Die Welt wird dunkel. Sie konzentriert sich ganz auf sich, tiefer und tiefer dringt sie in ihr Selbst ein, bis sie schließlich am tiefsten Punkt angekommen ist. Eine pulsierende Kugel liegt vor ihr, so hell wie ein Stern und so farbenfroh wie ein Regenbogen.
Rot, Blau, Grün, Gelb, Braun alle Farben sind vorhanden. Sie verschwimmen miteinander und trennen sich wieder.
Die Geräusche um Elizabeth werden mit jeder Sekunde weniger bis sie schließlich nichts mehr hört.
Sie spürt das pulsieren der Kugel in ihren Fingerspitzen, es will sich in ihrem ganzen Körper ausbreiten, doch sie drängt es bestimmt wieder zurück.
Vorsichtig öffnet sie wieder die Augen.
Sofort wird sie von all den Farben, die auf sie einprasseln erschlagen.
Sie hört immer noch nichts, aber diese Farben sind lauter als jedes Geräusch.
Sie lässt einen Teil ihrer Magie durch den Raum schweben, unsichtbar für die anderen Zauberer.
Das Bild, dass sich ihr gibt, ist noch mehr verschwommen, als die Farben der Kugel in ihrem Inneren. Alle sind verheddert wie als wären mehrere Bälle Wolle verteilt worden.
Sie konzentriert sich und trennt langsam die Farben auf. Schließlich hat sie einen Teil des Knäuels gelöst und kann erste Kugeln erkennen. Eine davon gehört zu Regulus, der ein bisschen weiter von ihr entfernt sitzt.
Elizabeth trennt auch die weiteren Fäden und führt sie zu ihren Kugeln.
Doch immer wieder kommen ihr andere Fäden in die Quere.
Es sind aber andere Fäden, diese sind kräftiger, dicker, stabiler. Die Farben leuchten grell sind aber trotzdem irgendwie verblasst.
Elizabeth verfolgt die Farben bis zu ihrer Kugel und sieht schließlich Dumbledore vor sich. Sie betrachtet die Farben genauer, hütet sich aber davor den Faden, des starken Magiers zu berühren, denn sonst würde er sie bemerken, wie Grindelwald es einst getan hat, da war sie sich sicher.
Sie durchkämt die Halle weiter und gelangt schließlich zu den Türen der Großen Halle.
Sie bewegt sich langsam vorwärts auf der Suche nach einem Zeichen ihrer Freunde.
Sie läuft zum Schulportal und will gerade die Treppen in die oberen Stockwerke betreten, da sieht sie ganz schwach zwei Magiefäden aus dem Schloss führen.
Elizabeth, beziehungsweise ihre Magie dreht um und verlässt Hogwarts. Sofort als sie draußen ist kommt ihr ein starker Windstoß entgegen. Elizabeth ist froh darüber, dass ihre Magie keine Kälte fühlen kann, sonst wäre sie sicherlich erfroren.
Sie folgt den beiden Fäden durch die kalte Landschaft, bis sie schließlich wage zwei Gestalten am See erkennt.
Es dringt zwar kein Geräusch zu Elizabeth durch, aber sie erkennt deutlich Lily und Severus am Seeufer sitzen und sich freudig unterhalten. Sie kommt noch näher schließlich sieht sie ein paar einzelne Magiefäden einen Kreis um die zwei bilden. Sie hatten also einen Wärmezauber gewirkt.
Elizabeth freut sich, die zwei Schüler schienen sich wieder vertragen zu haben.
Da hört sie ganz entfernt, wie jemand ihren Namen ruft “Elizabeth.”
DU LIEST GERADE
Das Mädchen aus dem Eis
FanfictionElizabeth Cave ist eine junge Frau, die in einem alten Buchladen arbeitet. Eines Tages bittet Dumbledore sie um Hilfe. Aber ihr Äußeres trügt, denn sie ist nicht wirklich 21 Jahre alt. Welches Geheimnis verbirgt sie? (Geschichte spielt in der Rumtre...
