In Windeseile zog ich mich um und versiegelte die nötigsten Sachen in meiner Schriftrolle. Ich füllte meine Waffentasche mit Kunais und Shuriken und ließ mein Katana in die Halterung einrasten. Ich war bereit! Jetzt mussten wir uns nur noch rausschleichen und dann konnte es schon losgehen. Plötzlich fuhr ein stechender Schmerz durch meinen Bauch und ich krümmte mich. „Scheiße...",flüsterte ich,richtete mich wieder auf,auch wenn es mir Schmerzen zubereitete,und öffnete die Tür. Wie auf Samtpfoten setzte ich einen Schritt nach dem anderen. Innerlich freute ich mich wie wild,als ich bei der ersten Wendeltreppe angekommen war. Ich stieg sie zähneknirschend hinauf. Geschafft. Nun war die nächste dran.
Es dauerte fast eine Ewigkeit bis ich in der riesigen Steinhöhle angekommen war. Ich sah Itachi vor dem Felsen stehen. Anscheinend hatte er meine Präsenz gespürt,denn seine leuchtenden Augen durchbohrten gefühlt meine Seele. Ich ging auf ihn zu und umarmte ihn kurz. „Geht es dir besser?",flüsterte er fragend in mein Ohr. Ich nickte leicht,auch wenn es gelogen war. „Müssen wir jetzt ein Jutsu heraufbeschwören um den Felsen wegzuschieben? Das wäre ziemlich laut und wir würden die anderen wecken...Daran hatte ich noch nicht gedacht...",fragte ich leise und sah ihn hilfesuchend an. „Es gibt noch einen anderen Weg. Es würde sowieso etwas lauter werden,wenn der Felsen sich wegschiebt. Hör zu,wir müssen dann schneller als der Wind laufen. Dann hätten wir einen Vorsprung. Sie werden sicherlich nach uns suchen,daher dürfen wir fast keine Pausen machen,bis wir in Konoha sind,okay?" Klang sehr anstrengend...Aber für Itachi würde ich das tun. Ich nickte entschlossen und er lächelte mich kurz an,dann ging er zu der Felsenmauer und steckte seinen Akatsuki Ring in ein kleines Loch. Wie von Geisterhand schob sich der Felsen zur Seite und ich und Itachi liefen los. Wir sprangen über Äste und Sträucher,legten keine Pause ein bis die Sonne aufging und wir ein kleines Dorf erreichten. Erschöpft ließ ich mich sinken und schloss meine Augen. Ich könnte im Nu einschlafen,da mein Chakra alle war,doch das durfte ich mir nicht erlauben. Ich blickte zu Itachi. Schweiß ran ihm über die Stirn. „Lass uns hier eine Pause machen. Es muss auch nicht lange sein. Außerdem können wir jetzt den Schwangerschaftstest kaufen.",meinte ich und er stimmte mir zu.
Wir hatten tatsächlich in einem günstigen Hotel eine Bleibe gefunden. Wir zogen unsere Mäntel aus,damit niemand uns erkennen konnte.Obwohl Itachi darauf bestand mich zu begleiten,ging ich alleine durch das Dorf und suchte nach einem Medizinladen. Nachdem ich eine ältere Frau gefragt hatte,wo sich einer befand,kam ich auch endlich bei einem an.
„Hallo! Wie kann ich ihnen helfen?",fragte der Verkäufer mich freundlich,als ich eintrat. „Ä-äh...Ich-ich bräuchte einen Schwangerschaftstest,bitte..." Ich hatte Angst vor seiner Reaktion,da ich ja erst 17 war. „Dürfte ich vielleicht wissen wie alt du bist?",fragte er mich und zog eine Augenbraue hoch. Ich wusste es... „Das ist meine Angelegenheit. Ich brauche nur den verdammten Schwangerschaftstest,sonst nichts! Aber wenn sie es unbedingt wissen wollen! Ich bin 18 Jahre alt,also schon berechtigt!" Es war eine Notlüge,doch seinem Gesichtsausdruck nach zu Folge,glaubte er mir. Er kramte in ein paar Schubladen und legte dann schließlich das Produkt auf den Tresen. Hastik bezahlte ich und verließ den Laden. Es dämmerte bereits.Aufgeregt lief ich ins Hotel zurück. Ich hatte Angst vor dem Ergebnis,Angst vor der Wahrheit.
Ich öffnete die Tür und sah,wie Itachi gelassen auf dem Bett lag und aus dem Fenster blickte. „Ich bin zurück. Ich probier ihn gleich aus.",meinte ich kurz und verschwand im Badezimmer. Es war nicht Recht angenehm den Test zu machen,doch es musste sein. Nun war ich an dem Punkt angekommen,an dem die Wahrheit ans Licht kommen sollte,doch...ich traute mich nicht auf den Test zu sehen.
3...2...1... Ich drehte den Test um und las die Worte,die dort geschrieben waren.
Ich sprach sie laut aus und sie hallten immer wieder durch meinen Kopf. Schwanger.
Ich spürte wie mir die Tränen in die Augen schossen. Nein...NEIN....NEIN! Das durfte nicht wahr sein! Ich sank auf meine Knie und starrte in ein Loch.Ich konnte es nicht fassen...Laut schluchzend legte ich mich auf den Boden und vergrub mein Gesicht in meinen Händen. Mein Herz verkraftete es einfach nicht mehr. Warum nur?! Warum wurde mir etwas geschenkt,dass ich bald wieder verlieren würde?!
Itachi riss die Tür brutal auf und suchte den Raum nach mir ab. Als er mich am Boden liegen sah,lies er sich ebenfalls nieder und umschlung mich mit seinen kräftigen Armen. Ich vergrub mein Gesicht tief in seiner Brust und atmete seinen herrlichen Duft ein. Er beruhigte mich etwas,doch der Schock und die Trauer lagen tief.
„Was war das Ergebnis?",fragte er nach einer Weile sanft. Langsam überreichte ich ihm den Test. Ich bemerkte,dass er den Atem anhielt. Ängstlich blickte ich in sein Gesicht um seine Reaktion zu sehen. Er...er lächelte! Freute er sich etwa?! „W-warum lächelst du?" „Ich verspreche dir ein großartiger Vater zu werden!",war seine einzige Antwort. Er drückte mich fest und half mir aufzustehen. „Nun...da du ja jetzt schwanger bist,sollten wir wohl ganz gut aufpassen,dass die meisten Gene von mir sind." Verwirrt sah ich ihn an,doch ich wusste was er im Kopf hatte. Das würde eine lange Nacht werden...
Am nächsten Morgen wurde ich durch lautes Geschrei von draußen geweckt. Ich fuhr in die Höhe und kletterte aus den Bett. Itachi stand bereits vor dem Fenster. „Sie sind hier." Ich erschrak. „Wir müssen sofort hier weg!",rief ich und zog meinen Mantel und meine Waffentasche aus. „Lass den Mantel hier. Er ist zu auffällig.",meinte Itachi. Ich nickte und war ihn achtlos in eine Ecke. Wir stürmten aus dem Zimmer und liefen durch die Gänge. Als wir draussen angekommen waren,sah ich zwei Typen im Akatsuki Mantel. Sie suchten nach uns... Plötzlich drehtrn sie sich um und sahen mir in die Augen. Es waren...Hidan und Kakuzu! „Renn...Renn!",rief Itachi. Wir rannten aus dem Dorf hinaus und direkt in den uns bekannten Wald. Ich wusste wir können nicht ewig weglaufen. Es würde zum Kampf kommen...Auch wenn ich das nicht wollte.
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Strong eyes, strong heart
Fanfiction„Du beobachtest mich heimlich, obwohl du weißt, dass du Ärger bekommen könntest? Wieso? " „Es ist kompliziert. Ich.. Ich kann meine Augen nicht von dir lassen. Die 17-jährige Y/n Hyuga zieht von Sunagakure nach Konoha und trifft bei Nacht auf einen...
