Lyriss
Natascha erklärte mir jede Einzelheit ihrer Hochzeit und wie sie sich diese vorstellt, wie der Eingang aussehen soll, was für Lichter sie ab welcher Stelle haben möchte, welche kleinen Schleier sie von der Decke herunter hängen haben will, welche Tische an welchen Plätzen stehen sollen und welche Farbe diese haben sollen, was für kleine Dekorationen sie haben möchte.
Eigentlich alles was sie sich vorstellt für ihre Hochzeit erzählte sie mir immer und immer wieder bis ich es selbst schon auswendig konnte.
Mehrere Autos mit Anhänger parken neben dem Hotel während wir durch die Lobby laufen, auf Nataschas Gesicht breitet sich ein Lächeln aus und läuft gefolgt von einigen ihrer Freundinnen heraus, Marco stellt sich neben mich.
»Es werden einige Alphas vorbei kommen um ihre Glückwünsche auszurichten«, ich richtet meinen Blick zu meiner linken und schaue zu Marco der glücklich seiner aufgeregten Frau hinterher schaut.
Man sieht ihm an das er verliebt ist, seine Augen, seine Mimik, es genüge ein Blick und man weiß das dieser Mann sein Herz an eine andere weiter gegeben hat.
Bei dem Anblick von Marco musste auch ich lächeln, es ist lange her das ich so strahlend glückliche Menschen gesehen habe.
»Ich werde schon aufpassen das nichts passiert« Natascha verschwand hinter einer Tür woraufhin Marco seinen Blick zu mir wendet, er schenkt mir ein kleines Lächeln, »Danke« und schaut wieder zu der Tür in Hoffnung Natascha würde direkt wieder aus der Tür kommen. »Danke für alles« fügte er hinzu.
»Es gibt nichts zu danken-« auch ich schaue nun zu der Tür und warte darauf das sie wieder zurück kommt, »Sie strahlt vor Freude, sie ist glücklich und auch wenn ich euch nicht gerade kenne will ich helfen um dieses glückliche lächeln beibehalten zu können«
»Danke« ich lächel ihn an bevor ich dann auch zum Ausgang laufe und Natascha folge.
Ich helfe jedem beim Aufbau und der Dekoration, als ich gerade noch den Eingang beschmücke parkt ein Wagen vor mir mit einem großen Torten Sticker auf der Tür, »Natascha!« auf mein Gerufe hin dreht sie sich zu mir um und erblickte direkt den Wagen, »komme!« ein Mann steigt aus dem Wagen, »sie steht hinten im Wagen«, ich danke ihm, Natascha steht nun neben mir »hinten im Wagen«, sie nickt fröhlich und wir beide gehen ums Auto herum.
Ich öffne uns beiden die Tür und muss leicht staunen als ich die große Torte sehe, überall stehen kühler die, die Temperatur gleich halten. Eine Jungs gruppe läuft einige Meter von uns über die Straße.
Die können uns doch bestimmt helfen, »Hey Jungs!« Alle bleiben stehen und drehen sich zu uns um, »kommt mal rüber!« mit meiner Hand in der Luft geben ich ihnen das Zeichen zu uns herüber zu kommen, alle fünf kommen bei uns mit fragenden Blicken an, Natascha schaut mich fragend an doch ich sage ich ihr sie soll sich zu ihrem Mann stellen und mir sagen wo die Kühlkammer ist. »Hinter der Theke entlang und dann rechts« Ich nicke und drehe mich zu den Jungs die mich alle mit leichter verwirrung anschauen.
Ich schaue jedem vom ihnen einmal ernst in die Augen bevor ich anfange zu sprechen, »Also es soll heute Abend ihr schönster Tag ihres Lebens werden, dass heißt diese Torte muss ohne Probleme in die Kühlkammer, haben wir uns soweit verstanden?« Jeder von ihnen nickt als Antwort, »traut sich einer von euch es nicht zu?« »Nein«, »Gut das hatte ich mir erhofft, dann will ich das jetzt zwei von euch die Torte bis nach vorne schiebt und die anderen drei diese dann hoch heben« ich zeige kurz wie ich es meine und trete dann einen Schritt zurück um ihnen Platz zu machen.
Wie ich es ihnen gesagt habe heben sie die weiße Torte hoch und schauen mich erwartungsvoll an, ich lache bei dem Anblick »einfach mir hinter her.. ach und passt auf die Decke auf«, »Ja Ma'am« sagt einer der Jungs woraufhin ich mich umdrehe und eine Augenbraue hoch ziehe, Ma'am? hat der junge mich gerade Ma'am genannt? sehe ich schon so alt aus ? »Wie bitte?« Natascha fängt an zu lachen, ich drehe mich zu ihr um und schaue sie mit einem empörten blick an, sie lacht. »In die Kühlkammer, einfach gerade aus durch« Die Jungs machen sich mit der Torte in den Händen auf den Weg zur Kühlkammer, Natascha kommt auf mich zu, »Ma'am« sagt sie sarkastisch und wackelt mit ihren Augenbrauen, wir beide fangen an zu lachen.
Die Jungs kommen wieder aus der Tür, »alles gut gelaufen?« Alle antworten mit ja, »Dann danke für eure Hilfe« ich lächel ihnen kurz zu bevor ich sie dann wieder auf ihren Weg schicke.
Der Rest der Dekoration wurde schon aufgehangen, »Wir haben noch 6 stunden bevor die Gäste kommen« sage ich zu Natascha die dann leicht nervös auf lächelt, es ist ihr großer tag wer kann es ihr schon verübeln nervös zu werden?
»Na komm« ich nahm ihre Hand und zusammen betreten wir ihr Ankleidezimmer, ich habe ihr Kleid noch nicht gesehen, weshalb ich aufgeregt vor der Tür warte bis Natascha diese öffnet. Die Tür geht einen kleinen spalt auf und kurz darauf kommt dann die Braut in ihrem verdammt großen aber auch atemberaubendem Brautkleid heraus. Mein Blick richtete sich ruckartig vom Boden auf sie und ich verstumme bei dem Anblick. Sie hält ihr Kleid vor sich hoch es vor sich hoch um nicht über das Kleid zu stolpern und schaut mich lächelnd an.
»Es ist wunderschön« kommt es flüsternd aus mir heraus, ich beobachte wie ihr Schleier bei jeder Bewegung leicht angehoben wird.
Es passt perfekt zu ihr..
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Das ist Kapitel 12 von meiner Geschichte.
Glaubt ihr es passiert etwas auf Nataschas Hochzeit?
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Es war nur ein Biss
Lobisomem»Du lässt mich fühlen... du lässt mich Dinge fühlen bei denen ich dachte sie wären schon längst in mir verstorben. Du könntest mir sagen ich soll den Alpha des anderen Rudels töten und ich würde es tuen... Ich würde es tuen ohne zu zögern« ------ Di...
