Kapitel 20

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„Alles Gute zum 5-Jährigem!" wurde ich von einem breit grinsendem Daniel begrüßt, sobald ich die Tür geöffnet hatte.

„Wünsche ich uns auch." Entgegnete ich und erwiderte seine Umarmung. Erst nachdem wir uns wieder trennten erkannte ich einen Bund Rosen in seiner Hand, die er mir entgegen hielt.

„Für dich. Ich hoffe sie gefallen dir."

„Das fragst du noch? Danke Dan." Sagte ich ehe ich ihm einen Kuss gab. „So. Ich bin fertig. Wo wolltest du noch gleich mit mir hin?" fragte ich unschuldig in der Hoffnung, dass er es mir zumindest diesmal sagen würde.

„Ich kann mich nicht daran erinnern dir den Ort genannt zu haben." Erwiderte er, bereits wissend was ich vorhatte, mit einem frechen Grinsen im Gesicht, worauf ich mich geschlagen gab und theatralisch seufzte.

„Komm schon, du wirst es nicht bereuen, da bin ich mir sicher." Versicherte er mir, während er meine Hand nahm und mich aus der Tür zog.

„Ach warte, setzt dich doch schon mal ins Auto, ich komme sofort." Erklärte er mir und gab mir die Schlüssel, bevor er zurück ins Haus lief. Ich hatte keine Ahnung was er dort noch wollte, trotzdem folgte ich seinem Vorschlag und setzte mich auf den Beifahrersitz. Es dauerte etwa fünf Minuten ehe ich Stimmen vor unserer Tür hörte. Dan stand dort und lächelte, während mein Bruder ihm auf den Rücken klopfte und mein Vater ihm noch etwas sagte, was ich jedoch nicht verstand. Das Ganze endete damit, dass mein Vater Dan die Daumen drückte und beide wieder im Haus verschwanden, als Dan auf mich zu kam. Er war sichtlich erleichtert, lief leichten Schrittes zur Fahrerseite und setzte sich auf den Platz neben mir, bevor er den Wagen startete.

„Was war das da gerade?" fragte ich lachend und deutete auf die Stelle wo er gerade noch gestanden hatte. „Entweder habt ihr euch endlich geeinigt wie ihr mich am schnellsten loswerdet ohne groß Aufmerksamkeit zu erregen, oder du willst mir einen Antrag machen." Lachte ich und sah ihn an. Er schluckte schwer und sah mich mit erschrocken an. Scheiße. Ich holte schnell Luft und schlug mir die Hände vor den Mund.

„Gott Daniel, es tut mir so Leid, ich wollte nicht-" fing ich an, stoppte aber, als er anfing zu lachen. „Arsch." Beendete ich meinen Satz.

„Es ist aber gut zu wissen, dass du ja sagen würdest hätte ich es vorgehabt."

„Bild dir ja nichts drauf ein."

„Nur ein bisschen." Witzelte er und gab mir einen Kuss auf die Wange. „Wir machen einen kleinen Ausflug und er wird dir nicht minder gefallen wie der Antrag." Fügte er mit einem Lachen hinzu, weshalb ich ihn leicht gegen den Arm boxte.

„Und wehe wenn nicht." Sagte ich nüchtern, als ich meine Nase um einige Zentimeter anhob, was ihn lachen ließ.

Wir fuhren ca. eine halbe Stunde und hielten an einem Steg, der ins Meer führte.

„Darf ich bitten?" fragte mich Dan, der ohne dass ich es gemerkt hätte bereits an meiner offenen Tür Stand und mir seine Hand anbot.

„Gerne." Entgegnete ich und ließ mir von ihm aus dem Auto helfen. „Es ist echt schön hier." Ließ ich ihn wissen, während wir auf den Steg zugingen.

„Finde ich auch, aber wir sind noch nicht ganz da." Erwiderte er mit einem Lächeln, dass mir verriet, dass er wusste wie sehr mir seine Überraschung gefallen würde. Gerade als er diesen Satz ausgesprochen hatte machte er einen Satz nach links in eines der Boote und streckte seine Hand aus, nachdem es sich auf dem wackeligen Grund wieder stabilisiert hatte.

„Du hast ein Boot gekauft?" fragte ich lachend.

„Nur gemietet."

„Du bist doch verrückt." Gab ich kopfschüttelnd zu und stieg vorsichtig ins Boot, während er mir dabei half nicht umzufallen.

Pride and Prejudice -Daniel RadcliffeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt