Sky oder auch "Gost" genannt wird von der ganzen Schule gemobbt. Als sie eines Tagen auf Dana stieß (eine Cheerlederrin) veränderte sich ihr ganzes Leben. Sie sah anders aus und verhielt sich anders.
Doch was ist wenn es einer erfährt das die belie...
Er grinste mich pervers an. Ich schluckte schwer. Erneut flog mein Blick zu Ray der von zwei Typen festgehalten wurde. Seine Hände waren immer noch zu Fäusten geballt und er starrte Cole eindringlich an.
Wir wurden in den dunklen Schrank geschupst und die Tür wurde hinter uns geschlossen. „drei Minuten. Die Zeit läuft." schrie jemand draußen.
Ich stand mit dem Rücken zu Cole. Ich hatte Angst was passiert wenn ich mich zu ihm wende. Doch diese Entscheidung wurde mir genommen als Cole mich umdrehte. Unsere Gesichter waren nur ein paar Zentimeter entfernt voneinander. Ich spürte seinen warmen Atem an meinen Lippen. Seine Hände wanderten meinen Rücken runter zu meinem Po den er dann einmal knetete bevor ich seine Hand wegschlug. „Komm schon babe. Ich bin einsam. Du bist einsam. Ich bin heiß. Du bist abartig heiß. Wir sind wie füreinander gemacht." als er näher kam wurden wir von einer Stimme unterbrochen.
„Bitte Sky. Tu das nicht!" schrie Ray außerhalb des Schrankes. „Sei ruhig Loverboy" schrie eine weitere Stimme. Als ich zu der Schranktür blickte die gerade aufging wurde ich von Cole in einen intensiven Zungenkuss gezogen. Ich war so in schock das ich mich nicht wehrte.
Als der Kuss fertig war blickte ich perplex in den Raum wo alle Menschen jubelten. Alle außer Ray. Er guckte mich enttäuscht an und lief davon. „Ray!" rief ich und wollte ihm hinterher rennen. Doch wurde von Cole zurückgezogen. „Das war klasse babe" flüsterte er. Ich konnte garnicht reagieren. Das einzigste was ich tat war mich auf den Boden setzen. Weit weg von Cole. In diesem Moment brauchte ich eine Freundin. Doch Dana war nicht da.
Die Flasche drehte sich erneut. Als sie zum stehen kam zeigte sie auf Damian. Er grinste und drehte die Flasche um zu entscheiden wer mit ihm in den Schrank verschwinden durfte.
Sie drehte und drehte sich. Und kam bei dem Mädchen neben ihm zum stehen. Grinsend legte er den Arm um sie. Trixi und Damian rief die Menge. Das war das Mädchen das er begrüßte. Sie standen auf und liefen in den Schrank. Erneut schrie ein Kerl das die Zeit läuft.
Es fühlte sich an wie Stunden als sie endlich aus dem Schrank kamen. Ihr Makeup, komplett verschmiert. Er, Lippenstift auf seinen Lippen verteilt. Er hatte es getan. Er hatte dieses Mädchen geküsst. Einfach so. Ich dachte...ich dachte er wäre nicht so. Nicht so ätzend wie alle anderen.
Alles um mich herum wurde immer unklarer. Ich konnte keinen festen Gedanken mehr fassen also stand ich torkelnd auf und versuchte aus diesem Höllenhaus raus zu kommen. Als ich endlich draußen ankam fiel ich zu Boden.
Ich rollte mich auf den Rücken und schloss die Augen. Was ist gerade passiert? Wie konnte Damian dieses, entschuldigt mich, Flitchen küssen? Sie sah aus als wäre sie auf dem Weg hierher in einem Zirkus gelandet wo sie hula hoop Reifen an die Ohren bekam und danach in Farbe fiel. Wiederlich.
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Und doch hatte sie das was ich nicht hatte. Damian. Nicht das ich ihn wollte. Nein. Nur er war einer meiner besten Freunde geworden und sie, sie nimmt mir meinen besten Freund weg. Einfach so. Ohne Grund. Am liebsten hätte ich sie einfach zurück in den Zirkus geschickt und sie bei den Löwen gelassen. Doch ich musste mich Erwachsen verhalten. Ich musste diese was auch immer es war akzeptieren.
Eine Träne rollte mir die Wange herunter die ich schnell wegwischte. Erneut kam mir das Bild vor Augen wie sie aus dem Schrank kamen. Doch warum war ich so niedergeschlagen? Ich musste mich doch freuen das Damian jemanden gefunden hatte oder?
Oder war ich nicht traurig wegen Damian sondern vielmehr wegen Ray? Wie er mich angesehen hatte. Als hätte ich sein Herz rausgerissen und durch den Hexler geworfen.
Als hätten ich ihm jede Chance auf Glück einfach so genommen. Verdammt. Was hab ich nur getan? Warum hab ich mich nicht gewehrt? Warum bin ich ihm nicht hinterhergerannt? Warum hab ich ihn gehen lassen?
Langsam vielen mir die Augen zu und ich spürte wie ich immer schwächer wurde.
Ein paar Minuten vergingen als ich spürte wie mich jemand hochhob. Doch ich hatte keine Kraft. Keine Kraft mich zu wehren. Ehrlich gesagt war es mir auch egal. Sollen sie mich doch mitnehmen....verdient hätte ich es...
Ein lautes brummen machte sich in meinem Kopf breit. Langsam versuchte ich die Augen zu öffnen. Doch ich schloss sie sofort wieder als das Licht vom Fenster mich blendete. Mit zusammengepressten Augen setzte ich mich auf. Vorsichtig versuchte ich es erneut meine Augen zu öffnen und erkundigte meine Umgebung. Ein Fremdes Zimmer. Ein fremdes Bett. Oh Gott! Was war Gestern geschehen?
Mein Blick flog auf den Nachttisch neben mir. Ein Glas Wasser und eine Aspirin. Ich bediente mich und stand langsam aus dem Bett auf. Erst jetzt bemerkte ich das ich ein Männer T-shirt trug das mir viel zu groß war.
Ich lief aus dem Zimmer raus und folgte den Geräuschen eines Fernsehers. Als ich in ein Wohnzimmer kam erblickte ich Ray auf dem Sofa sitzen der mich anstarrte.
Ich öffnete den Mund um etwas zu sagen da unterbrach er mich. „ich habe gestern deinen Eltern bescheid gesagt das du bei mir bist und es dir gut geht. Ich habe deine Sachen gepackt, draußen wartet ein Taxi auf dich." sagte er trocken. Ich schluckte schwer. „Ray ich..lass es mich erk-" er unterbrach mich erneut. „Da gibt es nichts zu erklären Skyler. Du hattest deinen Spaß und gut ist!" mir gefror das Blut in den Adern als er mich emotionslosen anguckte. „Ray-"
„Geh einfach!" Zischte er. Verletzt drehte ich mich um. „Es tut weh wie du mit mir redest" sagte ich noch bevor ich aus der Tür trat.
Warum hörte er nicht einfach auf mich? Warum musste er so kompliziert sein?
Als ich erschöpft daheim ankam merkte ich das ich noch immer Rays T-shirt trug. Sofort zog ich es aus und schoss mich in eine Jogginghose und ein weißes Top.
Ich nahm mein Handy in die Hand und wählte Damians Nummer.
„Hallo?" hörte ich Damians Stimme am Ende der Leitung.
„Hey Damian." sagte ich zögernd.
„Oh hey Skyler... ich bin grad in der Mitte von etwas." sagte er.
Ich lies meinen Kopf hängen und wollte mich gerade verabschieden da hörte ich eine schrille Stimme im Hintergrund.
„Wer ist das Schatz?"
Mein herz blieb stehen. Sofort legte ich auf und schmiss mein Handy beiseite. Was war das? WER war das?