O2. You have to tell me about your fears, Baby.

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JADES POINT OF VIEW

Mein Herz setzte aus, als dieses rascheln im Busch viel lauter wurde und ein männliches Kreischen hinter mir ertönte. Mein Blut wurde immer schneller durch meine Adern pulsiert und ich drehte mich hastig um, wo ich einen sich schlapp lachenden Jungen erkannte, der sich vor lachen schon anfing zu krümmen. »Liam du Bastard !«, ertönte ein wütendes brüllen hinter mir, welches ich gleich Justin zu teilte, welcher irgendetwas wieder in seine Hosentasche rutschen lies und mit erröteten Gesicht auf den Jungen zusteuerte, welchen er fest am Kragen packte und somit auch sein grunzendes Lachen verstummte. Liam starrte ihn fassungslos an. »He.. Mann ! Ist doch nur Spaß, du scheißt dir ja fast in die Hose.«, meinte er kichernd. Justin hingegen war im Moment weniger in der Laune aufs Scherzen, denn Liam kassierte gleich einen heftigen Faustschlag in sein markantes Gesicht. Ein schmerzerfülltes stöhnen drang in meine Ohren und ich schlug mir die Hände vors Gesicht, drehte mich auch mit einem spitzen Schrei um. Was war in die zwei gefahren, verdammter Mist ? Ich sollte mich ehrlich so weit wie möglich von diesem äußerst attraktiven Kerlen fernhalten. So schnell ich auch nur reagieren konnte, was in meinem traumatisierten Zustand gerade womöglich kaum denkbar war, ergriff ich die Flucht und rannte den Weg zu den Hütten. Alleine. Genau wie ich ihn auch bevor Justin gekommen war geführt hatte. Dieser Junge, war unglaublich erregend, aber auch genauso Furcht einflößend. Fest biss ich mir auf die Unterlippe, schaute noch mal zurück. Vergeblich. Es war dunkel, so erkannte ich rein gar nichts, nur das leise krächzen von Liam der sich sicherlich noch paar Schläge eingefangen hatte und noch das heisere Fluchen von Justin hörte ich. Ehe ich das Zimmer betrat fühlte ich mich gleich wieder wohl und knipste das Licht an. Mir war schon klar das ich Amanda und Rosalie hier eh bis zwei Uhr Nachts nicht vorfinden würde, deswegen entkleidete ich mich bis zur Unterwäsche, über die ich noch ein Nachthemd anzog und mit diesem mich in das Bett einkuschelte.

Die Sonnenstrahlen kitzelten zaghaft mein Gesicht. Besser konnte man nicht aufwachen. Mit einem breiten lächeln blinzelte ich verschlafen und streckte mich in voller Länge. Das wenig bequeme Bett machte mir auch nichts aus, da ich mich sowieso an alles gewöhnen würde.

Nach dem ich mich in dem eher wohlhabenden Bad fertig gemacht hatte, zog ich mir eine Hotpants und ein schwarzes Top rüber. Draußen waren sicherlich schon jetzt um die dreiundzwanzig Grad. Ich fuhr mir durch das Haar, griff noch nach meinem Handy und verließ die kleine Hütte. Anscheinend waren die Mädels schon weg beim Frühstücken.

Draußen schien die Sonne und der Duft vom frühen Sommer drang in meine Nase. Schon das Wetter machte einem gute Laune. Doch die Erinnerung an gestern Abend machte mir wieder eher schlechte Laune. Also einen Kerlen zu verprügeln war doch echt weniger eine gute Art sich einem Mädchen vor zustellen ? Dieser Justin.. Also so heiß der auch ist, der hat echt Mist am stecken. Leicht schüttelte ich den Kopf und betrat das große Gebäude, lief auch gleich zum Aufenthaltsraum wo Amanda und Rosalie am Tisch saßen, sich unterhielten und ihre Croissants aßen. Aus dem anderen Bereich vom großen Raum kam grölendes Lachen, was eher mehr meine Aufmerksamkeit gewann. Ich sah zu der Couch auf der zwei Jungs saßen, neben denen Liam der logischerweise total abgeranzt aussah und auf dem Sessel daneben ein grinsender Justin. Die zwei Jungs machten sich total über Liam lustig, der die zwei vernichtend ansah. Ich fand sowas eher weniger lustig und ging, warum auch immer auf die zu.

»Also ich finde das gar nicht witzig.«, sagte ich und stemmte die Hände in die Hüfte. Sofort lenkte mein Einwand die Blicke von den beiden Jungs, auch Liam und Justin schauten mich an. Nein, sie glotzten wie verwilderte Tiere auf mich die zum ersten Mal einen Menschen sahen. Dann brach der Junge mit den braunen Haaren die ihm in sein Gesicht hangen in schallendes Lachen aus, sein Kumpel schloss sich an. Ich verdrehte die Augen.

»War ja klar das man von euch Tieren nicht viel mehr erwarten kann..«, murmelte ich seufzend und drehe mich Augen verdrehend um.

Kurz darauf ließ mich eine große Hand auf meiner Schulter zusammen zucken und ich drehte mich mit leisem schreien um. Justin, der mich grinsend musterte stand nun vor mir.

Cold NightmareGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt