MILAN
"Milan." sprach sie mich zuckersüß an. Zara wollte mich um etwas bitten und das sah ich ihr immer direkt an. Sie war immer süß, aber so süß wie sie mich gerade anlächelte, wollte sie etwas, das Raf ihr nicht erfüllen wollte.
Da war ich ja mal gespannt drauf.
Abwartend sah ich die Prinzessin an, die sich dann zu mir setzte und sie mir etwas zu nah war, aber Zara wusste sicher nicht, was ihre Nähe bei mir auslöste.
"Eine meiner Freundinnen hat morgen Geburtstag. Ich wollte da hin." erklärte sie mir dann, was meinen Mundwinkel zucken ließ. "Du willst 5 Stunden fahren um feiern zu gehen?" fragte ich sie dann, bevor sie nickte und ich meinen Blick zu Raf schweifen ließ, der gerade reinkam.
Mein Lachen verkniff ich mir bei seinem Blick.
Das hatte er scheinbar nicht mal gewusst, so wie er sie gerade ansah und sie ihn kurz ansah, ehe sie wieder zu mir sah. Dachte sie ich würde was dazu sagen, wenn er dagegen wäre? Wohl kaum. Nicht wegen ihm, sondern weil ich fand, dass Zara nicht dafür gemacht war, in irgendwelchen schäbigen Clubs zu tanzen.
Die Frau hatte etwas verdient, dass diese Welt nicht mal bieten konnte.
"Ich möchte das du mich begleitest." erklärte sie mir dann wie ein kleiner Engel, bevor sie dann Raf ansah, der die augenbraue leicht hob. Ja, ich konnte verstehen, dass sie nicht gerade ihn mitnehmen wollte. Raf würde wahrscheinlich alleine mit seinen Blick, alle Männer töten, die einen Blick auf sie warfen. Würde ich an seiner Stelle auch.
Wieso nahm sie aber ausgerechnet mich mit? Luis war vermutlich die beste Wahl dafür, weil er am entspanntesten war und er mit dem ganzen Zeug am besten klar kam. Er war für den Rest von uns schließlich selber noch sehr jung und ein Kind förmlich. Er sah zwar kein bisschen so aus, aber einfach von der Art her, konnte er eines werden.
"Ist das ein Befehl?" hakte ich nach und sah ihr grinsen an, dass sie mir gerade schenkte. "Ja." gab sie dann von sich und immer wenn sie mir was Befahl, war er schlimmer als ein Blitzschlag. Das Gefühl war wahnsinnig lähmend und gleichzeitig so berauschend, dass ich mir sicher war, es gab auf der Welt nichts das mich je so hat fühlen lassen.
Sie lief dann schließlich hoch und freute sich wie ein Kind, was für mich hieß ich durfte jetzt erstmal auf sie warten und dann fünf Stunden mit ihr in einem Auto sitzen.
"Raf." hörte ich Gabriels Stimme, ehe wir alle zu Raf sahen. "Kann es sein das ihr nicht verhütet?" hakte er dann trocken nach. Jetzt sahen wir ihn alle neugierig an, bevor er leicht verzweifelt aussah. "Sie ist seit zwei Wochen überfällig." fiel Gabriel noch weiter aus und jetzt sah ich etwas entsetzt zu ihm. Woher wusste er das? Achtete er wirklich darauf bei Zara? Ich hatte mich bisher aus dem Thema rausgehalten, aber ich denke wir haben uns über die Jahre einfach auf verschiedene Dinge bei ihr spezialisiert.
"Wir verhüten." sprach Raf dann aus, bevor er die Augen schloss. "Manchmal." sprach er weiter, bevor er sie wieder öffnete und er jetzt alles andere als glücklich aussah. "Vielleicht stimmt es ja nicht." versuchte ihn Aaron zu beruhigen, der selber kein bisschen daran zu glauben schien.
Genauso wenig wie Raf, der sich setzte und mich nun ansah.
"Achte drauf, dass sie heute nichts trinkt." forderte er mich dann auf, ehe ich nun verzweifelt auflachte. Zara vom trinken abzuhalten war alles aber kein Zuckerschlecken. Trotzdem nickte ich leicht, da ich die Gefahr nicht eingehen wollte. Zara war zum Teil menschlich und wie sich das auf ein Kind auswirkte, auch wenn es ein Vmapir war, wusste keiner von uns.
"Du kannst gleich wieder umdrehen und dir etwas anständiges anziehen." hörte ich Raf sprechen, als sie in einem knappen Kleid runterkam und sie wohl vergas, dass wir eine Ewig lange Autofahrt vor uns hatten. "Lass sie doch, solange sie noch so eine Figur hat." lächelte ihn Luis dann an und sagte es nur so leise, dass sie das nicht hören konnte.
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Zara
RomanceAaron. Milan. Rafael. Gabriel. Luis. Das sind die Namen ihrer Beschützer und der Männer die bereit sind jeder Zeit ihr Leben für ihres zu geben. Bisher wusste Zara nichts von ihrem Glück eine Prinzessin zu sein oder gar eine unsterbliche. Unsterblic...
