So saßen wir da, auf der Treppe, meine Stirn gegen seine gepresst und schwer atmend. Ich presste die Augen zusammen und atmete tief ein, um diesen Moment für immer festzuhalten. Das Gefühl seines Atems auf meiner Haut.
„Danke." Hörte ich ihn leise flüstern und ich wusste, dass er dabei lächelte ohne auch nur die Augen aufgemacht zu haben. Ich antwortete darauf mit einem Lächeln und sah ihn an, worauf er seine Augen auch öffnete.
„Jess." Fing er an während er meine Hand in die seine legte und mir tief in die Augen sah. „Ich liebe dich. Von ganzem Herzen."
Und ich war froh, dass ich ohne zu zögern ein „ich dich auch." Erwidern konnte ohne groß darüber nachdenken zu müssen.
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Daniel P.O.V:
Jess und ich hatten uns in ihr Zimmer gesetzt und uns unterhalten, als sich ein Schlüssel im Schloss der Haustür drehte und wir jemanden eintreten hören konnten.
„Das muss Freddy sein, Dad kommt nicht so früh von der Arbeit." Erklärte mir Jess was mir einen Stoß in die Brust versetzte als mir ein Gedanke durch den Kopf schoss.
„Gott, ich habe ihm noch nichts von uns erzählt, nicht einmal, was ich für dich empfinde. Ich werde es ihm sagen müssen. Ich habe ihn nicht nach seiner Zustimmung gefragt!" sagte ich während ich aufsprang.
„Die brauchst du auch nicht! Er hat nicht darüber zu entscheiden wen ich als meinen Freund aussuche und wen nicht. Aber er wird dich töten, wenn er es herausfindet." Fügte sie amüsiert hinzu.
„Danke, Jess."
„Ich mein ja nur." Sagte sie immer noch grinsend.
„Ich werde es jetzt tun." Sagte ich mehr um mich selbst davon zu überzeugen, als sie und verließ das Zimmer, doch ging schnell wieder zurück um dem noch etwas hinzuzufügen. „Und wenn du nach 15 Minuten nichts von mir gehört hast ruf den Krankenwagen."
„Viel Glück und jetzt verschwinde." Lachte sie und schüttelte den Kopf. Ich schritt die Treppe zu ihm hinauf und klopfte vorsichtig, bevor ich eintrat.
„Dan? Was machst du hier? Hast es wohl nicht länger ohne mich ausgehalten, ich verstehe schon." Sagte er grinsend und tat gerührt.
„Sicher, das auch, aber eigentlich wollte ich mit dir reden."
„Oh, jetzt geht's los. Was ist los? Und wie und wann bist du eigentlich hier reingekommen?" fragte er etwas verwirrt, als er sich auf sein Bett setzte.
„Dazu später. Ich habe dir doch von dem Mädchen erzählt, in das ich mich verliebte habe."
„Allerdings. Warst du schon bei ihr?"
„Ja, um genau zu sein, jetzt gerade." Sagte ich vorsichtig und sah ihn an, in der Hoffnung zu wissen wann er verstand was ich getan hatte, sodass ich rennen konnte bevor er die Chance hatte es in die Tat umzusetzen. Doch er schien die Dinge noch nicht zusammenzählen zu können.
„Und wie ist es gelaufen?"
„Sehr gut, sie hat mir geglaubt und wir sind jetzt zusammen."
„Und warum siehst du dann so angespannt aus? Ist sie hässlich?"
„Nein, Gott nein! Sie ist wunderschön."
„Dann hat sie einen eifersüchtigen Ex-Freund der dir droht? Oder ist sie etwa meine Schwester?" fragte er laut lachend. Doch das hielt nicht lange an, als er sah, dass ich es ganz und gar nicht lustig fand. Ich spürte wie sich meine Augen in Schock geweitet hatten und Freddys Mundwinkel fielen sich immer weiter nach unten, bis sein Lächeln eher wie eine Grimasse aussah.
„Du hast doch nicht-" fing er an, das verzogene Grinsen immer noch präsent.
„Freddy, lass es mich dir erklären-" fing ich an und hob meine Hände während ich langsam einen Schritt rückwärtsging.
„Und du hast mir nichts davon erzählt!? Meine eigene Schwester! Und ich dachte ich könnte dir vertrauen..." sagte er, als er mir den Rücken zuwandte, doch ich hörte schon wieder seinen gespielt theatralischen Unterton heraus, was mich ein bisschen entspannen ließ.
„Ich habe ja auch gedacht ich hätte keine Chance bei ihr! Ich hätte nie gedacht, dass sie mich zurücknehmen würde. Und wenn man es genau nimmt habe ich dir von ihr erzählt."
„Jaja, schon gut. Ich bin dir nicht böse, aber wage es nicht das nochmal zu tun." Sagt er und schlug mir mit seiner Hand auf meinen Rücken.
„Werde ich nicht und es tut mir Leid."
„Das sollte es auch." Antwortete er grinsend. Doch das änderte sich schlagartig, als er meine Schultern mit seinen Händen umfasste.
„Du bist ein toller Kerl, doch meine Schwester ist die liebenswerteste Person die ich kenne, deshalb Gnade dir Gott, wenn du ihr wehtust, denn das hat sie nicht verdient!" sagte er in so einer beschützerischen Art und Weise, dass ich fast Angst bekam, so hatte ich ihn noch nie erlebt.
„Würde mir nicht mal einfallen. Sie ist das Beste was mir je passiert ist!" gab ich wahrheitsgemäß zurück und hielt seinem prüfenden und einschüchternden Blick stand.
„Dann is' ja gut." Sagte er lächelnd und klopfte mir wieder auf die Schulter, ehe er sagte: „Ihr werdet ein süßes Pärchen, da bin ich mir sicher. Gehen wir runter, vielleicht ist noch was vom Essen da."
„Warum nicht." Gab ich zurück und mir fiel ein riesen Stein vom Herzen, nachdem wir das geklärt hatten und er sogar damit einverstanden war.
A/N: Ich denke, dass ich noch ein Kapitel schreiben werde, doch dann ist die Geschichte auch schon zu Ende. Ich bedanke mich nochmal bei allen, die mich mit ihren Kommentaren und Votes unterstützt haben und wünsche euch noch einen schönen Tag. :)
Liebe Grüße, E.
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Pride and Prejudice -Daniel Radcliffe
Fanfiction#1 in danielradcliffe #8 in brothersbestfriend Jess ist ein Mädchen, das keine hohen Ansprüche und Erwartungen an das Leben hat und lebt auch dementsprechend. Sie ist in sich gekehrt und bildet sich ein alles und jeden zu kennen, bis sie realisiert...
