Sie stand einfach nur da und schwieg. Sah mich mit ihren funkelnden Augen an, als könnte sie nicht glauben, was ich ihr soeben gesagt hatte.
Oder war sie überfordert damit gewesen?
Wusste nicht, wie sie diese Worte einordnen sollte?
„Wie-" fand sie endlich ihre Sprache wieder „Wie meinst du das? Ich- Ich weiß nicht recht, wie ich das verstehen oder aufnehmen soll. Ist das irgendein Streich oder wieder so eine bescheuerte Wette?"
Es wunderte mich nicht, dass sie so dachte nach allem, was wir beide durchgemacht hatten. Nach allem, was ich ihr angetan und an den Kopf geworfen hatte.
„Ich kann nicht nur mit dir befreundet sein, D/N." Wiederholte ich meine vorherigen Satz.
„Und was soll mir das sagen?" Ihr standen die Fragezeichen beinahe ins Gesicht geschrieben.
„Das hier ist weder ein Streich noch irgendeine sinnlose Wette. Das was ich sage ist wahr. Genau so wie das, was ich für dich empfinde. Es hat etwas an Zeit gedauert bis ich mir darüber im klaren war, aber dann habe ich es verstanden; Ich- Ich bin in dich verliebt, D/N."
Es war, als würde mir ein riesiger Stein vom Herzen fallen, nachdem ich diese Worte endlich ausgesprochen hatte. So lange hatten sie schon auf mir gelastet- Unausgesprochen und nicht eingestanden, denn niemals wollte ich mir dies eingestehen. Bis zu jenem Zeitpunkt mit Parkinson.
„Meinst du- Ich meine- Ist das dein ernst?" Sie sah mich etwas entgeistert an „Du- Du bist in mich verliebt? Ich dachte, dass ich nur dieses Gryffindor-Mädchen für dich wäre."
„Nein." Platzte es sofort aus mir heraus „Du bist soviel mehr als nur das Gryffindor-Mädchen. Du bist so viel mehr für mich, als jedes andere Mädchen hier in Hogwarts. Und auch wenn du ein Gryffindor-Mädchen bist-" ich lächelte und nahm ihre Hand „Dann bist du das meine."
„Bin ich das?"
„Ja, dass bist du. Aber wenn du das anders siehst oder es nicht willst, dann-"
„Ist Draco Malfoy etwa unsicher?" Fiel sie mir lächelnd ins Wort bevor sie ihre Hände an meine Wangen legte „Denn das brauchst du nicht sein. Du warst schon immer mehr für mich und das weißt du auch. Seit dieser bescheuerten Wette habe ich nur dich geliebt. Niemand anderen."
Dann küsste sie mich und es schien mir, als würde die Welt für einen Augenblick still stehen. Als würde endlich alles perfekt sein- Sie und ich.
„Also, willst du meine Freundin sein?" Grinste ich, nachdem sie sich wieder von mir gelöst hatte.
„Nichts würde ich lieber wollen, als das." Lautete die Antwort, die ich mir so sehr gewünscht hatte.
Es war offiziell; Nach allem was wir durchgemacht hatten, nach dem ganzen hin und her, nach den ganzen Worten die wir uns an den Kopf geworfen hatten waren wir endlich ein Paar. Nichts konnte in jenem Moment perfekter sein, als das.
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Wir hielten unsere Beziehung Anfangs geheim, damit nicht jeder davon Wind bekam. Das Ganze ging auch eine kleine Weile gut, bis Blaise eines Tages in mein Zimmer geplatzt kam, gerade als wir miteinander schliefen- Ziemlich unpassend. Das war auch der letzte Tag gewesen, an dem wir heimlich ein Paar gewesen waren, denn mein bester Freund konnte einfach nichts für sich behalten. Zumindest hatte unser Versteckspiel somit ein Ende und wir konnten, wie ein normales Paar, Händchen haltend durch ganz Hogwarts laufen. Natürlich sah uns der ein oder andere schief an, doch es machte weder ihr noch mir etwas aus. Auch wenn es einige gab, die etwas dagegen hatten- So auch mein Vater. Die letzten Ferien vor den Abschlussprüfungen verbrachten sie und ich bei uns im Anwesen. D/N war ziemlich aufgeregt und das mit recht, denn mein Vater kritisierte sie, sobald er die Möglichkeit dazu gehabt hatte- Jeden Tag aufs Neue. Das brachte nicht nur schlechte Stimmung mit sich, sondern auch eine Menge Streit zwischen ihr und mir, da sie seinen Worten langsam Glauben schenkte und dachte, dass sie nicht gut genug für mich sei. Ich erklärte ihr, dass das nicht stimme und sie alles war, was ich jemals wollte und alles, was mir wirklich gut tat. Zu meinem Glück glaubte sie mir. Nach den Ferien vergingen Wochen voller lernen, bis wir schließlich unsere Abschlussprüfungen schrieben- Unter ziemlichem Druck und Stress. Doch das gehörte wohl oder übel dazu. Zudem lohnte sich all dieser Stress, denn wir beide bestanden mit Bravur. Am Abend der Abschlussfeier stellte ich ihr die Fragen der Fragen- Ob sie meine Frau werden würde und sie antwortete mit Ja. Auch, wenn wir bis dahin gerade einmal ein paar Monate zusammen waren, so war ich mir doch sicher, dass ich mein ganzes Leben mit ihr verbringen wollte und eine Hochzeit schien mir als guter Anfang geeignet zu sein. Wir genoßen unsere letzten, gemeinsamen Ferien bis wir unsere Ausbildungen im Ministerium begannen- Sie in der Abteilung für magische Strafverfolgung gemeinsam mit ihrem besten Freund; Harry James Potter, der mit Ginny Weasley verheiratet war. Ich arbeitete in der Abteilung für Internationale Magische Zusammenarbeit. Wenige Monate später heirateten wir und ein Jahr darauf bekamen wir unseren Sohn; Scorpius Malfoy. Mein Leben konnte nicht perfekter sein.
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Draco Malfoy - Mein emotionsloses Herz
Romantik„Du machst etwas mit mir, D/N. Etwas was ich nicht beschreiben kann."
