23. Dezember

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Dann schoss er. Milo versuchte mich zu töten. Die ersten Schüsse trafen nicht und ich robbte, immer noch schreiend, weiter. Plötzlich sah ich eine Gestallt auf mich zukommen. Es war ein junger Mann so um die 30. Er kam schnell auf mich zu und stellte mich auf die Beine. Da schoss Milo. Er traf mich am Oberarm und ich schrie vor Schmerzen auf. Der Mann redete die ganze Zeit auf mich ein und vergewisserte mir, dass die Polizei unterwegs wäre. Mir wurde immer wieder schwarz vor Augen und mir kamen wieder die Tränen. Er hob mich behutsam hoch und rannte weg. Milo war uns dicht auf den Fersen und schoss immer wieder. Zum Glück traf er keine zweites Mal. Der Mann rannte mit mir die Straße entlang. Viele Gesichter drehten sich zu uns um. Entsetzte Schreie waren zuhören, als die Leute Milos Waffe sahen.

Plötzlich nahm ich Sirenen war und sah Blaulicht. „Siehst du, alles wird gut! Die Polizei ist da. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen.", redete der Mann mir die ganze Zeit zu. Er blieb stehen. Die Schüsse waren nicht mehr zu hören. Der Mann redete mit einem Polizisten. Kurz darauf rief dieser: „Los, er muss hier noch irgendwo sein!"

Dann ging der Mann mit mir zu einer Polizistin. Sie deutete auf eines der Polizeiautos und er setzte mich vorsichtig hinein. Die Polizistin kniete sich vor mich hin und nahm meine Hand. „Hey, kannst du mich verstehen? Was ist passiert? Alles ist gut. Du musst nicht mehr weinen." Ich murmelte nur etwas und die Polizistin rief einem ihrer Kollegen etwas zu. „Es kommt gleich ein Rettungswagen und bringt dich ins Krankenhaus. Dort wirst du versorgt." Ich nickte nur schwach. Es kam ein anderer Polizist zu uns. „Ist sie Kira? Das Mädchen, welches vermisst wurde.", fragte er die Polizistin. Diese schaute mich an und wiederholte diese Frage. Wieder nickte ich. Die beiden Polizisten stießen erleichtert die Luft aus. „Ich rufe gleich im Waisenhaus an, um ihnen bescheid zu sagen. Alle haben dich gesucht!", sagte der Polizist.

Nach ein paar Minuten kam der Krankenwagen. Die Sanitäter luden mich ein und versorgten mich Not gemäß. Dann fuhren wir ins Krankenhaus. Ich bekam Schmerzmittel und danach ging es mir schon besser. Der Sanitäter, der bei mir saß, schaute mich mitleidig an: „Wir müssen dich wahrscheinlich gleich operieren." Das war das letzte, was ich mitbekam, bevor ich in einen sorglosen Schlaf fiel. Mit dem Schlaf fielen alle Schmerzen und Ängste von mir ab.



Sorry, dass das Kapitel jetzt erst kommt. Bei uns hat es heute geschneit und ich war ganz lange draußen. Morgen kommt aber auch ein extra langes Kapitel ;)     

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