„Jess, ich war ein Arsch, aber es war nicht meine Absicht dich zu betrügen! Ja, ich hatte eine Freundin zu dem Zeitpunkt, doch dass ich sie nicht liebte wurde mir erst durch dich bewusst. Ich habe zugelassen, dass die Gefühle, die ich schon über die Jahre für dich hege, ausbrechen. Ich habe sie nicht lange genug unterdrücken können bis ich mit Sophie Schluss gemacht hatte. Auch wenn es nur eine Zeitspanne von 15 Minuten war, aber es ist trotzdem passiert und will mich gar nicht weiter rausreden, doch ich hätte niemals erwartet, dass du diese Gefühle erwidern würdest, niemals."
„Du hast mit Sophie Schluss gemacht, als ich nach draußen kam?" fragte sie, mit zitternder Stimme.
„Ja, ich habe ihr gesagt, dass ich mich zum ersten Mal in meinem Leben verliebt hätte. In ein Mädchen, dass anders ist als alle anderen, um das es sich zu kämpfen lohnt und ich es versuchen muss und werde. Ich habe ihr gesagt, dass es mir Leid tut, doch dass ich durch dieses Mädchen erkannt habe, dass ich sie niemals geliebt habe. Natürlich war sie nicht begeistert, den Teil hast du vielleicht noch mitbekommen."
„Wie kamst du denn bitte darauf, dass ich deine Gefühle nicht erwidern würde?"
„Ist das denn so abwegig? Ich bitte dich Jess, du bist die Definition von Perfekt! Ich habe mir nicht einmal ausgemalt, dass wir jemals mehr als nur Freunde werden würden, geschweige denn beste Freunde. Wenn wir ganz ehrlich sind habe ich noch nie in deiner Liga gespielt." Sagte ich wahrheitsgemäß und sie sah mir bloß in die Augen, als suchte sie in ihnen ob ich wirklich die Wahrheit sagte.
„Du hast mich immer schon gemocht?"
„Ich habe dich vergöttert, doch ich hatte mit der Zeit den Eindruck, dass du mich nicht mehr mochtest. Du hast dich mir gegenüber verschlossen und wir haben uns aus den Augen verloren. Ich habe dich immer angebetet, selbst als ich in Beziehungen war warst du immer in meinem Kopf. Ich habe mich in all diese Beziehungen reingestürzt in der Hoffnung jemanden zu finden der so war wie du und mich ablenken konnte, doch es war schwachsinnig von mir zu glauben, dass es da jemanden gab, der genauso war wie du. Du bist einzigartig. Jess, du bist mein never ending crush." Verzweiflung stieg in mir hoch. Ich wusste nicht was ich mehr sagen sollte und selbst ich war jetzt den Tränen nahe. Sie schien es nicht so gut aufzunehmen, weshalb sie die Tränen in ihren Augen nicht mehr halten konnte und sie nun fallen ließ. Aus Schlieren wurden Bahnen, aus Bahnen wurden Bäche.
„Oh, nein, das wollte ich nicht, tut mir Leid. Ich kann verstehen, wenn du nicht willst-" fing ich an, als ich ihr gerade über den Rücken streichen wollte, doch ihre Hände, die sie an meine Wange gelegt hatte ließen mich erstarren. Ihre Augen waren zwar rot und geschwollen, doch immer noch das Schönste was ich je gesehen hatte.
Sie strahlten jedoch keine Verzweiflung oder Trauer aus, sondern vielmehr Glück und Erfüllung. Ihr kalten Hände zitterten, während unter meiner Haut ein Prickeln entfacht wurde, dass sich mit ihrer Berührung bewegte. Ich spürte ihren heißen Atem auf meiner Haut und es kostete mich all meine Selbstbeherrschung sie jetzt nicht zu küssen. Ich merkte wie ihr Blick zwischen meinen Augen zu meinen Lippen huschte. Ich tat es ihr gleich und leckte mir mehr unbewusst über diese, Gott wie sehr wollte ich sie jetzt küssen.
Ich strich ihr eine nasse Strähne ihres goldenen Haares aus dem Gesicht und ließ meine Hand dort liegen. Wir sahen uns beide wieder in die Augen und vom einen Moment auf den anderen lehnten wir uns zeitgleich nach vorne und crashten unsere Lippen aufeinander. Wir hatten so lange auf diesen Moment gewartet, hatten uns so sehr vermisst und wollten nichts anderes als den jeweils anderen. Wir bewegten unsere Lippen in perfekter Synchronisation, als gehörten wir zusammen, zwei Magneten, dessen entgegengesetzte Pole sich anzogen.
In dem Moment wussten wir, dass wir nicht nur zwei Liebende sondern Seelenverwandte waren, für einander bestimmt. Der Kuss war nicht so sachte und zart wie die vorherigen, sondern viel fordernder, leidenschaftlicher und trotzdem voller Liebe. Noch nie zuvor habe ich so etwas gefühlt. Die Sehnsucht die wir beide gespürt hatten, das Verlangen all das war in dem Kuss vereint. Wir bereuten die Jahre in denen wir zu stur, zu stolz waren um den anderen unsere Gefühle zu gestehen, doch diese etlichen Jahre machten wir durch den Kuss, das Gefühl was wir beide verspürten wett. Ich fühlte mich wohl, ich fühlte mich bei ihr mehr wie zu Hause als ich es in unserem Haus je getan hatte.
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Pride and Prejudice -Daniel Radcliffe
Fiksi Penggemar#1 in danielradcliffe #8 in brothersbestfriend Jess ist ein Mädchen, das keine hohen Ansprüche und Erwartungen an das Leben hat und lebt auch dementsprechend. Sie ist in sich gekehrt und bildet sich ein alles und jeden zu kennen, bis sie realisiert...
