JADES POINT OF VIEW
Bevor auch nur jemand von uns zur Tür gehen konnte, tat es Justin der von oben nur in einer Boxershorts runter joggte und die Tür aufmachte. Ein mit Muskeln bepackter, großer Afro-Amerikaner trat ein und starrte Justin wütend und schnell atmend an. Verdammt, der Trottel baute auch nur Mist.
» Erklärst du mir bitte was das soll ?! «, hörte man den Mann zischen.
» Was ? «, fragte Justin dümmlich, worauf ich meine Augen verdrehte. Diese Masche konnte er nicht lassen.
» Du weißt ganz genau was ! «, wütete der tätowierte, » Und du weißt ausgezeichnet gut wie ich auf deine dämlichen, jugendliche, kriminellen Spielchen reagiere und was ich davon halte. «
» Ich brauche doch nur Hilfe von dir, Mac. «, verteidigte sich Justin. Ich presste meine Lippen zusammen und sah kurz zu den anderen die ebenfalls interessiert das Gespräch verfolgten.
» Du bringst meine Mädchen in Gefahr und die Freundinnen deiner Jungs. «, schimpfte der mir nun als Mac gekannte Mann. Justin blickte kurz zu uns und dann zu Mac.
» Glaub mir, ich weis wie mies das ist. Aber es geht dieses Mal nicht darum meinen Arsch zu retten, sondern darum das Leben von diesem einen Mädchen zu retten. «, stellte Justin klar und zeigte mit dem Finger auf mich. Nun war ich diejenige die Mac's Aufmerksamkeit weckte.
Neugierig musterte er mich, machte aber plötzlich große Augen und kam auf mich zu, weshalb ich verängstigt mein Gesicht verzog.
» Bist du das kleine Mädchen dessen Mutter vor zehn Jahren ermordet wurde ? «, fragte er, » Du lebst noch ? «
Leicht nickte ich und zog verwirrt die Augenbrauen zusammen. Hilflos schaute ich zu Justin, der zu mir kam und sich auch neben mich setzte, aber eher wenig danach aussah als würde er wissen was vor sich ging. Mac atmete erleichtert aus.
» Mann, was ist los ? «, fragte Justin. Mac setzte sich auf den Sessel. » Meine kleine Tochter wurde vor zehn Jahren entführt. Genau am selben Tag, selben Ort, nur zwei Stunden bevor man die Leiche.. von ihrer Mutter fand. «, erzählte er. Hastig schaute ich zu Justin hoch, der mit seiner Hand sich über den Mund strich.
» Du denkst das es dieser Psycho war ? «, fragte Justin nun zögerlich. » Ich bin mir nicht sicher, aber es wäre möglich. Und da man meine Tochter nie gefunden hat, kann es sein das sie noch am Leben ist. «, erklärte Mac. Das musste schrecklich sein zehn Jahre lang in Unwissenheit zu leben, nicht zu wissen ob dein eigenes Fleisch und Blut noch lebt. Ich wollte nicht in seiner Haut stecken.
» Hör zu, Mac. Ich weis was du von dieser Branche hältst. Aber wir könnten deine Hilfe brauchen.. Wir brauchen Hilfe dieses sadistische Schwein zu finden, damit wir erstens das Leben von Jade und vielen anderen Frau retten können und anschließend heraus zu finden ob deine Tochter noch lebt. «. Justin musterte Mac eingehend und stützte seine Unterarme auf den Oberschenkeln ab, hatte seine Hände verschränkt und saß vorgebeugt.
» Ich.. Ich habe vielleicht etwas was uns helfen kann. Vor fünf Jahren habe ich einen Brief bekommen. Einen von Tyra.. Dort drinnen stand das ihr Leben völlig normal läuft. Sie lebe in North Carolina, gehe da in die Schule und habe bloß einen strengen Daddy . Sie hätte damals auch erst erfahren das sie nicht adoptiert ist, sondern entführt ist. Deswegen hat sie sich informiert und meine Adresse gefunden. «.
Für eine ewig dauernde Minute herrschte totenstille im Raum. Keiner gab auch nur ein Mucks. Alle glotzten Mac an, selbst ich war benommen und einerseits erleichtert, da dieser Brief der Schlüssel zur großen Tür sein könnte, die all die Jahre diesen Geisteskranken verborgen hatte.
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Cold Nightmare
Fiksi Penggemar• Textausschnitt: Ihr warmer, nackter Körper lag auf mir. Sanft fuhr ich mit meinen Fingerkuppen über ihr seidenes Haar. Draußen lag die stille, dunkle Nacht. Ich beobachtete die schlafenden Züge ihres lieblichen Gesichtes. So unwissend über die sch...
