Kapitel 7

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„Es wird alles wieder gut, hörst du mich? Ich pass auf dich auf." Sagte er mit seiner wundervoll beruhigenden Stimme. Wir saßen bereits im Auto und fuhren eine gute viertel Stunde.

Ich fühlte mich schrecklich. Ich blickte mit leerem Blick durch die Windschutzscheibe, immer noch nicht in der Lage Daniel zu antworten geschweige denn anzusehen.

Ab und zu zog er noch einmal an seiner Jacke, die er mir umgelegt hatte, wenn sie verrutschte, um mich warm zu halten. Als wir bei uns zu Hause angekommen waren legte Dan seinen Arm um mich und führte mich bis in mein Zimmer.

Meine Eltern schienen bereits zu schlafen, weshalb es unten dunkel und leise war. Ich war um ehrlich zu sein auch heil froh darüber, ich wollte nicht, dass sie mich so sahen und sich Sorgen machten.

Ich hatte mich auf meinem Sofa niedergelassen und vergrub mein Gesicht in meinen Händen. Neben mir senkte sich die Couch und eine warme Hand fuhr mir den Rücken auf und ab.

„Dan, ich fühle mich furchtbar."

„Das ist okay. Er ist jetzt weg und kann dir nicht mehr gefährlich werden."

„Es war so naiv von mir. Es tut mir so leid-"

„Gott Jess, es war nicht dein Fehler. Der Typ war ein Arsch! Er wollte dich seit er dich das erste Mal an der Theke gesehen hat, nur wenn du ein Mann wärst hättest du das wissen können. Sein Blick hat Bände gesprochen. Dass er dich abgefüllt hat hat es ihm nur noch einfacher gemacht."

„Du hast uns an der Theke gesehen?" fragte ich.

„Ich habe dich im Auge behalten, als ich ihn bei dir gesehen hatte." Gab er zu.

„Ich kann nicht aufhören daran zu denken, was passiert wäre, wärest du nicht gewesen." Ich traute mich immer noch nicht ihn anzusehen. „Ich komme mir so dumm vor." Sagte ich jetzt und löste die Hände von meinem Gesicht, den Blick immer noch nach unten gerichtet.

„Der Einzige, der sich dumm vorkommen sollte, bin ich. Ich hatte nicht getrunken und konnte noch klar denken. Ich habe seinen Blick gesehen, habe es aber nicht verhindert-"

„Du konntest nicht wissen, dass er so handeln würde, Dan."

„Ich hätte es wissen müssen. Weißt du Jess, eigentlich wollte ich dich heute Abend zum Tanzen auffordern und dir etwas ausgeben, aber ich war zu spät und jetzt sitzen wir hier." Sagte er und hatte den Blick dabei auf den Boden gerichtet.

Ich starrte ihn mit weiten Augen an und eine Träne, von der ich nicht wusste, dass sie sich gebildet hatte kullerte aus meinem Auge. Beschämt sah ich wieder auf den Boden, doch Dan nahm mein Kinn und hob es, sodass wir wieder auf einer Augenhöhe waren.

„Nicht." Flüsterte er bloß und strich sie sanft weg. Ich musste wieder lächeln und sah ihn an.

„Vielleicht schläfst du jetzt erstmal." Sagte er und stand auf. Ich legte mich auf den Rücken und musste grinsen, als Daniel mir meine Schuhe auszog und mich zudeckte.

„Dan?"

„Ja?" fragte er, als er sich auf den Weg nach Draußen machte.

„Kannst du bitte hier bleiben?" fragte ich ihn und deutete auf den Platz neben mir.

„Natürlich." Sagte er, hob die Decke und legte sich neben mich. Würde er mich morgen darauf ansprechen würde ich einfach sagen, dass es der Alkohol war, der mich dazu gebracht hatte.

Also legte ich meinen Kopf auf seine Brust und atmete den Duft seines Shampoos und Rasierwasser ein, welches unglaublich gut roch. Ich tat tiefe Atemzüge und schloss meine Augen, als er mir mit seiner Hand durch meine Haare fuhr.

Ich genoss jede Sekunde dieses Momentes, bis meine Atemzüge langsam flacher und ruhiger wurden und ich nach einigen Minuten in seinen Armen einschlief.

Pride and Prejudice -Daniel RadcliffeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt