Kapitel 16

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Während des Frühstück schaute Andi mich mit einem total komischen Blick an. So langsam machte er mich nervös. Er durchbohrte mich mit seinen Blicken. Andi hatte diesen - Was lief da zwischen euch Blick- drauf. Ich schluckte gerade meinen letzten Schluck Kaffee hinunter, als mir dann der Kragen endgültig platzte.

DN (Mara): Kannst bitte aufhören mich so anzugucken? Nein Gott da lief NICHTS okay ?! Wir haben nur einen Flim geschaut und sind dabei eingeschlafen, dass war es. Gib dich damit zufrieden so wie die Situation ist !
Sorry Leute, dass musste sein.

Andi: Wie hab ich denn dich bitteschön angeschaut ? Gut okay danke für die Info. Aber wenn da etwas läuft will ich es als erster wissen.

DN (Mara): Du weißt wie du mich angeschaut hast. Du wirst es nicht als erster erfahren, weil da nie etwas laufen wird. Wir sind NUR Freunde.

Das nur betonte sehr extrem.

Prompt funkte Andi wieder dazwischen.

Andi: Pff ich kenn dich und ich weiß, dass da irgendwann laufen wird. Und jetzt Schluss mit der Diskussion. Wenn da dann was läuft, kann ich dann sagen  ich hab's dir doch gleich gesagt.

DN( Mara):  Haha ja träum weiter.

Ich stand vom Tisch auf und ging in mein Zimmer. Dort machte ich mich fertig für die Quali. 
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An der Schanze machte ich mit den Jungs das alltägliche Programm dehnen und aufwärmen. 
Als der erste deutsche Springer auf dem Balken war, gesellte ich mich unserem Mannschaftsarzt hinzu und drückte Karl Geiger die Daumen. Mit gedrückten Daumen verwiel ich bis der letzte Deutsche Springer unten abkam. Auch Gregor drückte ich die Daumen, doch leider war sein Sprung nicht ausreichend für die Qualifikation.  Ich konnte leider nicht weiter über Gregor und seinen Sprung nachdenken, denn die Arbeit ruft wieder. Karl war bei der Landung etwas unglücklich auf seinem linken Fuß aufgekommen. Sein Knöchel hatte ein bisschen etwas abbekommen und den schaute ich mir an. Ich tappte seinen Knöchel und dann ging er wieder zu Werner. Ich setzte mich auf eine freie Bank und zückte mein Handy und scrolle mein soziale Netzwerke durch. 

Plötzlich hörte ich ein kleines Kind,dass nach seiner Mama ruft. Es war ein Junge, ich schätzte  ihn  so auf 6 Jahre. Ich stand auf und ging zu dem Jungen und fragte ihn ob ich ihm helfen kann. Der Junge war sehr schüchtern, aber nach einem kleinen Gespräch, vertraute mir der Junge und verriet   mir seinen Namen, der Junge hieß Finn.

Finn hatte seine Mama verloren und war den Tränen nahe.  Mir tat der Junge total Leid und ich half ihm bei der Suche nach seiner Mutter. Ich nahm Finn an die Hand und lief mit ihm durch das Springerlager und den Zuschauerbereich . Leider fanden wir sie nicht. Er beschrieb mir seine Mutter ganz genau, aber trotz der genauen Beschreibung, fanden wir sie nicht.  Finn weinte nun und rief schluchzend nach seiner Mama. 

Ich ging nochmal mit Finn das Springerlager, um Werner Bescheid zu geben, dass ich später ins Hotel kommen werde. Gregor kam mir mit hängendem Kopf entgegen. Plötzlich löste sich Finn von meiner Hand und rannte auf Gregor zu, als Gregor ihn bemerkte, hob er Finn auf seine Arme und gab ihm ein Kuss auf die Wange. Finn kuschelte sich an Gregors Brust  und Gregor beruhigte den kleinen. Nach den Bilder zu ahnen, kannten sich die beiden sehr gut. Ich ging auf die beiden und Gregor zog mich gleich in eine Umarmung. 

Gregor: Hey na ? Sag mal woher kennst du Finn ? 

Mara:  Hey, Finn ist mir entgegen gelaufen und hat nach seiner Mama gerufen, er hat sie verloren und ich will ihm helfen sie zu finden. Und woher kennst du Finn ? 

Gregor: Finn ist nicht schon wieder weggelaufen. Ähmm Finn ist mein Neffe, der Sohn von meiner Schwester Gloria. ich ruf sie mal uns sag das Finn bei uns ist. 

Nachdem Gregor seine Schwester angerufen hatte, kam sie sofort ins Springerlager. Sie begrüßte mich und Gregor. Gloria bedankte sich bei mir für meine Hilfe. Sie zog mich in eine Umarmung, und wir beide unterhielten uns ein wenig. Wir verstanden uns von Anfang an sehr gut. Wir wurden durch Finn von unserer Unterhaltung unterbrochen. Er quengelte und wollte noch unbedingt bei Gregor bleiben. Gloria war das nicht so ganz recht, aber Gregor und ich überzeugte Gloria, dass Finn noch ein wenig bleiben darf. Gloria erlaubte es und Finn war mega happy.  

Mr. Arrogant oder Mr. Perfekt? A Man with two sidesWo Geschichten leben. Entdecke jetzt