Kapitel 21

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/Bevor das Kapitel anfängt, würde ich gerne noch was sagen: Tatsächlich habe ich jetzt schon seit über einem Monat nichts mehr hochgeladen, was daran liegt das die Schule -mal wieder- meine komplette Freizeit aufbraucht, vor allem jetzt wo wir im Homeschooling sind. Ich habe mir eure Nachrichten und Kommentare trotzdem durch gelesen und mich über jeden einzelnen gefreut. An dieser Stelle einfach nochmal: Danke! So jetzt kommt aber endlich das Kapitel.
Viel Freude damit!

Eure Alina🌹/

Die große Halle, wo das "Fest" stattfinden sollte, sah nun gar nicht mehr so gruselig aus wie zuvor. Von der Decke hing ein großer Kronleuchter, der alles in gelbliches Licht tauchte. In der Mitte stand ein länglicher Tisch, mit zwei goldenen Tellern und einem silbernen Tablett. Jedoch war auf keinem der drei etwas zu Essen zu sehen.

'Schade, das einzige worauf ich mich bei diesem Fest gefreut hatte, war noch nicht da...', dachte ich mit hungrigen Mangen.

'Sei nicht so verfressen!'

'Ja ja...'

Schon von weitem konnte ich die zwei Kleinsten aus unserer Mannschaft, mal wieder streiten hören. Oder nennen wir es doch lieber 'diskutieren', denn noch schien alles relativ friedlich. Das änderte sich aber schlagartig, als sie in mein Sichtfeld traten. 
"Ich hab dich gewarnt! Ein falsches Wort und ich-", schimpfte der Knirbs.
"Ich denke nicht dran, immerhin hab ich ja die hübscheste Begleitung die man sich vorstellen kann...", grinste die ehemalige Wölfin. Verzweifelt presste ich meine Lippen aufeinander, um Nerv nicht auszulachen, aber... Er sah zu komisch aus! Nerv trug ein Kleid -welches offensichtlich für Klette vorbestimmt gewesen war- und man hatte ihm die Haare, zu einem Zopf, nach hinten geflochten.
"Aus welchem Film bist du denn entsprungen Nerv? Cinderella?", kicherte ich.
"Clary!", knurrte er und warf mir tödliche Blicke zu. Das hielt mich jedoch nicht davon ab, noch einen Kommentar abzulassen:
"Ey Juli! Ich dachte ja dein Outfit wäre schlimm, aber Nerv..." Mein bester Freund fand das nicht so lustig und starrte mich ebenfalls böse an. Genau in dem Moment betrat Vanessa den Raum und... Verdammt, sie sah gut aus. 
"Vergiss es ich nehme alles zurück. Ich heul gleich den Mond an! Vanessa...", stieß Klette aus. 
"Hast du schon etwas über Leon erfahren?", fragte Maxi der zu ihr rüber gelaufen war. 
"Nein... Und ich hab Angst", gestand sie ihm.
"Die haben wir alle!", warf Nerv ein. Auch wenn die Situation gerade noch so ungefährlich schien, hatte er Recht. Wir hatten Angst und wir wären dumm wenn wir keine hätten.
"Nein, ich kann mich kaum noch an Leon erinnern... Ich denke nur noch an ihn", erwiderte sie. 

'Oh Nein, Nein, Nein, Nein, Nein! Darkside würde sie nicht um seinen kleinen Finger wickeln! Vanessa musste bei klarem Verstand bleiben, sie war die einzige die meinen Zwilling erlösen konnte!'

"Verstehst du das Maxi?", fragte sie verunsichtert.
"Ja", entgegnete dieser, "Mir geht es genauso..." 

'Das darf doch wohl alles nicht wahr sein! Sollten sie sich verlieben, wenn wir gewonnen hatten und Leon wieder ein Mensch war!'

'Kannst du es ihnen verübeln? Man kann sich schließlich nicht aussuchen in wen man sich verliebt...'

Ich hasste meine innere Stimme für die Wahrheit, weil sie mir jeglichen Grund nahm sauer auf die Beiden zu sein. 
"Hey war das etwa eine Liebeserklärung?", fragte Blossom sanft und zog ihn dann am Arm hinter sich her. 
"Und was ist mit dir, denkst du auch nur noch an mich?", fragte Düse etwas schroff die mit Markus zu uns gestoßen war. Dieser sah sich hilfesuchend um, was mich wiederholt kichern ließ. Ich hingegen schnappte mir Julis Arm und machte mich ebenfalls auf in Richtung Festtafel.
"Was wird das wenn's fertig ist?", fragte mein bester Freund verwirrt.
"Ich tausch dich jetzt ein", flüsterte ich triumphierend.
"Was? Ich bin doch kein Gegenstand!", rief dieser protestierend doch ich lief geradewegs auf Düsentrieb und Markus zu. 
"Heute schon", erwiderte ich lediglich. 
"Hey Düse", wand ich mich an die Braunhaarige, "Lust zu tauschen?" Meine Stimme klang nicht eifersüchtig oder gehässig, weshalb ich echt stolz auf mich war. 
"Gerne", grinste diese. Sie warf mir noch einen dankbaren Blick zu und hackte sich dann bei Juli ein. Auch die anderen Vampir-Mädchen schnappten sich ihre Begleitung. 
"Du.. ähm...", ertönte eine Stimme neben mir. Es war seine Stimme, die mein Herz jedes Mal zum schmelzen brachte, gerade jetzt wo er so verlegen klang. Süß... Aber auch er sah verflixt gut aus.

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