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Manals Sicht:

Ich ging hoch um mich schnell umzuziehen und kam dann wieder runter.

Mein Vater würde bestimmt sagen, dass mein Outfit zu viel zeigt aber das war mir egal

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Mein Vater würde bestimmt sagen, dass mein Outfit zu viel zeigt aber das war mir egal.

Ich ging nach ganz unten da dort unser „Party" Saal war, wo heute auch mein Geburtstag stattfinden sollte.

Es war hier schon so voll, dass man hier kaum noch laufen konnte ohne gleichzeitig 4 andere Leute zu berühren

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Es war hier schon so voll, dass man hier kaum noch laufen konnte ohne gleichzeitig 4 andere Leute zu berühren.

Und obwohl hier so viele Leute waren, war hier niemand den ich kannte.
Warum sind die alle überhaupt auf meinem Geburtstag, wenn sie mich nicht einmal kennen?

„Manal!" rief mich mein Vater zu sich.

Er saß mit ein paar Leuten in seinem Alter an einem Tisch.

Ich begrüßte jeden und setzte mich anschließend dazu.

„Das ist deine Schwiegermutter." stellte er mir eine blonde Frau vor die mich anlächelte.

Ich lächelte zurück und sagte ihr erneut hallo.

„Sehr schönes Mädchen." lobte sie mich woraufhin ich dankend nickte.

„Mein Sohn ist eigentlich auch hier irgendwo..." murmelte sie während ihre Augen nach ihm suchten.

Anders als sie, wollte ich ihn nicht sehen.

Ich war noch so jung, ich wollte nicht mit 22 Jahren heiraten.

Ich wollte noch Sachen machen, die ich mit einem Ehemann vielleicht nicht mehr hätte machen können.

Ich bin niemand der sich an Regeln halten kann.
Erst lese ich sie, dann brech ich sie und dann schaff ich meine eigenen.

Bei einer Ehe fehlt der Adrenalin kick.
Da ist es nicht mehr aufregend „verbotene" Sachen zu machen.

„Er ist ein ganz netter...bloß...sieht er die Welt manchmal etwas...naja, anders..." lächelte sie.

„Ja, wer nicht." lächelte ich zurück während ich mir einen Nerd vorstellte der keine Ahnung von der Welt hatte.

Bestimmt ist mein Verlobter son laufender Stock der in der Gesellschaft untergehen würde.
Der keine Meinung hat und sie erst recht nicht durchsetzen kann.
Genau so stell ich ihn mir gerade vor.

„Entschuldigt mich bitte." lächelte ich den Tisch an und stand auf.
Eine Minute länger bei denen und ich wäre wahnsinnig geworden.

Ich suchte Hussein doch ihn in dieser Menschenmenge zu finden war beinahe unmöglich.

Obwohl ich der Anlass dieser Feier war ging selbst ich in dieser Menschenmasse unter, da mich die Leute nicht kannten.
Zumindest wussten 99% dieser Leute nicht, wie ich aussah.

„Hey mein Whiskey!" sagte jemand laut, ehe ich gegen jemanden lief und mir der Whiskey über die Hand floss.

Es war ein gut gebauter Körper.
Größer als ich und breit wie sonst was.

„Ach du schon wieder." lachte die selbe stimme.
Es war der Typ der mich wegen meinem Pyjama angesprochen hat.

„Emre?" fragte ich.

„Ich heiße Cem aber oke."

„Sorry Cem." lächelte ich ihn schwach an.

„Passt schon, dein Outfit ist jetzt tausend mal besser, sieht gut aus." grinste er mich an.

Ich verdrehte nur meine Augen und nahm ihm sein Glas aus der Hand um den Rest auszutrinken.

Er schaute mich sprachlos an.

„Sorry aber das hab ich grad mehr als nötig." erklärte ich meine Aktion und lief weiter.

„Hey warte!" rief er mir hinterher.

Man hätte hier garnicht stehen bleiben können da die Menschen einen in alle Richtungen drücken.

„Willst du draußen mit mir rauchen?" fragte er mich als ich an einem relativ Menschen freien Platz stand.

„Rauchen steht auf meiner Liste." lächelte ich ihn an was soviel wie das ja auf seine Frage war.

„Welche Liste?" fragte er interessiert.

„Meine Liste auf der Sachen stehen die ich machen will, bevor ich heiraten werde." erklärte ich ihm.

„Was steht da noch?" fragte er interessiert.

„Alkohol trinken, kiffen, andere Drogen nehmen, ficken..." zählte ich ihm ein paar Sachen auf.

„Ich kann dir sehr gerne bei jedem Punkt zur Seite stehen." grinste er mich an.
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Keine Wahl~ Cem AnhanGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt