Kapitel 14

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POV: Luke

Als ich das nächste Mal die Augen öffnete, war es, als würde ich in einer völlig neuen Welt erwachen. Ein angenehmes, weiches Etwas lag unter mir – irgendetwas, das herrlich nach Jack roch. Es dauerte eine Weile, bis ich meine Gedanken wieder beisammen hatte, aber als ich schließlich die Augen öffnete, wurde mir klar, dass das "Etwas" unter mir kein Kissen war, sondern... Jack.

Er schlief tief und fest, sein Gesicht friedlich und entspannt. Meine erste Reaktion war ein Schwall von Glück, als mir bewusst wurde, dass wir tatsächlich zusammen gewesen waren. Dass er mich markiert hatte. Dass wir es wirklich getan hatten. Es war surreal. Ich konnte es kaum fassen, aber gleichzeitig fühlte ich mich unglaublich erleichtert und... glücklich.

Oh mein Gott, sieht er niedlich aus. Diese ganzen Gedanken stürmten durch meinen Kopf, aber ich wusste, ich musste mich wieder fassen. Ich versuchte, mich langsam von ihm zu lösen, ohne ihn zu wecken. Nicht, weil ich ihn nicht bei mir haben wollte, sondern weil ich nicht wie ein anhänglicher Idiot wirken wollte. Und außerdem war da noch das dringende Bedürfnis, die Toilette aufzusuchen.

Aber Jack hatte mich fest an sich gezogen, als ob er mich nie wieder loslassen wollte. Es war fast schon süß, aber auch ein bisschen... unbequem. Ich konnte mich einfach nicht befreien. Und das war wirklich ein Problem, denn, nun ja, meine Blase drohte zu explodieren.

Ich wusste, ich musste etwas tun. Also tat ich das Einzige, was mir einfiel: Ich schrie seinen Namen laut in sein Ohr.

„Jack!"

Erschrocken zuckte er zusammen, und seine Arme lockerten sich sofort. Das war meine Chance. Ich zog mich aus seiner Umklammerung und sprang so schnell ich konnte aus dem Bett. Ich raste ins Badezimmer, bevor die Katastrophe wirklich geschehen konnte.

„Puh, das war knapp", murmelte ich, als ich gerade noch rechtzeitig auf der Toilette war. Ein paar tiefe Atemzüge und das Gefühl von Erleichterung ließen mich langsam wieder ruhiger werden.

Als ich schließlich fertig war und zurück in mein Zimmer ging, sah ich Jack auf meinem Bett sitzen. Er wirkte verwirrt, aber irgendwie auch irgendwie niedlich, wie er da saß – mit zerzausten Haaren und einem Ausdruck, der sich irgendwo zwischen Verwirrung und Belustigung bewegte.

„Warum hast du mich angeschrien?" fragte er, immer noch etwas irritiert.

„Ich musste mal", erklärte ich knapp, „und du hast mich fast erwürgt."

Er blickte mich einen Moment lang an, dann grinste er leicht, als würde er die Situation jetzt verstehen. Ich konnte nicht anders, als zurückzulächeln. Es war einfach zu süß, wie er immer noch ausdruckslos auf meinem Bett saß, während er versuchte, zu verstehen, was gerade passiert war.

Nachdem wir das Missverständnis geklärt hatten, stand ich auf und ging ins Bad, um mich anzuziehen. Ich durchwühlte meinen Schrank und zog das Erste an, was ich finden konnte. Als ich wieder aus dem Bad kam, war Jack bereits fertig – oder besser gesagt, er hatte noch die Sachen vom Vortag an, weil meine ihm viel zu klein waren. Er war einfach einen Kopf größer als ich.

„Du hättest ruhig meine Sachen anziehen können, du weißt schon...", sagte ich, während ich ihm einen Blick zuwarf.

„Weißt du, sie sind echt zu klein für mich", antwortete er, „ich passe einfach nicht in deine Klamotten."

Ich zuckte mit den Schultern und grinste. „Ja, ja, ist ja gut."

Schließlich machten wir uns auf den Weg nach unten, um zu frühstücken. Es war ein ganz normaler Morgen, aber in mir fühlte sich alles anders an. Jack und ich waren jetzt mehr als nur Freunde, und ich wusste, dass wir noch einiges miteinander erleben würden.

Frühstücken war schnell erledigt, und wir machten uns dann auf den Weg zur Schule. Es war irgendwie surreal – und doch fühlte es sich richtig an. Jack war an meiner Seite, und das war alles, was zählte.

Mein Leben als Omega (bxb,Mpreg)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt