25. Never call me again like this!

437 14 0
                                        

» I know you still think about the time we had. «

• O N E - M O N T H - L A T E R •

•» J A D E S - P O V ;

Meine Aufmerksam lag völlig außerhalb des Unterrichts. Ich hatte keine Kraft sonderlich zu zuhören was Mr.Gunderson über die menschliche Entstehung und die selbstverständliche Integrierung erzählte. Ich schaute mit leerem Blick aus dem Fenster an welchem ich saß und musterte die verschieden vom Herbst gefärbten Blätter die auf dem ganzen Schulhof verteilt lagen. Er wanderte zu den Gruppen Jugendlicher die auf Unterricht verzichteten und zu Pärchen die küssend oder Händchen haltend an den Wänden standen und sich mit idiotischem, verliebten Grinsen anglotzten. Angewidert verzog ich das Gesicht und schaute wieder nach vorne.

Ein Monat war vergangen wie ich mit Justin Schluss gemacht hatte. Und das war mein größter Fehler gewesen.

» Keine Ahnung.. «, murmelte ich, » Ich denke es wäre besser wenn wir fürs erste das mit uns sein lassen. «. Mit diesen Worten trottete ich aus dem Zimmer und schon überwältigten mich meine Tränen. Alles in meinem Magen verzog sich und es fühlte sich so an als würde ich jeden Moment zusammen klappen. Mit lauten Schluchzen stützte ich mich an der Wand ab und hielt die Hand an meine Brust. Mein Herz fing an immer schneller zu schlagen und schmerzte wie noch nie zuvor. » Oh mein Gott, Jade «, hörte ich eine weibliche Stimme. Als ich aufblickte erkannte ich eine durch meine Tränen verschwommene Miley die mit schnellen Schritten auf mich zu ging und dann fest umarmte.

Ich schloss meine Augen und seufzte. Wie konnte ich sowas nur machen ? Wie hatte ich ihn einfach verlassen können ? Einerseits bereute ich es, aber zur anderen Seite steckte ich nicht ständig in Gefahr. Auch wenn es Blödsinn war, fühlte ich mich sicherer wenn mein Vater mich zur Schule fuhr und wieder abholte, anstatt wenn es Justin machen würde oder mich beschützen würde. Auch wenn ich nichts böses über Justin äußern wollte, bei ihm ging es ständig darum jemanden umzubringen, um so viel Hass und all diese Dinge wurden vor mir besprochen. Sowas überlastete mich. Mein Vater jedoch versuchte alles um mich von meinem Schicksal abzulenken und für das war ich ihm sehr dankbar.

Vorletzte Woche hatte ich Justin wieder gesehen. Auf der Beerdigung von Brian.

» Wir haben uns Heute hier alle versammelt um uns leider viel zu früh von einem wundervollen Menschen, Bruder, Freund und Geliebten zu verabschieden. «, sprach Justin los der seine Krücken beiseite legte und sich nun an dem Sprechertisch der auf der Tribune stand festhielt. Seine Stimme war voller Trauer und sein Gesicht schmerzlich verzogen. » Es tut mir fürchterlich leid das er erst jetzt seine Ruhe finden konnte und das seine Beerdigung nicht früher stattfinden konnte. Ich möchte nicht das er in Traurigkeit weg geht.. Aber so leid es mir tut, die Wahrheit ist das ich meine Freude nicht vorspielen kann, selbst wenn ich an ihn, lebensfrohen jungen Mann denke. Brian war ein guter Freund und ich bin ihm für all die Jahre die er an meiner Seite stand, danken. Ich weis das man manche Dinge nicht rückgängig machen kann, aber ich wünschte mir ich hätte am Tag seines Todes schneller reagiert. Denn vielleicht würde ich jetzt nicht hier stehen und mit Tränen ankämpfen.. Aber es ist so gekommen wie es niemand wollte. Das einzige was ich sagen will, ist es das ich wohl nie wieder so jemand einzigartigen finden werde. Ich kann mich noch genau an jedes Mal erinnern, als er versucht hat mich in meinen schlechten Tagen auf die Beine zu bringen.. Kann mich gut an jeden Streit erinnern sowie an all das lustige. Aber am meisten werde ich mich immer an sein gutes Herz erinnern. Mir würden so viele andere Menschen einfallen dessen Tod ich mir früher gewünscht hätte, aber nie den von Brian. Und.. «, er wurde immer leiser bis seine Stimme ganz abbrach und er mit Tränen in den Augen runter sah und vom Mikrofon trat. Man hörte ihn noch ein leises: » Ich liebe dich, Brian.. «, murmeln hören. Dann half ihm Tryson von der Tribune. Ich strich mein schwarzes Kleid zurecht, danach mein Haar und wischte mir die Tränen weg die mir durch Justins Rede über die Wangen gelaufen sind. Meine Lippen presste ich zusammen und blickte zu Justin, der mir einen traurigen Blick zu warf, den ich genauso erwiderte und meinen Kopf dann auf die Schulter von Dad niederließ.

Cold NightmareWo Geschichten leben. Entdecke jetzt