Ich drehte mich zur Tür und öffnete sie. Ich hiefte meine Beine aus dem Auto und stand auf. Ich nahm meinen Rucksack und legte meine Hand an die Tür. „Lou-", weiter kam er nicht denn ich schlug die Tür zu und stampfte wütend davon. Der konnte mich mal. Erst verbringt er mit mir einen schönen Abend, kuschelt mit mir und all das und danach will er nicht mit mir gesehen werden.
Ich ärgerte mich sehr, dass ich ihm so sehr vertraut hatte. Ich war zu naiv. Ich ignorierte das brummen des Motors. Harry fuhr an mir vorbei doch ich sah stur nach vorne und verschnellerte meine Schritte. Bei der Uni angekommen ging ich zu meinem Spind und packte meinen Rucksack rein. Vorher holte ich noch mein Notebook und mein Wasser raus. Mit den zwei Sachen machte ich mich auf den Weg in meinen Saal und setzte mich auf einen der freien Plätze.
Er dauerte nicht lange bis der Professor rein kam und mit dem Stoff begann. Da ich alles wiederholt hatte konnte ich ihm gut folgen und machte mir reichlich gute Notizen. Nach den Stundenlangem sitzen ging ich auf die Tribüne zu und stellte mich davor. Leicht wippte ich von einem Fuß auf den anderen um mich einerseits auf zu wärmen und andererseits mich ein wenig zu bewegen.
Nachdem die Pause um war ging ich durch die Cafeteria und blickte zu Harry. Dieser würdigte mich jedoch keines Blickes und hatte schon wieder Taylor auf seinem Schoß sitzen. Ich drehte mich um und ging schnell weg. Ich brauchte mir es nicht anzuschauen was Harry machte. Es sollte mich so oder so nicht interessieren. Aber aus irgendeinem Grund tat es das.
XX
Ich stand vor meinem Schrank und wusste nicht was ich anziehen sollte. Wir gingen in eine Bar, und trotzdem wollte ich gut aussehen. Ich entschied mich für ein weißes T-Shirt und eine schwarze Skinny Jeans mit Loch. Darüber zog ich eine Jeans Jacke an, die hellblau war. Zufrieden betrachtete ich mich im Spiegel und ging ins Bad. Dort stylte ich meine Haare, die aufjedenfall zu lang waren, ein wenig hoch und wusch mir einmal mein Gesicht.
Endlich fertig, schnappte ich mir meine Schlüssel und rannte die Treppen runter. Ich riss die Haustür auf und joggte zu meiner Tube Haltestelle. Ich war viel zu spät dran und musste mich beeilen. Als ich endlich in der Tube saß entspannte ich mich und sah aus dem Fenster. Ich musste nicht lange warten, da wurde auch schon meine Station angesagt. Ich stand auf und stellte mich vor die Tür.
Die Tube kam langsam zum stehen und die Türen öffneten sich. Ich rannte raus und bog nach rechts ab zu Liam's Wohnung. Wir trafen uns alle bei ihm. Da ich schon fünfzehn Minuten zu spät war rannte ich noch schneller. Außer Atem kam ich bei Liam's Wohnung an und drückte auf die Klingel. Er öffnete mir die Tür und schaute mich prüfend an.
„Komm rein, Niall ist auch noch nicht da.", ich fing an zu grinsen und ging in seine Wohnung rein. Sie war wahrscheinlich doppelt so groß wie meine. Ich setzte mich auf meinen Lieblingssessel und lehnte mich zurück. „Hast du schon etwas gegessen? Ich mache das nicht noch einmal durch, dass du auf leeren Magen trinkst.", er stämmte seine Hände in die Hüfte und sah mich skeptisch an. „Keine Sorge Li, ich habe etwas gegessen.", log ich. Ich hatte keinen Hunger gehabt, also hatte ich das Mittag essen einfach ausgelassen.
Zum Glück klingelte es in dem Moment an der Tür und Liam konnte nicht mehr sehen ob ich log oder nicht. Ich log Liam nicht gerne an, aber wenn ich ihm jetzt gesagt hatte, dass ich nichts gegessen hatte, hätte ich was essen müssen. Als Niall kam stand ich auf um meine Schuhe anzuziehen. Schnell schlüpfte ich rein und sah wie Liam sich noch eine Jacke überzog.
Wir gingen zur Tür heraus und machten uns auf den Weg zur Bar. In der Bar kam mir sofort der stickige Geruch von Schweiß und Alkohol in die Nase und ich musste mich erst daran gewöhnen. Wir gingen auf einen Tisch zu wo schon vier Personen saßen. Ich setzte mich und schaute in die Runde. Die Jungs stellten sich als Calum, Michael, Ashton und Luke heraus.
Anfang des Abends war es ruhiger und ich unterhielt mich nicht viel, doch als auf dem Tisch immer mehr leere Flaschen stehen werde ich immer offener und rede hemmungslos mit den Jungs. Jedoch merkte ich so langsam den Alkohol und entschied mich auf Toilette zu gehen.
„Ich geh kurz pissen" brachte ich besoffen über meine Lippen und verschwand hinter der Menge. Ich ging so schnell wie ich in meinem besoffenen Zustand konnte und schloss die Tür hinter mir. Ich erleichterte mich auf der Toilette und ging danach raus. Im Waschraum stützte ich mich am Waschbecken ab und schaute einmal kurz in den Spiegel. Ich sah nicht gut aus.
Gerade als ich mich auf den Weg zur Tür machen wollte wurde ich bestimmerisch gegen die Wand gedrückt. Ich schaute hoch und sah in glänzende grüne Augen. Wieso hatte er es so damit, mich an die Wand zu schubsen. Ich konnte seinen Atem riechen und er war definitiv betrunken. Doch ich war es nicht weniger. Ich war nur sehr überrascht, da ich ihn in der Bar nicht gesehen hatte.
Harry öffnete seinen Mund und wollte etwas sagen. Er schloss ihn wieder und knurrte danach mit leicht geöffnetem Mund: „du siehst heute sehr heiß aus.", ich bekam Gänsehaut. Er war mir so nah und obwohl wir das im nüchternen Zustand schon einmal hatten, wurde ich nervös. Wahrscheinlich machte mich das Alkohol so nervös. Ich hatte definitiv schon zu viele Shots.
Harry kommt immer näher und drückt bestimmend seine Lippen auf meine. Ohne zu zögern erwidere ich. Er drückt mich stärker an die Wand und hält seine Hand an meiner Hüfte. Die andere legte er an meinen Hinterkopf und fuhr mir durch die Haare. Ich seufzte leise in den Kuss hinein. Meine Hand glitt von seiner Brust unter sein T-Shirt und strich seine V-Linie nach.
Die Wirkung des Alkohols ließ langsam nach und ich realisierte, was ich hier gerade tat. Ich war ihm schon wieder verfallen. Schnell stieß ich ihn von mir und ging aus dem Jungsklo raus.
Oh shit... here we go again. Warum verliert Louis Immer die Kontrolle bei Harry. Wie wird der Abend in der Bar weiter gehen? Drama oder kein Drama... Nobody knows.
All the Love, xx
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withered sunflower | Larry Stylinson
FanfictionWithered sunflower = verwelkte Sonnenblume Ich kam gerade aus der Küche und achtete nicht wirklich auf die Umgebung, als ich plötzlich in einen Jungen lief. Vor Schreck ließ ich den Kaffe fallen, den ich gerade auf dem Tablet getragen hatte. Als ich...
