In der Schule angekommen, gehe ich mit schnellen Schritten ins Gebäude. Ich kam dieses mal genau pünktlich. Schnell ging ich hoch in die Klasse und brachte mich unter Leute. Nochmal wollte ich mich nicht zusammen schlagen lassen. Also heutiges Ziel: heile aus dem Gebäude kommen. Ist doch nicht schwer oder?
Wieso musste meine Klasse im dritten Stock sein?
Ich setzte mich hin und holte meine Sachen raus. Der Platz neben mir war noch leer. Zum Glück.
Der Unterricht fing an und Harry war immer noch nicht da. Erleichtert atmete ich aus. Er war nicht da. Hoffentlich kommt er nicht mitten am Tag.
Der Unterricht verging schnell und ich hatte mir viele Gute Notizen gemacht.
In der Pause ging ich runter und holte mir ein Brötchen. Auf dem Weg nach draußen sah ich, dass keiner von Harry's Gang da war. Erstaunlicherweise war der Tisch trotzdem leer. Anscheinend hatten sie einen sehr hohen Rang hier.
Verglich ich gerade Tiere mit Menschen. Ja. Ich hasste Menschen. Ich hatte keinen besten Freund. Wurde von Menschen gemobbt. Wurde von Menschen verlassen und hatte niemanden mehr. Menschen konnten nicht für immer bei dir bleiben. Irgendwann verließ dich jeder.
Ich merkte wie ich meinen Gedanken versunken war. Ich stand schon seid 5 Minuten im Flur vor diesem verdammten Tisch.
Schnell ging ich weiter und verbannte den Gedanken aus meinem Kopf. Ich ging raus und setzte mich auf die Tribüne von dem Sportplatz. Wofür auch immer der war. Hier wurde Kunst studiert.
Ich aß mein Brötchen sehr schnell auf und ging wieder rein, da es schon kalt war. Ich holte mein Handy raus und checkte meine Nachrichten.
Keine neuen Nachrichten.
Wer sollte mir auch schreiben. Ich hatte niemanden.
Nachdem der Tag endlich vorbei war. Fuhr ich nach Hause. Es war Dienstag, also musste ich nicht arbeiten.
Ich wusste nicht was ich tun sollte also entschies ich mich dazu einmal die ganze Wohnung zu putzen. Mit dem Endprodukt war ich sehr zufrieden. Ich packte alles weg und wusch mir meine Hände.
Es war schon 17.00 Uhr. Ich hatte heute so wenig frische Luft gehabt, dass es doch bestimmt gut wäre ein bisschen Luft zu schnappen.
Ich nahm meine Kopfhörer und mein Handy. Im Park war es schon etwas ruhiger aber trotzdem war noch etwas los.
Nachdem ich 20 Minuten im Park saß und einfach nur beobachtet hatte ging ich wieder nach Hause.
Ich ging in mein Zimmer und setzte mich an meinen Schreibtisch. Mein Rucksack lag neben dem Stuhl und ich holte die Notizen raus, die ich im Unterricht gemacht hatte.
Es war sicher gut sich nochmal alles durchzulesen.
Es war schon spät und ich setzte mich aufs Sofa. Ein bisschen entspannen konnte nicht Schaden. Ich merkte wie ich langsam weg döste. Um 1 Uhr in der Nacht wachte ich auf und ging nach oben in mein Bett. Dort zog ich mein T-shirt aus und schlief sofort wieder ein.
In der Uni verlief heute irgendwie alles schleppend. Die Gang war immer noch nicht da und ich war müde. Jedoch überstand ich den Tag irgendwie.
Als endlich der Professor die Lesung beendete stürmte ich raus. Ich musste mich beeilen. Ich war der erste der vom Uni Grundstück runter war. Schnell ging ich zur Bahn und wartete ungeduldig auf die Tube.
Als ich endlich an der Haltestelle ankam bei der ich raus musste, war ich erleichtert. Mit großen Schritten ging ich nach Hause. Es war 16.20 Uhr also hatte ich noch eine halbe Stunde zeit bis ich los musste.
Ich schmierte mir ein schnelles Brot und ging danach ins Bad. Ich zog meinen Pullover hoch um zu gucken wie es meinem Bauch ging.
Es sah immer schlimmer aus. Aber das war normal. Morgen würde es langsam weg gehen.
Ich zog mich um und ging wieder nach unten. Schnell schnappte ich mir meinen Schlüssel und meine Jacke und ging raus. Ich schloss ab und machte mich auf den Weg zum Café.
Angekommen, ging ich in den hinteren Bereich und legte mir die Halbschürze um.
Fröhlich ging ich in den vorderen Bereich und fing an die Gäste zu fragen was sie wollten. Ich ging nach hinten reichte die Bestellung weiter und kam sekunden später mit einem Tablet raus. Dieses mal achtete ich darauf keinen asozialen Jungen um zu rennen.
Heute war es sehr ruhig im Café. Dabei war sonst immer Mittwochs die Hölle los. Ich beendete meine Schicht um 20.30 Uhr und machte mich auf den Heimweg.
Heute ging ich mal durch den Park. Es war zwar schon dunkel aber die Straßenlaternen leuchteten hell genug.
Plötzlich lief jemand in mich rein und ich fiel um. Dieser jemand fiel auf mich und ich verzog mein Gesicht sofort wieder vor Schmerzen. Ein Zischen verließ meinen Mund. Ich hatte meine Augen zu gekniffen.
Doch als ich sie öffnete konnte ich nicht glaube wer da auf mir lag.
Harry.
Er hatte Dreck im Gesicht und blutete seiner Stirn. Seine Lippe war aufgerissen und er hatte ein blaues Auge.
Was ist mit ihm passiert?
Obwohl er mich geschlagen hatte sorgte ich mich um ihn.
Sofort rappelte er sich auf. Ich tat es ihm gleich. Doch sofort drückte er mich gegen die Wand und ich prallte hart gegen Stein. Ich presste meine Lippen auf einander um nicht vor Schmerz zu schreien.
Er kam mir immer näher. Ich konnte schon seinen Atem spüren
Und plötzlich tat er etwas was ich niemals erwartet hatte.
Wieso ist Harry dort rum gelaufen? Wieso ist er verletzt? Was wird Harry tun? Und was wird Louis davon halten?
All the love, xx
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withered sunflower | Larry Stylinson
FanfictionWithered sunflower = verwelkte Sonnenblume Ich kam gerade aus der Küche und achtete nicht wirklich auf die Umgebung, als ich plötzlich in einen Jungen lief. Vor Schreck ließ ich den Kaffe fallen, den ich gerade auf dem Tablet getragen hatte. Als ich...
