POV. Tim
Gott dieser Junge brachte mich völlig um den Verstand.
Ich fuhr nach Hause und kam nach einiger Zeit an.
Wie lange sollte ich denn jetzt eigentlich bleiben?
Ich beschloss Stegi anzurufen.
„Tim? Alles gut? Ist was passiert?" ,fragte er unmittelbar nachdem er abgenommen hatte.
„Alles okay, keine Sorge.
Ich wollte nur fragen wie lange ich jetzt eigentlich bleiben soll."
„Äh, mir egal... bis Dienstag vielleicht?"
Ich stimmte zu.
Noch 3 weitere Tage mit Stegi.
Der Blonde erwähnte dann noch wo der 2. Schlüssel der Wohnung ist, falls was sein sollte.
Es überraschte mich das er mir so vertraute, aber gleichzeitig machte es mich auch überglücklich.
Wir verabschiedeten uns und ich legte auf.
Später, als ich alles zusammengepackt hatte fuhr schließlich mit einer Tasche zurück.
(...)
Ich kam in Karlsruhe an und stand erneut vor Stegi's Haus.
Immer noch eine absurde Situation.
Jetzt nur noch der Parkplatz.
Dieses Mal bekam oh glücklicherweise einen direkt vor der Tür.
Ich stieg lächelnd aus dem Auto und betätigte die Klingel.
Ich wartete, aber niemand öffnete.
Verwundert legte ich den Kopf schief.
Was machte Stegi?
Erneut klingelte ich, aber nach wie vor tat sich nichts.
Seltsam.
Wo war der zweite Schlüssel nochmal?
Nach kurzem Suchen fand ich ihn.
Das Versteck war überraschend gut.
Es war zwar riskant, aber war ja seine Entscheidung.
Ich steckte den einen der beiden Schlüssel ins Loch und versuchte die Tür zu öffnen.
Es klappte nicht, also nahm ich den anderen Schlüssel. Dieses Mal klappte es und die Tür gab quietschend nach.
Ich lief das Treppenhaus mit der Tasche hoch und stand schließlich etwas außer Atem vor der Tür.
Ich verschnaufte kurz.
Dann schloss ich die Tür auf und betrat die Wohnung.
„Bin wieder da!" ,rief ich und es schallte durch die Wohnung.
Ich erwartete eigentlich einen Stegi, der mich angrinste und umarmte, aber er kam nicht.
Wo ist er?
„Stegi?" ich lief ins Wohnzimmer und stellte meine Tasche dort ab als mein Blick auf das Sofa fiel.
Dort fand ich dann auch den schlafenden Stegi.
Er war bestimmt müde, weil wir gestern länger auf waren.
Ich verdrehte schmunzelnd die Augen und lief zum Sofa.
Ich kniete mich vor das Sofa und beobachtete Stegi.
Der Typ schien einen verdammt tiefen Schlaf zu haben, wenn er selbst die Klingel nicht hörte.
Ich musterte seine entspannten Gesichtszüge und mir fielen das erste Mal seine schön geschwungenen Wimpern auf.
Ein Lächeln schlich sich auf meine Lippen und ich kraulte verträumt seinen Kopf.
Mein Blick blieb einen Moment an seinen Lippen hängen.
Ich erschrak als Stegi leise brummte.
Ich hatte unbewusst aufgehört ihn zu kraulen.
Ich machte weiter und Stegi war wieder ruhig.
Als ob, wie niedlich ist das denn?
Ich hörte testweise wieder auf und Stegi brummte wieder.
Ich kraulte wieder und hörte dann aus Spaß wieder nach einer Zeit auf.
„Alter Tim hör auf. Jetzt kraul einfach weiter..." ,verlangte der Blonde mit verschlafener Stimme und blickte mich aus müden Augen an.
Ich zuckte zusammen.
„Du warst die ganze Zeit wach?!"
„Nicht die ganze Zeit. Erst seit du gekrault hast."
„Du Arsch..." ,schmollte ich und wurde leicht rot.
Stegi grinste mich schelmisch an und zwinkerte mir frech zu. Ich verdrehte nur belustigt die Augen.
Dann nahm ich mir frische Sachen aus meinen Rucksack und ging ins Bad, wo ich mich umzog. Zurück im Wohnzimmer verstaute ich die alten Sachen und blickte zum Sofa wo Stegi nun saß und sich die Augen rieb.
Wie niedlich das aussah...
„Na schön geschlafen?" Stegi blickte hoch und nickte nur, gähnte aber dann.
Ich könnte auch noch 'ne Mütze Schlaf vertragen...
Also stand ich auf und schmiss mich auf's Sofa, aber so, dass ich Stegi nicht traf.
Ich nahm kurzerhand die Decke und legte mich richtig hin.
„Tim? Was wird das?" ,fragte der Blonde.
„Wonach sieht's denn aus? Ich will auch ein bisschen schlafen."
Stegi lachte nur leise ließ sich dann aber wieder zurücksinken und lag nun neben mir.
„Oh, sorry. Ich geh i-..." „Nein. Bleib. Ist ok." ,unterbrach ich Stegi.
Er wurde nur rot, nickte aber dann zögernd und legte sich entspannter hin.
Ich hob die Decke an, die ich selbst komplett einnahm und gab Stegi damit die Einladung zu mir zu kommen.
Er blickte mich erst perplex an.
„I-ich kann auch noch eine De-..." „Komm doch einfach her." ,unterbrach ich ihn lachend.
Er rutschte langsam zu mir stoppte aber kurz bevor wir uns berührten.
Ich ließ die Decke fallen und rückte sie noch ein bisschen zurecht sodass wir beide ungefähr gleich viel hatten.
Wenn Stegi nicht näher kommen will, muss er das auch nicht. Er fühlt ja vielleicht gar nicht wie ich.
Ich war kurz davor ins Reich der Träume abzudriften als ich einen kleinen warmen Körper spürte, der sich an mich kuschelte.
Ich öffnete meine Augen ein Stück und sah den schlafenden Stegi.
Ich legte meinen Arm sanft um ihn und gab ihm einen zärtlichen Kuss auf den Scheitel.
Ich flüsterte noch leise:„Du weißt gar nicht wie sehr ich dich liebe Kleiner..."
Dann schlief auch ich ein.
——————————————————
777 Wörter.
777...Alles klar.
Naja, bis dann ihr Schwubbadubbaschuggabubbas.👋🏻
DU LIEST GERADE
Das warst du?!
FanficByStegi und MCExpertDE besser bekannt als Tim und Stegi sind schon seit einiger Zeit auf YouTube bekannt und nehmen viel miteinander auf. Obwohl sie sich am Anfang nicht gerade mochten, wurden sie mit der Zeit beste Freunde. Beide bemerken irgendwa...
