Als ich wieder aufwachte, saß eine Gestalt neben mir. Es war ein Junge. Als ich in sein Gesicht sah, passierten 2 Dinge. Als erstes wurde mir bewusst das er schlief, das zweite was geschah, war ein stechen in meinem Herzen. Ich wusste nicht, warum mir der Anblick des Jungen Schmerzen bereitete. Kein Wunder, ich konnte mich ja an nix erinnern. Jedoch musste ich ihn kennen, sonst hätte er nicht neben mir gesessen. Ich versuchte vorerst das mulmige Gefühl in mir, zu ignorieren. Bewegungslos lag ich in dem Krankenbett und wartete. Aber worauf wartete ich? Ich wusste es nicht. Da ich den Jungen nicht wecken wollte, blieb ich leise. Nach einiger Zeit wurde mir das warten zu langweilig und ich beschloss mir meine Verletzungen anzuschauen. Langsam, um mir keine Schmerzen zuzufügen und um nicht laut zu sein, schob ich die Decke beiseite und starrte auf die vielen Verbänder. Meine Unterarme waren verbunden, auf der rechten Seite, über meinen Rippen haftete ein riesen Pflaster und an meinem rechten Bein befand sich eine Schiene. Zwischen den ganzen Verbänden und Pflaster, zierten blaue, grüne und gelbe Flecke, meinen Körper. Es ist nicht überraschend, das ich so geschockt war. Ich hatte mit vielem gerechnet aber damit nicht. Verwirrt fragte ich mich in Gedanken, wie ich zu all den Wunden gekommen war und warum mir der, schlafende Junge, nicht geheuer war. Die Frage blieb unbeantwortet zurück,auf Grund meines Gedächtnis Verlustes.
Eine Bewegung riss mich aus meinen Gedanken. Der Junge erwachte aus seiner starre und schaute zu mir aufs Bett. Schlagartig wurde mir Bewusst, das ich nur in Unterwäsche vor ihm lag. Er schien schockiert zu sein und drehte sich hastig um. Mir stieg die röte ins Gesicht und ich deckte mich schnell wieder zu. Das war ja mal richtig peinlich, dachte ich und atmete noch einige male ein und aus, ehe ich sagte:"Du kannst dich umdrehen." Ich hoffte, dass man mir die Verlegenheit nicht gleich ansah. Er räusperte sich und murmelte leise so etwas wie eine Entschuldigung. Danach herrschte Stille im Raum und er sah auf die Uhr. Wie vom Blitz getroffen lief er ums Bett herum und drückte einen Knopf, der in der Nähe von mir hing. Ich vernahm ein surren und kurze Zeit später stand eine Krankenschwester im Raum. Nur mit Mühe erkannte ich sie wieder.
Danke für's lesen. :D
Fragen, Ideen, Kritik usw bitte in die Kommentare. :)
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Wunden
Mystery / ThrillerDiese Story berichtet von einem Mädchen. Sie gerät in den Teufels Kreislauf der Depression. Es gibt kaum noch jemanden der sie daraus holen kann. Es scheint nur noch einen Ausweg zu geben.......
