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Camila

»Das wars für Heute. Bis Morgen!« verabschiedet sich der Professor von uns und verlässt den Raum. Auch ich packe ein und freue mich schon darauf mit Diego in die Stadt zu gehen.

»Cami?« kommt von einer Stimme deshalb drehe ich mich um und sehe Ryan. »Oh Hey.«

Er kommt zu mir und nimmt mich in den Arm. Auch ich erwidere die Umarmung und lege meine Arme um seine Schulter.

»Wie geht es dir?« fragt er als wir uns voneinander lösen. »Mir gehts gut. Wie geht es dir?«

Er schaut mich besorgt an deswegen setze ich mich auf eine Bank und nicke auf den Platz neben mich damit er sich setzt.
»Wegen dem „Albtraum"...? Alles Okay?« kommt kleinlaut von ihm.
»Ja, hab gehört das du mich gefunden hast. Danke! Und Ryan ich weiß auch nicht was da immer mit mir passiert. Aber ich habe das Gefühl als wolle man mir etwas sagen.«

»Vielleicht solltest du mal so Gespräche mit jemandem führen die sich damit auskennen. Es sah wirklich krass aus als ich dich so zitternd und verzweifelt gesehen habe.« kommt von ihm und ich hasse es über mich selbst so zu reden als wäre ich ein Opfer von irgendwas, denn das bin ich nicht.

»Ja...mal schauen.« ist das einzige was ich antworte.

»Mi amor.« kommt es plötzlich hinter mir. Ich drehe mich um und sehe Diego der in schnellen Schritten auf mich zu läuft.

Schnell drehe ich mich wieder zu Ryan, nehme ihn in den Arm und verabschiede mich von ihm. Ich wimmele ihn gerade zwar ein wenig ab aber ich habe echt keine Lust auf irgend ein rumgebrülle von wegen, wer hat das größere Ego.

Als Diego bei mir angekommen ist sieht man das er was sagen wollte es aber unterdrückt bevor er seine Lippen auf meine drückt.

»Gehen wir?« kommt von ihm nachdem er meine Hand ergriff. Ich nicke und schon laufen wir zu seinem Auto.

In der Stadt angekommen lief es eigentlich ständig gleich ab. Ich zog ihn in ein Laden, dort suchte ich mir ein paar Sachen aus und die Hälfte konnte ich nie kaufen weil es ihm zu knapp war.

»Schmoll nicht so, dein halber Kleiderschrank besteht aus solchen Sachen.« kommt von ihm während er 'zig Tüten in der Hand hat.

»Diego ich ziehe mich nunmal gerne so an...« beginne ich doch ich werde von ihm unterbrochen. »Und das kannst du auch weiterhin. Wenn ich dabei bin.«

Damit gebe ich mich zufrieden denn, zum einen klebt er mir sowieso am Arsch und zum anderen muss das ja nicht heißen das ich mich daran halte.

»Wollen wir noch was essen gehen?« frage ich woraufhin er nickt. Also laufen wir zu einem Restaurant und bestellen was.

»Merkst du nicht wie die Alte dich anschmachtet?« frage ich ihn genervt und schaue der rothaarigen im knappen Rock hinterher.

»Ne merke ich nicht, denn ich habe nur Augen für dich, mi amor.« kommt belustigt von ihm.
Ich lache mit einem „dein Ernst" blick aber mag diese Kellnerin trotzdem nicht.

Als sie mit dem Essen auf uns zu lief schaute ich sie schon grimmig an. Sie stellte mir das Essen vor die Nase und widmete sich dann Diego.
»Und einmal für Sie.« kommt von ihr.

Als ich merkte wie sie ihm extra ihre Titten ins Gesicht hielt und ihm ein Zettel zu schob wo vermutlich ihre Nummer drauf stand war es vorbei.
»Wenn du dich verkaufen willst geh auf den Strich aber halt deine verfickten Titten aus seinem Gesicht.« fauche ich sie an woraufhin sie sich schnell aufrecht hin stellte.

Diego lachte darüber nur aber ich fands nicht lustig. »Das muss ein Missverständnis sein.« sagt die kleine Schlampe und schaut wieder zu Diego.
»Ach ja und deine Nummer war auch ein Missverständnis?«

Genau als sie sich umdrehte um zurück zu laufen rief ich sie zurück. »Kriege ich bitte ein Holunder Eistee dazu?«

»Aber natürlich.« nun drehte sie sich wieder um bevor ich anfing zu reden. »Oder stop. Nein ich will doch ein Pfirsch Eistee.«
»Oka...« »Ne lieber was ganz anderes. Krieg ich eine Wassermelonen Limunade?

»Kommt sof...« »Nope doch die Waldmeister Limonade.«unterbreche ich sie wieder
»Ok...ay«

»Genau also ein Wasser dann nh.« sagte ich während sie sich was aufschrieb.
»Wie jetzt? Die Waldmeister Limo oder ein Wasser?« kommt genervt von ihr was mich ziemlich freute.

»Hä wann war die Rede von einer Limo? Das Wasser natürlich. Und bitte Kalt.«

Nun drehte sie sich schnell um und rannte schon fast davon woraufhin ich in Gelächter verfiel. Auch Diego lachte mit mir und man sah ihm an das meine Eifersucht ihm gefiel.

»Wow, du bist ja fast so wie ich. Fast.« kommt von ihm. »Tja wenn bei mir keiner ran darf, dann bei dir auch nicht.«

Nun aßen wir auf und ich trank genüsslich mein kaltes Wasser ;)

Als wir fertig waren bezahlte Diego und die Frau schaute ihn nicht mal mehr richtig an.
Wir liefen zum Auto und fuhren zurück ins College. Angekommen, gingen wir hoch und ich räumte meine Sachen in sein Schrank ein, somit musste ich jetzt morgens nicht mehr wie eine Irre im T-shirt runter rennen.
Als mein Handy dann mehrere Male hintereinander vibriert hole ich es und sehe das Ava mir geschrieben hat.

Hii, wollen wir später feiern? David und Ryan gehen auch.

Ja können wir gerne machen!

Dann sei um 21:00 Uhr fertig.

Okayy, Bye

Byee

»Diego! Ich gehe mit Ava feiern.« rufe ich. »Ich kann heute nicht.« ruft er zurück was mich die Augen verdrehen lässt.

»Alles gut du musst nicht mit.«
Aufeinmal kommt er ins Zimmer rein und sieht...besorgt aus?
»Was ist denn?« frage ich als er sich mir nähert.
»Du kannst nicht ohne mich feiern.« sagt er streng.

»Hä wieso?« frage ich und hoffe auf eine ehrliche Antwort.
»Ist einfach so. Akzeptier es.« kommt wieder in einem ernsten Ton von ihm.

»Ich dachte das haben wir überstanden...« doch er bleibt ernst und emotionslos. »Ich hab gesagt du gehst nicht und basta.«

Als er dann seine Jacke nimmt und Richtung Eingang läuft renne ich ihm hinterher.
»Hä und du?! WOHIN GEHST DU?« brülle ich dem Arschloch zu.

»Bin bald zurück.« kommt von ihm und schon ist er weg.
»WILLST DU MICH VERARSCHEN!?« schreie ich.

Fest entschlossen gehe ich zurück ins Zimmer ziehe mir ein weißes enges Kleid an, schminke mich und locke meine Haare.

Ich bin gleich fertig, Ava.

Der kann mich mal.

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You belong to me.Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt