Chloe ist eine typische Außenseiterin. Sie hasst soziale Kontakte und bleibt am liebsten in ihrer Komfortzone. Doch dann trifft sie auf Jahseh, der sie aus ihren Reserven lockt. Doch mit ihm ist es gar nicht so schlimm. Im Gegenteil.
Was passiert w...
Can't seem to explain a thing Going on in my head The memories seem to fade away With the thoughts in my head
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Die Sonne strahlte durch die Autofenster, als wir den Highway entlang fuhren. Es war gerade mal 11 Uhr morgens und wir waren auf dem besten Weg zum South by Southwest Festival. Gabe fuhr, Ski saß auf dem Beifahrersitz und ich auf dem Rücksitz zwischen Jahseh und Wifi. Wir hörten gerade Erase your social von Lil Uzi, als ich mich bequemer hinsetzte und meinen Kopf auf Jahseh's Schulter ablegte. Daraufhin legte er seine Hand auf meinen Oberschenkel und schon wieder flogen die Schmetterlinge durch meinen Bauch.
„Ey Leute!", sagte Gabe plötzlich, „Wir müssen dort komplett ausrasten. Niemand aus Florida ist gerade groß im Kommen."
„Echt so.", murmelte Ski.
„Die Undergroundszene ist gut, aber keiner kennt sie.", lachte Jahseh.
„Eben! Genau das müssen wir ändern.", schlug Gabe aufs Lenkrad, „Wir müssen Florida berühmt machen. Wir müssen die Undergroundszene sein die jeder kennt."
„Wow Gabe, du bist ja ein richtiger Motivationsredner.", kicherte ich.
„Aber echt.", stimmte mir Ski zu.
„Er hat aber recht.", sagte Wifi.
„Wenns jemand kann, dann ihr.", lächelte ich.
„Aww.", lachten alle.
- Etwa 2 Stunden später parkten wir das Auto und liefen zum Festival Gelände. Es gab über all kleine Bühnen mitten in der Stadt. Jahseh hat gesagt, das wäre das perfekte Festival für unbekannte Musiker. Ich war mir sicher, dass die Jungs es bis nach ganz oben schaffen. Jahseh war so aufgeregt, dass er mit Gabe und Wifi voraus lief, was aber nicht schlimm war, weil Ski noch neben mir war. Eigentlich hätte meine Panikattacke wieder eintreten müssen, aber mir machten die ganzen anderen Menschen komischerweise gar nichts aus. Ich holte mein Handy heraus und machte schnell ein Bild von den Dreien.
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„Aye Wifi, schmeiß dich nicht so Gabe ran.", rief Ski.
Wifi drehte seinen Kopf zu uns und legte dann seinen Arm um Gabe's Hals um ihn auf die Wange zu küssen.
Gabe schubste ihn grinsend zur Seite: „Digga, verpiss dich."
Wir lachten alle und liefen weiter. Jahseh blieb stehen und wartete auf mich. Er nahm meine Hand und lief neben mir weiter. Ich lächelte ihn zufrieden an und küsste mich schnell auf den Mund. Auch wenn ich mich davor nicht unwohl fühlte, fühlte ich mich jetzt 100 Mal besser. Er strahlte einfach diese Sicherheit aus, so als könnte mir nichts passieren. Generell hatte ich in dieser Gruppe das Gefühl, als könnte uns nichts passieren, als wären wir unbesiegbar.