Kevin

170 11 0
                                        

Da ich mich auf einem Schulgelände befand, versuchte ich wieder aufzustehen. Was sollte ich nämlich den vorbeigehenden Lehrern und Schülern sagen, was geschehen war? Es blieb aber bei einem Versuch, denn mir tat alles weh. Langsam überlegte ich was ich tun konnte. Zuerst suchte ich mein Handy, dass sich glücklicherweise unversehrt in meiner Hosentasche befand. Ich machte es an, ging auf das SMS Symbol und tippte auf den Nahmen, meines besten Freundes. Kurz und schnell schrieb ich was los war. Seine Antwort ließ auf sich warten und ich wurde immer ungeduldiger. Schließlich bekam ich seine Antwort auf meinen Text. Schnell las ich: Ich versuche hier raus zu kommen und bringe ein par Verbände und so mit. Halt durch!!

Ich seuftzte vor Erleichterung auf. Es war schön zu wissen, das ich einen Menschen hatte, der immer für mich da war. Es dauerte nicht lange, da hörte ich Schritte und mein Herz fing an zu rasen. Ich hielt die Luft an, denn ich dachte es währe ein Lehrer, der hier entlang lief. Doch dann hörte ich, wie jemand meinen Namen flüsterte. "Kevin, ich bin hier", flüsterte ich zurück. "Ginger!", rief er etwas lauter aber völlig erleichtert, als er mich sah. Dann blickte er auf meine Wunden und fluchte:"James ist so ein Arschloch! Wie viele waren es diesmal?" "Zwei haben mich festgehalten und James hat mich verdroschen, aber frag mich nicht, wie viele Zuschauer anwesend waren.", antwortete ich ihm. " Mhhh! Das Verbandszeug wird nicht viel helfen. Aber ich hab hier eine salbe, sie is kühl und wird bestimmt gut tun", meinte er und trug etwas auf die Stelle am Arm auf, wo mich die Jungs, mit festem griff festgehalten hatten. Die Salbe war tatsächlich kühl und tat gut. Als er meinen Arm untersuchte, sah er natürlich auch meine Ritze. Er war der einzige der davon wusste. "Du hast es in letzter Zeit ein wenig übertrieben", meinte er als er sie sah. Er machte sich daran, meine Wunden mit salbe ein zu schmieren und einen ordentlichen Verband anzulegen. Ich schüttelte traurig den Kopf und er sah mich mitfühlend an. Die Salbe brannte, das bedeutete das sie wirkte. Ohne mir noch mehr schmerzen zu bereiten, half er mir auf. " Was mach ich denn jetzt? So kann ich unmöglich in die Schule! Aber nach Hause kann ich auch nicht!", fragte ich und musste mir große Mühe geben, um nicht anzufangen, zu  Weinen. Er nahm mich kurz in den Arm und fragte dann:" Sollen wir in

den Park gehen? Ich kann nämlich

nicht mehr zurück in den Unterricht." Ich nickte einwilligend und wir gingen los.

Hi Leute;)

Ich hoffe  sie gefällt euch. :))

WundenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt