Kapitel 52

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Die Türe zum Saal öffnete sich und Emma kam auf ihren Krücken herein "Ray, Luna...warum seid ihr noch so spät auf?" Fragte sie.
"Wir wollten uns von dem Haus verabschieden." Sagten wir gemeinsam.
"Ach ja..morgen ist ja euer Geburtstag." Realisierte sie.
"Genau heute ist unsere letzte Nacht." Bestätigt Ray "morgen werden wir ausgeliefert." Fügte ich hinzu "sag mal Emma.." fing ich an "hast du wirklich aufgegeben?" Fragt Ray.
"Du hast nicht wirklich aufgegeben oder?" Fragten wir beide.
Emma sah uns nur an und lächelte leicht "nein ich habe nicht aufgegeben." Sagt sie "ihr doch auch nicht oder?"
"Natürlich nicht, wir hatten also den selben Gedanken. Wir haben so getan als hätten wir aufgegeben und die Flucht weiter voran getrieben" kam es von Luna.
"Lass uns fliehen Ray, Luna. Das wollte ich heute mit euch besprechen." Meint sie.
"Das selbe hatten wir auch vor" redete Ray "die letzten zwei Monate hat Mama uns nicht aus den Augen gelassen und wir konnten uns gar nicht ausgelassen unterhalten"
"Ja." Stimmt Emma zu "ich wollte vermeiden dass Mama merkt was ich wirklich vorhabe."
Das verstuzte uns etwas "was du wirklich vorhast?" Fragt Ray.
"Genau, Mama ist nicht zu unterschätzen, sie hat uns die ganze Zeit bwacht und war immer auf der Hut.
Obwohl wir uns total ruhig verhalten haben, hat sie uns nie aus den Augen gelassen.
Aber genau das habe ich ausgenutzt, wenn ihr Blick auf mich gerichtet ist verliert sie die anderen aus den Augen."
Da kapierte Luna es "Don und Gilda?"
Emma nickte und fuhr fort  "Mama hat auch nur ein paar Augen, je sie uns drei bewacht desto lascher wird sie mit den anderen.
Ich habe ihnen alles überlassen vom Training,bis zur ganzen Vorbereitung."
"Wie weit seid ihr?" wolle Ray wissen.
Sie haben Hilfsmittel, Nahrung und Winterausrüstung zusammen getragen. Die Vorbereitungen sind fertig wir können jederzeit fliehen
"Wir sind beeindruckt." Kam es wie aus einem Munde von den Zwillingen.
"Jetzt bleibt nur noch die Frage, wie wir die Flucht am besten anstellen." Meinte Ray.
"Was das betrifft habe ich auch schon eine Idee!" Warf Emma ein "wir sollten morgen Mittag fliehen!"
Da nahm ihr Luna schnell den Wind aus den Segeln und sagte "Moment Mal du möchtest mittags fliehen, das ist viel zu gefährlich. Wir sollten nachts fliehen, setzt dich hin und hör uns zu." Verlangte sie.
Nach dem Emma einen Stuhl vertan gezogen hatte und nun saß fing Ray an "also hinter der Mauer ist ein Abgrund, das heißt wir können nicht einfach so rüber klettern, wir müssten die Brücke Benutzen und die ist stark bewacht.
So sieht unsere Situation gerade aus."
Luna setzte nun fort "wir müssen zwei Probleme überwinden.
Erstens: Mama
Zweitens: die Überwachung der Brücke."
Nun warf Emma mit ein "das Problem mit Mama ist das sie uns nie aus den Augen lässt und immer ein kleines Kind in den Armen hält, sogar nachts schläft sie im selben Zimmer wie die Babys."
"Genau," fährt Ray fort "wir müssen Mama ablenken und von den kleinen Kinder trennen sonst können wir noch alle fliehen, das zweite Problem ist die Überwachung der Brücke, sie wird bestimmt so wie so gut bewacht weil sie der einzige Weg nach draußen ist und sobald die zentrale merkt das jemand fliehen will, strömen noch mehr wache dort hin."
"Außerdem" warf Luna mit ein "beginnt dahinter die zentrale und die ist voll mit Monstern. Wir haben verloren wenn Mama uns aufhält oder der zentrale Bescheid gibt.
Oder wenn die Monster uns bei der Brücke Entdecken, die Sache ist eigentlich unmöglich und wir müssten jetzt aufgeben." Luna verschränkte die Arme und fragt mit einem leichten lächeln auf der Lippe
"Also was tun?" Sie drehte sich zur Seite auf den Tisch auf dem ein großer Kasten steht "Ray und ich denken daß das hier unsere beste Chance ist.

Wir stecken das Haus in Brandt!"

The promised Neverland ffWo Geschichten leben. Entdecke jetzt