JUSTINS POINT OF VIEW
Es machte mich rasend. So verdammt rasend. Was bildete sie sich eigentlich ein ? Dachte sie echt das Derek sich jetzt entschuldigen würde ? Im Traum nicht.
Wutentbrannt eilte ich zu der Hütte zurück wo ich die Tür aufriss und mal wieder mit so einer zwar typischen, aber ständig unerwarteten Geste alle Jungs erschreckte. Amanda, die auf Christians Schoß saß bekam als erste meine Wut zu spüren.
»Verschwinde !«, brüllte ich sie an. Mein Gesicht war aggressiv verzogen und die Augen verdunkelten sich immer stärker. Ich erwartete zwar ein Widerwort, doch sie sprang sofort auf und stürmte raus.
»Alter was soll das ? Sie ist erst gekommen.«, zischte Christian und sprang auf, wobei er die Arme in die Luft warf. Doch dies ignorierte ich gekonnt, es war mir völlig egal. Ich war zu wütend um noch irgendwas zu erwidern, besonders wenn es um dieses Gör ging. »Jade ist mit Derek essen.«, knurrte ich bloß. Die Jungs hielten den Atem an und starrten mich entgeistert an.
»Wie, sie ist mit Derek essen ?«, fragte Tryson und stand auf.
»Was weis ich ?! Der Kerl hat ihr irgendeinen Mist über mich erzählt und die kleine Hure glaubt ihm das. Scheiße wenn der was passiert kann ich in den Knast !«, spuckte ich jedes einzelne Wort raus. Hektisch raufte ich mir das Haar, bis ich komplett austickte und mit Schwung meinen Fuß samt Bein Richtung Sofa knallte, so das dieser ein kleines Stück rutschte.
»Liam kannst du herausfinden wo er ist ?«, fragte ich schließlich als ich wieder einen Gang runter geschaltet hatte. Fest presste ich die Lippen zusammen und wartete auf eine Reaktion von Liam, der schnell nickte und aufstand. Er lief rüber vom Tisch und öffnete seinen Laptop, auf dem gleich eine elektronische Karte von Stratford erschien und er anfing sämtliche Daten mit einer hohen Geschwindigkeit in den Rechner einzutippen. Während seine Finger mit klackernden Geräuschen über die Klaviatur flogen und der Laptop immer wieder berechnende piepende Geräusche von sich gab, stellte ich mich hinter Liams Stuhl und sah ihm über die Schulter zu.
»Broadway, London. Sie befinden sich im fünf Sterne Hotel. Anscheinend braucht Derek Geld.«
Liam stand auf und klappte seinen Laptop wieder zu. Sofort lief ich zur Tür, schnappte meinen Schlüssel und drehte mich noch kurz zu den Jungs um. »Ich mach mich auf den Weg, Hilfe werd ich denke ich mal nicht brauchen.«
JADES POINT OF VIEW
»Und vergiss nicht immer schön dein Lächeln zu zeigen.«, flüsterte Derek mir noch zu. Dann betraten wir die riesige Halle. Ich verstand immer noch nicht was wir hier machten und woher zum Teufel kannten ihn alle hier und behandelten ihn wie den König persönlich ? Meine Augen weiteten sich zum zweiten Mal am Tag als ich mich hier umgesehen hatte. Unzählige, reiche Leute die edel bekleidet waren, Klunkern an den Fingern und einem teuren Getränk in der Hand. Jede Frau trug eine Milliarden schwere Diamant Kette um den Hals und jede war schöner als die andere. Es waren längliche Tische aufgestellt mit allen möglichen Feinen Köstlichkeiten und außerdem stand eine riesige Eisskulptur von einem Schwan auf einem der Tische. Der Boden war aus Marmor und der Kronleuchter sah danach aus als würde das Geld was mein Vater in seinen letzten Jahren verdient hat um Meilen nicht reichen ihn zu bezahlen. Ein Mann im schicken Anzug spielte Klavier und im großen und ganzen fühlte ich mich völlig falsch am Platz. Eingeschüchtert sah ich hoch zu Derek, der mich kaum beachtete sondern mit mir durch den Saal lief. »Was machen wir hier, ich dachte wir gehen essen ?«, fragte ich ihn. Derek sah grinsend auf mich runter und zuckte mit den Schultern. »Du hättest mir eben nicht trauen sollen.«, lachte er und zwinkerte mir zu, »Und jetzt benehm' dich nicht zu auffällig, wir wollen ja nicht das die Sache von vor zwei Wochen sich nochmals wiederholt, oder ?«.
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Cold Nightmare
Fanfiction• Textausschnitt: Ihr warmer, nackter Körper lag auf mir. Sanft fuhr ich mit meinen Fingerkuppen über ihr seidenes Haar. Draußen lag die stille, dunkle Nacht. Ich beobachtete die schlafenden Züge ihres lieblichen Gesichtes. So unwissend über die sch...
