Doch bevor ich irgendetwas darauf erwidern konnte hörte ich das bekannte Klicken an der Tür, was darauf hinwies, dass ein Schlüssel umgedreht wurde, weshalb wir unseren Blickkontakt abbrachen und zur Tür sahen, wo nun Freddy stand. Ein Glück.
„Hey Dan. Schwesterchen, du hast den Weg aus deinem Zimmer gefunden, ja?" fragte mich Freddy frech grinsend. Ich setzte meinen bösen Blick auf ehe ich antwortete.
„Haha. Ich glaube du warst derjenige, der den Weg nicht in sein Zimmer gefunden hat. Wo warst du?"
„Ein paar Sachen einkaufen, die Mum mir genannt hat, sie will morgen groß kochen wenn sie wieder zu Hause ist, weil sie wusste, dass ich mich eher bewege als du es tun würdest." Sagte er auf seinen Rucksack deutend, den er auf dem Rücken trug.
„Wenn du jetzt denkst, dass ich mich dafür schäme faul zu sein, dann liegst du falsch, aber danke fürs Einkaufen."
„Du kannst übrigens Jona mitbringen, Daniel kommt auch. Oder?"
„Ähm, ja klar, warum nicht?"
„Nice. Kannst du die bitte in den Kühlschrank räumen? Danke du bist ein Schatz!" rief er mir hinterher, nachdem er mich quasi mit dem Rucksack erschlagen hatte, als er ihn mir zuwarf. Ich verdrehte die Augen und wollte mich gerade zum Gehen bewegen, als ich merkte, dass Daniel immer noch neben der Treppe stand anstatt seinem Freund zu folgen.
Er sah kurz zur Tasche, dann wieder zu mir und wollte gerade zum Reden ansetzten, als ich ihn mit einem „geht schon, danke." Unterbrach, bevor er überhaupt gefragt hatte.
„Gut und danke fürs Warten." Sagte er bloß und ging nachdem er mir noch ein Lächeln zugeworfen hatte meinem Bruder hinterher. Ich hob eine Augenbraue etwas überrascht, murmelte etwas was so etwas wie ‚gern geschehen' heißen sollte und verließ ebenfalls den Eingangsbereich.
Nachdem ich alles eingeräumt hatte machte ich mich schnell in mein Zimmer und schloss die Tür, bevor ich einen Schrei der Verzweiflung ausstieß. Leise natürlich, sonst hätten sie mich oben womöglich noch gehört und gedacht ich töte hier unten jemanden.
Jedes Mädchen hat jemanden in ihrem Leben, den sie vergöttert, sei es ein Prominenter, ein guter Freund, oder ein flüchtiger Bekannter. Es weiß, dass diese Liebe niemals erwidert werden wird/kann, was auch immer, aber trotzdem kann man nicht aufhören an diese Person zu denken. Und dieser ‚never ending crush' war in meinem Fall, wie ihr es mit Sicherheit schon erraten habt, Daniel fucking Radcliffe.
Doch leider hatte ich das Pech ihn so gut zu kennen, dass ich wusste, dass er sich bloß von Beziehung zu Beziehung hangelte und bei den Mädchen bekannter war, als ein bunter Hund. Er war der Typ, der in Zeitlupe in den High-School-Filmen über die Flure lief und nach dem sich jedes Mädchen umdrehte und rot anlief wenn ihre Blicke sich zufällig trafen.
Anfangs dachte ich ich hätte im Lotto gewonnen, als Freddy und er sich befreundeten und er so oft hier war, dass man meinen konnte er würde hier wohnen, doch das änderte sich, als ich ihn jedes Mal über ein anderes Mädchen reden hörte, mit dem er gerade zusammen war. Ich ließ nicht zu, dass es auch nur so wirkte, als würde es mich in irgendeiner Weise stören, denn ich wollte nicht, dass er wusste wie ich über ihn dachte.
Ich hatte mir Mühe gegeben offener zu sein, mit ihm zu reden, doch es half nichts und es tat mir nur noch mehr weh, als er mir im selben Moment von seiner neuen Freundin redete, die nebenbei bemerkt immer bildhübsch waren und sich so verhielten wie man es von ihnen erwartete. Sie hockten zumindest nicht den ganzen Tag in ihrem Zimmer rum, hatten mehr als 100 Freunde und trugen die Markenklamotten, die jeder trug.
Ich hatte angefangen mich immer mehr zurückzuziehen und begann mich vor ihm immer mehr zu verschließen. So sehr ich auch versuchte normal zu sein in seiner Umgebung konnte ich nicht aufhören in seine Augen zu sehen, die auf mich so eine beruhigende Wirkung hatten. Oh Gott fang nicht von seinen Augen an!
In meinen Augen war er perfekt und kurz gesagt nicht in meiner Liga.
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Pride and Prejudice -Daniel Radcliffe
Fanfiction#1 in danielradcliffe #8 in brothersbestfriend Jess ist ein Mädchen, das keine hohen Ansprüche und Erwartungen an das Leben hat und lebt auch dementsprechend. Sie ist in sich gekehrt und bildet sich ein alles und jeden zu kennen, bis sie realisiert...
