dass wir nicht die Einzigen waren, die die Idee hatten heute zu feiern, ich glaube so voll hatte ich es hier noch nie gesehen. Wie ich es schon mal gesagt hatte war ich nicht der Typ, der sich in großen Menschenmengen wohl fühlte, aber ich glaube, dass es für heute Abend trotzdem gehen würde. Im Club selber war es bestimmt genauso voll, wie draußen, wo noch eine menge Leute anstanden.

Jona, die merkte, dass ich mich öfter umsah strich mir kurz über den Rücken und lächelte mich an. Das würde ein toller Abend werden. Da der DJ noch nicht die guten Lieder spielte setzten wir uns erst alle an die Theke und bestellten ein paar Drinks, außer Dan, der keinen Alkohol trinken durfte. Wir amüsierten uns wahnsinnig, vor allem als der DJ anfing Jonas Lieblingslied zu spielen und wir alle genötigt wurden mitzutanzen.

Anfangs fühlte ich mich dabei ein wenig unwohl, doch das legte sich, als ich die Leute um mich herum ganz ausblendete und Freddy seine peinlichen moves auspackte, wohingegen ich wahnsinnig elegant aussah.



Pride and Prejudice -Daniel RadcliffeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt