Kapitel 48

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"ich darf mir keinen Fehler Erlauben.
Niemand von euch darf sterben.
Wenn ich fliehe wird der ganze Plan über den Haufen geworfen.
Die Flucht wird noch schwieriger und das kann ich nicht riskieren!
Ich will das hier nämlich auf jeden Fall gewinnen.
Ihr könnt mich nicht hier aufhalten, mein Entschluss steht fest.
Ich habe heute alles getan was ich konnte, den Rest überlasse ich euch.
Ihr müsst es auf jedenfall schaffen."
Ich konnte nur geschockt da stehen.
Er meint das völlig ernst.
Plötzlich stürze er sich nach vorne und nahm uns alle in den Arm
Er drückte uns alle ganz fest und sagte "danke für alles. Dank euch hatte ich ein wirklich schönes Leben, ich hatte Spaß war froh und glücklich."
Ich hörte Ray neben mir leise immer wieder fluchen.
Emma auf Normans anderer Seite sprach nun mit zittriger stimme auf "Norman bitte, Lauf weg und Versteck dich im Wald!"
Norman lächelte nur und sagte dann "wie gesagt mein Entschluss steht fest."
Ich hob nun meinen Kopf und sah ihm in die Augen "Norman, Versprich mir, du wirst bis zu letzt an uns alle denken!" Meine ich den Tränen nahe.
Dieser lächelte mich an "Natürlich."

Und dann war auch schon aus der Tür verschwunden.
Nun saßen wir dort zu dritt und ich konnte einen kleinen schluchtzer nicht unterdrücken.
Emma saß traurig auf dem Bett und Ray saß mit gesenkten Kopf auf dem Stuhl gegenüber von ihr.
Nun waren alle unten versammelt und Norman stand in der Adoptions uniform neben Mama.
"Tschüss ihr alle, passt auf euch auf"
Waren seine Abschieds Worte an alle.
Alle Kinder waren natürlich in großer Freude das Norman Adoptiert werde würde und Antworten mit vielen "alles gute" oder "du auch Norman" und vieles weiter.
Da kam Mama auf Emma zu und Frage sie "Emma wo sind den die Zwillinge?" Emma antwortete mit einem gesenkten Kopf "sie sind im Krankenzimmer Luna geht es nicht gut und Ray meinte er will sich nicht verabschieden."
Sie errinerte sich and das an das Gespräch zurück.
"Das kann nicht sein! Wir dürfen ihn nicht gehen lassen! Wenn wir ihn nicht aufhalten stirbt er wirklich!" Ruft Emma "es ist zu spät wir können nichts mehr tun. Die Monster sind wahrscheinlich schon beim tor und außerdem bewacht uns Mama aber das größte Problem ist Norman selbst." Antworte ich Emma " obwohl ich mir sicher bin das er nicht sterben will er hat bestimmt total Angst."
Da ruft Emma wieder "dann müssen wir ihn umso mehr aufhalten!" "Nein!" Ruft Ray zurück "wenn wir jetzt einen Patzer machen und die zentrale mitkriegt, was wir vorhaben
Stirbt er völlig umsonst.
Wir können nichts mehr machen. Es ist vorbei." Meinte er und legte sein Gesicht in seine Hände wahrscheinlich um auch die Tränen zu verstecken die sich über sein Gesicht stehlen.
"Verdammt!" Rufe ich und schlug mit der Faust auf das Fenster Brett, womit mein Handgelenk wieder schmerzvoll zu ziehen anfing und starrte stur weiter aus dem Fenster, während mir die Tränen aus dem Augen laufen.
Doch anscheinend tat mir die ganze Aufregung nicht gut den mir wurde auf einmal schwindelig und mein Kopf tat wieder weh, ich verlor kurz den Boden unter den Füßen und bevor ich mich versah waren Emma und Ray an meiner Seite und fragten ob ich in Ordnung wäre.
Ich nickte nur langsam und wurde somit zum Bett gebracht auf das ich mich an Ray angelehnt setzte.
Doch irgendwann war es soweit und Norman müsste gehen.
Doch ich konnte mich nicht dazu überwinden nach unten zu gehen und ihn nochmal zu sehen, ich hatte Angst ich würde sonst komplett zusammen brechen.
Somit blieben die Zwillinge im Krankenzimmer.

Somit stand Emma alleine hier und stürze sich nach einer Minute Stille plötzlich auf Norman.
"Norman!" Ruft sie und umarmte ihn "ich lenke Mama ab, also bitte flieh! Bitte Norman!" Flüstert sie ihm zu und hielt ihm das Gerät ans Ohr in dem er seinen Peilsender hatte, dann holte sie mit ihrem gebrochenen bein aus breit damit auf den Boden zu Stampfen.
Doch Norman regierte blitzschnell und packte Emma an der Hüfte drehte sie mit dem Rücken Richtung Boden und drückte sie dann runter so verletzt sie ihr Bein nicht.
"Spinnst du!?" Ruft Norman "wie kannst du nur so unvorsichtig sein!? Emma du musst Jetzt was ganz anderes tun!"
"Sei still!" Fährt Emma ihn an "Ich lasse dich nicht gehen!"
Die kleineren Kindern waren alle verwirrt und entwas verängstigt.
"Ein Streit?" War das was den meisten durch den Kopf ging.
"Warum verstehst du dass nicht?" Fragt Norman.
"Ich wünsche mir das überhaupt nicht, ich will das du dich mit einem Lächeln verabschiedest bitte verstehe meine Entscheidung!"
"Nein dafür habe ich kein Verständnis?" Schreit Emma "weil du es auch gar nicht willst!"
Doch aufeinmal lächelte Norman sie an und legte eine Hand auf ihr Wange.
"Was.?" Doch Mama Schnitt sie ab "es wird Zeit Norman" und legte ihm seinen Hut auf dem Kopf.
"Ja" war alles was er sagte.

The promised Neverland ffWo Geschichten leben. Entdecke jetzt