Camila
Ich lief zielstrebig zu ihm und klopfte an der Tür. Wenige Sekunden später öffnete er lachend die Tür doch sein Lachen verschwand augenblicklich als er auf meine Hände sah. Diese nahm er direkt in seine Hände und schaute mich fragend an. »Was ist passiert mi amor?«
»Weißt du was ich nicht verstehe? Warum nennst du mich mi amor? Wir lieben uns nicht Diego. Was auch immer da ist, es ist da weil du mich erpresst.« blabbere ich vor mich hin und trete an ihm vorbei in sein Apartment ein. Auch er schloss die Tür und kam mir hinterher.
»Du bist betrunken.«stellte er fest und musterte mich. »Ja das bin ich. Aber warum bin ich betrunken? Ich weiß es selbst nicht.«
»Mi amor, leg dich hin und schlaf.« sagte er und kam auf mich zu.
»Warte du hast mich doch letztens etwas gefragt. Oder?«
Verwirrt schaut er mich an und setzt sich neben mich. »Was habe ich denn gefragt?« »Wegen du weißt schon.« »Wegen was mi amor?« »Da als wir Wahrheit oder Pflicht gespielt haben, mit deiner Barbie.«
»Ja..?« fragt er schmunzelnd und legt sein Arm um mich. »Und dann hast du mich ein Tag später gefragt.«
»Was habe ich dich gefragt?« sagt er jetzt nun etwas ernster. »Ach egal vergiss es.«
»Camila!« kommt es nun selbstsicher von ihm.
In meinem Kopf drehte sich jedoch alles deswegen war ich komplett durcheinander. »Wer mich entjungfert hat.«
Jetzt schaute er mich gespannt an, spannte sich aber gleichzeitig am ganzen Körper an.
»Ich hatte noch nie sex.«sage ich ihm ehrlich. Und mein nüchternes Ich würde mich gerade am liebsten zu Tode foltern. »Also hast du gelogen? Du bist Jungfrau?«
»Ich bin müde Diego.« sagte ich verschlafen und habe schon wieder vergessen was wir gerade geredet haben. Diego zögerte kurz aber nahm mich dann im „Brautstyle" hoch und brachte mich in, vermutlich, sein Bett. »Kannst du mich nicht in mein Bett tragen?«
»Nein«
Nur noch benebelt bekam ich mit wie er sich begann umzuziehen, doch mein Körper gab vor Müdigkeit komplett auf.
———
»Buenos días, mi amor.« weckte mich Diegos raue Stimme. Zunächst drehe ich mich zu ihm und lächle ihn an, bis ich die Situation verstehe.
Wie von einer Tarantel gestochen springe ich auf und schaue in sein lachendes Gesicht. »Was mache ich hier?« »Du hast endlich verstanden wo du hingehörst.«
»Ernsthaft jetzt was mach ich hier?« »Glaub mir, mi amor, weiß ich selbst nicht.« antwortet er mir und dreht sein Kopf zu Seite und schließt seine Augen. »Wie viel Uhr ist es?« »Haben sowieso schon den halben Tag verschlafen also brauchen wir gar nicht mehr runter zu gehen.«
»Scheiße«murmle ich und lege mich wieder zurück. »Nur das du es weißt das,« ich zeigte zwischen uns hin und her, »hat nichts zu bedeuten. Ich bin gerade einfach nur zu müde um zu denken.«
»Mhm«kam von ihm. Ich schloss wieder meine Augen und merkte nur wie Diego mich an meiner Hüfte zu ihm zog. Aber etwas dagegen sagen oder dagegen tun konnte ich in dem Moment einfach nicht, also ließ ich es geschehen.
»Huch was geht hier ab?«lässt mich die Stimme von Noah meine Augen wieder öffnen. »Verpiss dich, estúpido.«knurrte Diego ohne seine Augen zu öffnen und ohne seine Arme von mir zu lösen.
Im Gegenteil er drückte mich noch näher an sich.
»Mr. Ace ist wieder da und er ist richtig angepisst auf euch.« »Scheiße« murmle ich und lege meine Hand über meine Augen. »Ich kläre das.«haucht mir Diego zu und drückt mir ein Kuss hinters Ohr.
»Amigo musst mir erklären was sich geändert hat, das diese Furie freiwillig in deinem Bett liegt.« kommt belustigt von Noah dem Arschloch. »Ich hab das gehört Arschloch.«
Schnell stehe ich auf, lasse mich aber augenblicklich wieder fallen als ich merke das ich nichts ausser meine Unterwäsche und ein T-shirt anhabe.
»DIEGO!« brüllte ich ihn an und durchbohrte ihn mit meinen Augen. »Noah verpiss dich«knurrt er zu Noah und durchbohrt nun ihn mit seinem Blick. Noah geht lachend davon und schließt die Tür.
»Hast du mich ausgezogen?!« »Ja.« »Wer zum Teufel hat dir die Erlaubnis dazu gegeben?«
Abrupt lehnt er sich über mich und lässt seine Hände zu meinem Hals gleiten. »Du, mi amor, gehörst mir. Ich darf mit dir machen was ich will und wann ich will.« »Bin ich ein verficktes Objekt?!«
Er kommt näher an mein Ohr und flüstert mir was zu. »Das einzige was du und jeder andere wissen muss ist das jeder Millimeter deines Körpers und deines Verstandes mir gehört. Einzig und allein Mir.« Ohne diesem Psycho zu antworten schaue ich zur Seite um ihn nicht anschauen zu müssen.
Bevor er von mir ablässt drückt er nochmal ein Kuss auf meine Nasenspitze.
Er steht auf und läuft Richtung Bad während ich immernoch im Bett liege. »Diego! Wo sind meine Sachen?!« schreie ich ihm zu während er sich gelassen an den Türrahmen lehnt und mich mustert.
»Kriege ich eine Antwort?!« »Im Müll.« »Warum?!?« fassungslos schaue ich ihn an und überkreuze meine Arme vor meiner Brust.
Doch von ihm kriege ich keine Antwort.
Nur ein gieriges Starren.
»Du hast da einbisschen Sabber, mein Schatz.« kommentiere ich und laufe Richtung Tür. »Mi amor, wohin gehts?« brüllt er mir jedoch hinterher.
»In mein Zimmer.« »So?!« »Ja so.«
Mit hoch gezogenen Augenbrauen schaut er mich an doch ich laufe weiter. »Warum hab ich dir dieses verfickte T-shirt gegeben wo man durchsehen kann.« flucht er und kommt mit seinen Schritten deutlich näher.
Mittlerweile war ich auf dem Flur und eine Gruppe von Typen kommt mir entgegen. »Süße dreh dich mal.« kommt von dem einen während der andere pfeift. »Dreh du dich mal damit ich dir diesen Besen so tief in dein Arsch stecken kann das du daran erstickst.« kommt es von Diegos tiefer Stimme. Sobald die Typen ihn erblickt haben laufen sie davon.
Nichtmal eine Sekunde später steht Diego vor mir, zieht sein Schwarzes T-shirt an und zieht es mir über. »Wenn du sowas noch einmal machst, ficke ich dich in der Cafeteria auf der Theke wo alle sehen können dass du mein bist.«
Aus irgendeinem Grund traue ich es ihm tatsächlich zu aber meine vorlaute Klappe kann ich trotzdem nicht halten. »Dann können alle Typen auf dieser Uni einen Ständer for free kriegen wenn sie mich anschauen.«
»Provozier mich nicht, mi amor.«
»Warum? Angst das ich zu gut darin bin?«
Nun läuft er mir bis zu unserem Zimmer hinterher und tötet jeden mit seinem Blick der auch nur eine milli Sekunde zu mir schaut. Kurz bevor ich die Tür schließe schenke ich ihn nocheinmal ein Lächeln. »Was wäre wenn ich die ganzen Mädchen die dich jetzt ,so Oberkörper frei, angeschmachtet haben, einfach umbringe?«
»Eifersucht kommt bei dir auf. Gefällt mir.«
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
DU LIEST GERADE
You belong to me.
Romance- I always get what I want and I want you. - Camila Williams, ein offenes selbstbewusstes und doch rätselhaftes 19-Jähriges Mädchen gerät mit ihren „braven Freunden" in eine ungünstige Situation. Sie wurden bei etwas erwischt jedoch nicht vom Profes...
