Es war ein ruhiger Abend. Jack und ich saßen beim Abendessen, das warme Licht der Küchenlampe tauchte den Raum in eine gemütliche Atmosphäre. Wir redeten über den Tag, lachten über kleine Geschichten, und alles fühlte sich so normal und doch so besonders an. Es war ein Moment, wie ich ihn mir immer vorgestellt hatte – einfach wir zwei, ein ruhiges Zuhause, und die Welt draußen schien weit weg.
Doch dann spürte ich es. Ein seltsames, leichtes Zucken in meinem Bauch, das sich ganz anders anfühlte als bisher. Ich hielt inne, meine Gabel in der Hand, und legte die andere auf meinen Bauch. Es war kein Schmerz, nur... Bewegung.
„Jack", sagte ich leise, meine Augen weit aufgerissen vor Überraschung. „Unser Kind tritt."
Jack blickte mich an, seine Augen wurden ebenso groß wie meine. „Echt?", fragte er, und bevor ich etwas sagen konnte, stand er schon auf und war an meiner Seite. „Kann ich fühlen?"
Ich nickte und nahm seine Hand, führte sie zu meinem Bauch. Für einen Moment war es still, nur unsere Atmung war zu hören, und dann geschah es wieder – ein sanfter, aber deutlicher Tritt. Jacks Augen leuchteten auf, und sein Gesicht verwandelte sich in das reinste Staunen.
„Wow", flüsterte er. „Ich kann es fühlen."
Ich lächelte, während mir die Tränen in die Augen stiegen. Es war ein unglaubliches Gefühl, und Jacks Reaktion machte es noch schöner. „Es ist echt, Jack. Da ist unser Kind, und es bewegt sich."
„Das ist unglaublich", sagte er, seine Stimme war leise und voller Ehrfurcht. „Unser Baby..."
Wir beschlossen, das restliche Essen stehen zu lassen, und setzten uns gemeinsam auf die Couch. Jack legte eine Decke über uns, und ich lehnte mich an ihn, während er seine Hand nicht von meinem Bauch nahm. Die Tritte waren immer wieder zu spüren, und jedes Mal lächelte er, als wäre es das erste Mal.
„Hey, kleiner Schatz", sagte Jack plötzlich, seine Stimme sanft und voller Liebe. „Hier ist dein Papa. Ich freue mich so sehr darauf, dich bald kennenzulernen. Du bist schon jetzt so stark."
Ich sah ihn an und konnte nicht anders, als zu lächeln. „Du sprichst mit dem Baby?"
Er grinste schief. „Klar. Vielleicht hört es mich ja."
Ich legte meine Hand auf seine, fühlte die Wärme seiner Berührung und die Sicherheit, die er ausstrahlte. „Es ist schön, dich so zu sehen", sagte ich leise. „Du wirst ein toller Papa sein."
„Und du eine wunderbare Mama", antwortete er sofort. „Wir machen das zusammen, Luke. Das weißt du, oder?"
Ich nickte, meine Augen suchten seine, und in diesem Moment wusste ich, dass ich mir keinen besseren Partner für diese Reise hätte wünschen können. „Ja, zusammen."
Der Fernseher lief leise im Hintergrund, irgendeine Serie, die wir beide nur halb verfolgten. Jack sprach immer wieder mit dem Baby, jedes Mal, wenn es trat, und ich konnte den puren Stolz in seiner Stimme hören. Es war ein Moment voller Liebe, einer, den ich nie vergessen würde.
Als die Nacht tiefer wurde und die Tritte weniger wurden, kuschelten wir uns noch enger zusammen. Ich fühlte mich so geborgen und sicher, so geliebt. Mit Jacks Arm um mich und seiner Hand immer noch sanft auf meinem Bauch schlief ich schließlich ein, das Lächeln auf meinem Gesicht blieb bis in meine Träume hinein.
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Mein Leben als Omega (bxb,Mpreg)
FantasíaLuke lebt als Omega in einem Werwolf-Rudel, einer Position, die ihm nicht nur geringes Ansehen, sondern auch viele Herausforderungen einbringt. Tief in seinem Herzen sehnt er sich nach Respekt, Akzeptanz und seiner wahren Liebe - seinem Gefährten. H...
