Kapitel 14 (Astrid)

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"Rose!" rief ich gegen den strömenden Regen und horchte verzweifelt auf eine Antwort. Seit Stunden wanderte ich hier schon durch den Regen, und hatte immer noch keine Spur von ihr. Rose konnte doch nicht einfach so verschwinden! Oder doch..? Oh Thor was bin ich nur für eine Mutter!  "Ro-..!" ich stockte als ich einen kaum erkennbaren Schuhabdruck im Schlamm entdeckte. Der war ganz sicher von Rose! Mit neuer Hoffnung rannte ich der kaum sichtbaren Spur hinterher, eine Klippe hinauf. Ich formte mit den Händen einen Trichter vor dem Mund und rief erneut:"ROOOSE!"aber schon wieder kam keine Antwort. 'Ach wo steckt sie nur?!' dachte ich traurig und folgte weiter den Spuren. Aber auf einmal waren die Spuren weg, nur eine Schleifspur führte zum Klippenrand. "R-...Rose?" rief ich vorsichtig und fing an zu zittern. "Sie war da doch nicht etwa...Nein! Sie war bestimmt nicht die Klippe runtergefallen! Nein! Das durfte sie nicht!" Verzweifelt schaute ich mich um. Kein  Zweifel, sie war ganz sicher nach unten gefallen... "ROOOSE!" rief ich nochmal, schlitterte vorsichtig zum Klippenrand und lugte vorsichtig hinunter. Es war sehr neblig durch den Regen weshalb ich nichts genaues sehen konnte. Noch musste nichts verloren sein. Aber trotzdem kamen mir die Tränen, aber im Regen sah man die zum Glück nicht so gut. Vorsichtig ließ ich mich den Abhang runter und kletterte langsam die brüchige Felswand hinab. Durch den Regen und die Tränen konnte ich nicht so gut und die kleinen Felsvorsprünge an denen ich mich festhielt waren nass und rutschig. Plötzlich brach ein Steinchen an dem ich mich festhielt ab und stürzte die Klippe hinunter. Ich verlor das Gleichgewicht und war kurz davor abzurutschen. Wie sehr wünschte ich mir jetzt das Hicks unten war und mich auffangen würde. Aber er war weg. Genau wie Rose. Krampfhaft hielt ich mich mit der linken hat an einem kleinen Felsvorsprung fest und suchte mit den Beinen und der anderen Hand halt. Nur mühsam hielt ich mich fest doch zu meinem Glück fand ich plötzlich halt mit der anderen Hand und drückte mich sofort mit Beiden Händen an die Felswand. Ich atmete schnell und schaute ängstlich nach unten. "Das war knapp..." vorsichtig kletterte ich weiter und kam schließlich nach mühsamen hin und her unten an. "Rose?" Vorsichtig schaute ich mich um. Sie war nirgends zusehen. Sollte mich das erleichtern oder beunruhigen? Sie war also nicht hier gestorben...vielleicht lebt sie ja noch. Oder ein Drache hatte ihre Leiche mitgenommen. Langsam ging ich von der Klippe weg und suchte in der Nähe im Wald. "Rose..!" rief ich immer. Auf einmal stürzte ein Drache vom Himmel direkt auf mich zu. Erschrocken duckte ich mich und schloss die Augen, doch es passierte nichts. Als ich die Augen langsam wieder öffnete sah ich Sturmpfeil vor mir stehen. "Sturmpfeil!" stürmisch umarmte ich sie und sie schnatterte etwas vor sich hin. "Wo warst du?" vorher war sie doch noch bei mir gewesen. Naja jetzt auch egal. Etwas zitternd stieg ich auf ihren Rücken. "Komm wir müssen Rose suchen" Sturmpfeil drehte ihren Kopf leicht zu mir und schaute mich irgendwie besorgt an. "Mir geht's gut" meinte ich lächelnd und tätschelte sie. Ich war komplett durch geweicht von dem Regen und meine Haare und meine Haare klebten an mir. Außerdem zitterte ich da mir höllisch kalt war. Aber meine Tochter war immet noch weg. Jetzt durfte ich nicht aufgeben! "Los Sturmpfeil!" Sofort breitete mein Drache die Flügel aus und stieß sich von dem matschigen Boden ab. Mit irrer Geschwindigkeit sauste sie in den Himmel und der Regen peitschte mir ins Gesicht. Ich musste die Augen schließen und drückte mich zitternd an Sturmpfeils Rücken. Sie wurde augenblicklich langsamer und flog sachte über Berk. "Danke mein Mädchen" ich streichelte sie lächelnd. Dann schaute ich nach unten und suchte weiter nach Rose

Kleine DrachenreiterWo Geschichten leben. Entdecke jetzt