JADES POINT OF VIEW.
»Ich bin Justin Drew Bieber und bin neunzehn Jahre. Und du ?«
Eine so äußerst positive Geste hätte ich nicht erwartet. Umso mehr also sprangen meine Mundwinkel hoch und ich umgriff ohne lange zu zögern Justins große Hand, welche er schüttelte.
»Jade Morrison, ich bin siebzehn.«
Justin nickte lächelnd, dann ließ er meine Hand wieder los und schaute auf das ruhige Wasser. Ohne es wirklich selber zu merken fing ich an sein Gesicht von der Seite aus an zu mustern. Er war ein sehr schöner Junge und ich konnte bei mir paar Schwächeanfälle vorstellen die er auslösen würde. Trotzdem musste ich an die Worte von Amanda denken, sie meinte ja das er total gefährlich sei. Und na ja, dass mit Liam und seinen Stimmungs Schwankungen hinterließ noch immer ein flaues Gefühl in meinem Magen. Erst als ich bemerkte das Justin seinen Kopf in meine Richtung drehte schaute ich gleich schnell weg und betete insgeheim das er es nicht bemerkt hatte. So blieb mir auch nichts weiteres übrig als mit dem Drang anzukämpfen seinen Blick welcher auf mir ruhte zu erwidern.
»Magst du mir was über dich erzählen ?«, fragte Justin.
Ich sah ihn gleich an, wollte es schon bejahen. Dann, aber verfiel ich ins grübeln und überlegte ob ich doch dieses näher kennen lernenerlauben sollte. Ein wenig zappeln wäre doch auch gut. Außerdem konnte ich es nicht ausstehen über Meine Person zu sprechen. Also zuckte ich nur die Schultern.
»Bin nicht interessant. Erzähl du was über dich.«.
Meine Antwort schien ihn zu verärgern, denn er zog die Augenbrauen zusammen und verdrehte dann die Augen. Na wenn das so ist.
»Wenn du was wissen willst, frag die anderen.«, giftete er dann.
Skeptisch starrte ich ihn an, aber er versuchte gar nicht mich anzusehen. »Ich will es, aber von dir hören.«, entgegnete ich ihm. Nun sah er mich doch an, ein unfreundliches Grinsen schmückte seine wohlgeformten Lippen.
»Tja, dass nenn ich Pech.«
Ich gab ein genervtes stöhnen von mir. Solche Antworten konnte ich gar nicht leiden, denn sie waren immer gut zum provozieren. Und provoziert zu werden konnte ich genauso wenig ausstehen, wie Justin anscheinend keine Antwort zu bekommen. Er grinste mich siegessicher an, ehe er aufstand und einfach ging.
Mit offenem Mund sah ich ihm nach, immer noch außer Fassung das dieser Typ schlimmer als ein schwangeres Weib war. Wie konnte man so närrisch sein ?
Das wird noch was werden.
Nach dem ich also eine halbe Stunde da gesessen habe und versucht habe Justins Verhalten zu analysieren, hatte ich doch genug und war zurück zum Lager gegangen.
Draußen alberten die Jugendlichen rum und hatten ihren Spaß. Zwischen ihnen war auch Rosalie vorzufinden, aber keine Amanda. Was mich bisschen verunsicherte.
Als Rosalie mich entdeckt hatte, schlenderte sie lächelnd gleich auf mich zu und ihre erste Frage lautete natürlich: »Wo warst du ?«
Ich tat es mir schwer mit dem antworten da ich nicht wusste ob ich lügen sollte indem ich sage das ich allein am See war und damit die Gefahr eingehe das ich auffliege, weil Rosalie mich zuvor mit Justin gesichtet hat, oder aber ich sage gleich die Wahrheit. Und nun, da ich ein gut erzogener Mensch bin entschied ich mich für die Wahrheit.
»Hab was mit Justin geklärt.«, antwortete ich lächelnd. Doch Rosalie hatte damit wie es aussah nicht das Thema abgehackt, denn sie verzog verwirrt ihr Gesicht und strich durch ihr dunkles Haar.
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Cold Nightmare
Fanfiction• Textausschnitt: Ihr warmer, nackter Körper lag auf mir. Sanft fuhr ich mit meinen Fingerkuppen über ihr seidenes Haar. Draußen lag die stille, dunkle Nacht. Ich beobachtete die schlafenden Züge ihres lieblichen Gesichtes. So unwissend über die sch...
