XXXIX

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Clint war gerade dabei, mit einem Tuch auf die Wunde von Natasha zu drücken, als die beiden bemerkten, dass es draußen ziemlich still geworden war. Noch vor wenigen Sekunden hörte man die Schusswaffen pausenlos und auch im Gebäude hatten sie das Gefühl, die Erde würde beben. Doch nun war da nichts mehr.

Die zwei schauten sich fragend an. ,,Denkst du, dass ist ein gutes oder schlechtes Zeichen ?" fragte Nat. ,,Das werden wir gleich sehen." antwortete Barton und er half seiner Freundin wieder auf die Beine. Dabei übernahm die Rothaarige das Tuch und presste es sich selbst an die Rippen. Sie müssten so schnell es geht, zu Bruce, damit die Wunde fachmännisch verarztet werden könnte. Beim verlassen des Raumes, unterstützte Clint sie weiterhin.

Lange liefen sie nicht, als sie ein Geräusch vernahmen, dass aus einem abgeschlossenen Raum kam. Es klang so, als wäre jemand dort drinnen, gegen etwas gestoßen, als dieser sich ruckartig bewegt hatte.

Mit Blicken kommunizierten sie geräuschlos und näherten sich langsam der Tür. ,,Geht es ?" flüsterte Clint ihr zu, bevor er sie nach einem zustimmenden Nicken, los ließ und seinen Bogen, mit einem angespannten Pfeil, hervor zog. Mit ihrer freien Hand zückte die russische Agentin ihre Schusswaffe, um Barton Deckung zu geben.

,,Wer auch immer da drin ist, am besten schließen Sie diese Tür auf und kommen mit erhobenen Händen raus !" rief Clint durch das Holz. Keine Antwort. Nur Schritte, die sich weiter von der Tür entfernten.

,,Ich habe hier einen Pfeil in meinen Bogen, der es mir leicht machen wird, diese Tür aufzubrechen. Nur leider kann ich dann auch nicht mehr für Ihr Leben garantieren." drohte er weiter. Wieder keine Antwort. Daraufhin ließ der Mann mit dem Bogen, Natasha verstehen, dass sie zur Seite treten sollte, was sie auch tat. Der Klang eines angespannten Pfaden's ertönte, als er den Pfeil zurückzog. Die Pfeilspitze zeigte geradeaus auf die Tür und er würde in jedem Moment seine Position verlassen. Und wenn er in seinem Ziel ankommen würde, würde er seine Aufgabe erfüllen und explodieren.

Dann plötzlich erklang die Stimme von Demjenigen, der sich immer noch versteckte ,,Wartet, wartet bitte !" sagte sie vorsichtig. Es war eine zittrige Männerstimme, die keinesfalls Mut in sich trug. Clint entspannte seine Körperhaltung und senkte seine Waffe. Trotzdem wäre er jeder Zeit bereit, damit anzugreifen, sowie auch Romanoff mit ihrer Pistole.

Die Klinke senkte sich und ein Spalt entstand, der einen Lichtstrahl von draußen in den dunklen Raum warf. Ein Umriss eines klein gebauten Mannes durchbrach diesen und er selbst wurde nun, von den Lampen im Gang, angeleuchtet. Er blinzelte Natasha und Clint entgegen und hielt seine Hände schützend vor sich, als er sah, dass sie wirklich bewaffnet waren.

,,Bitte, tun Sie mir nichts !" flehte er leise. ,,Das hängt ganz von Ihnen ab." antwortete die Rothaarige. Clint trat näher an ihn heran, drückte ihn mit dem Gesicht gegen die Wand, als er den Raum komplett verlassen hatte und legte seine Hände in Handschellen. Romanoff zog ihn wieder herum und drückte ihn von sich weg, sodass er vor ihr herlief.

,,Sie sind also der Handlanger von dem Kerl dem das ganze hier gehört, ja ?" fragte Barton schmunzelnd, als er den verzweifelten Mann ansah, während sie sich dem Ausgang näherten. ,,Nicht sein Handlanger, sein Berater, in allem was wichtig ist." ,,Na dann haben Sie ihn wohl nicht besonders gut beraten, wenn er Sie einfach so zurück lässt." sagte der Mann mit dem Bogen, mit hochgezogenen Augenbrauen.

,,Überlassen wir das Verhör Shield, wenn sie eingetroffen sind." erfasste Nat das Wort, immer noch mit ihrer Hand drückend auf die Wunde. Clint schaute über seine Schulter zu ihr ,,Denkst du, die haben unsere Nachricht erhalten ?" Die Rothaarige zückte ihr Handy ,,Wir kennen Fury, er antwortet so gut wie nie auf Nachrichten. Wenn Shield sich direkt auf den Weg gemacht hat, müssten sie bereits da sein." ,,Shield ?" fragte Adams, fast schon erschrocken. ,,Keine Sorge Doktor, oder was auch immer Sie sind. Zeigen Sie uns einfach den schnellsten Weg hier raus und ich versichere Ihnen, Ihnen wird nichts geschehen, zumindest fürs erste." antwortete die russische Agentin schmunzelnd. ,,Keine wirklich überzeugenden Worte, um mich besser fühlen zu lassen." widersprach der kleine Mann. ,,Niemand hat davon gesprochen, dass es ihnen besser ergehen soll."

The Avengers - Day of absolution [1]Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt