Yashimaru

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Light sah, wie Yashimaru in die Luft sprang und den kleinen Lederball  fing

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Light sah, wie Yashimaru in die Luft sprang und den kleinen Lederball fing. Als er auf dem Boden aufkam, winkte ihn Rin zu sich. Sie schien den Ball für ihn noch einmal werfen zu wollen, doch Yashimaru flitzte von ihr fort. Light unterdrückte ein Seufzen, als Sesshōmarus Sohn auf ihn zuraste.

»Light!«

»Hai.«

»Du musst den Ball werfen.«

Light nahm Yashimaru den braunen Lederball ab. Der Junge drehte ihm jäh den Rücken zu, voller Erwartung, während Light die Armmuskeln anspannte und für einen weiten Wurf ausholte.

Der Lederball flog durch die Luft: Und genau wie Light es beabsichtigt hatte waren Flugbahn und Geschwindigkeit perfekt; er machte einen hohen Bogen und sauste weit über die Wiese. Von Yashimaru war nur noch ein weißer Streifen zu sehen. Der Lederball überflog eine natürlich gewachsene Hecke aus Sträuchern und Dornen, und Yashimaru rauschte durch sie hindurch ohne langsamer zu werden oder darüber hinweg zu springen. Und dann waren er und der Lederball hinter dem Gestrüpp verschwunden.

»Sugoi!«, rief Rin. »Yagami-sama ist ein unglaublich guter Ballwerfer.«

Light kommentierte das Lob des Mädchens nicht. In seiner Schulzeit hatte er Lob und Bewunderung erfahren, wenn er erneut den ersten Platz bei Sportturnieren erreicht hatte. Er war immer Sieger. Er war der schnellste Sprinter in seiner Senior High School gewesen. Aber was nutzte ihm das, viele Dämonen würden ihn mit Leichtigkeit einholen, würden ihn töten ... würden ihn verschlingen.

Keisuke, der bis gerade eben noch neben Light gestanden und sich mit ihm unterhalten hatte, landete nun sanft hinter den Sträuchern, und schien Yashimaru von dort aus zu beobachten.

Jaken hechtete indes über die Wiese, seine kleinen Füße trugen ihn schnell zu der Stelle, wo Yashimaru durch die Dornen hindurchgeprescht war. Er drückte die Zweige beiseite, versuchte an den Dornen unbeschadet vorbei zu gelangen, doch dann erklang ein Schrei. Seine Kleidung hatte sich in den spitzen Dornen verfangen. Wild schlug er um sich, kräftig zerrte an seiner Kleidung. Ein lautes erschrecktes Krächzen war als nächstes zu hören. Die Dornen, die Jaken festhielten, brachen ab und Jaken fiel nach hinten, überschlug sich und purzelte auf der anderen Seite des Strauches hinaus.

Light verzog keine Miene, als er sah, was dem Kappa zustieß, verdrehte nicht die Augen, machte sich nicht einmal die Mühe, Jakens Verhalten gedanklich zu kommentieren. Er ging gemächlich auf die Sträucher zu und lief an ihnen entlang, bis er eine Öffnung entdeckte, die ihn hindurchließ, ohne an den Dornen hängen zu bleiben. Dahinter ging es steil abwärts einen Hang hinunter, und unten gab es einen breiten Streifen Wiese. Light hörte ein lautes Rauschen.

Der Fluss, der am Schloss vorbeifloss, hatte hier an dieser Stelle die Wiese überschwemmt. Yashimaru stampfte durch das seichte Wasser, völlig vergnügt und besudelt mit Schlamm bis zur Hüfte. Von dem Weiß seines Hakamas war nicht mehr viel sichtbar. In der Hand hielt er seinen Lederball, für den er momentan kein großes Interesse mehr zu haben schien. Sein Blick war zu seinen Füßen gerichtet. Den Körper vornübergebeugt, betrachtete Yashimaru eingehend das Wasser und die Grashalme, die herauslugten. Etwas unter der Wasseroberfläche schien seine ganze Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Alpha Sesshoumaru/Sesshomaru x Gefährte LightYagami | Das weiße Feuer des HundesWo Geschichten leben. Entdecke jetzt