[Louis]
Als wir von unserem Ausflug zurück in das Hotel kamen, waren Gott sei Dank keine Fotografen mehr zu sehen und wir konnten uns ungesehen hinein begeben.
Ich griff nach seiner Hand, während wir die Hotelgänge entlang gingen und er verschränkte die Finger sofort.
„Das ging alles viel zu schnell vorbei heute." sagte ich und er nickte.
„Danke für heute, wirklich. Es hat so gut getan." fügte ich hinzu, kassierte dafür ein glückliches Lächeln und einen Kuss auf die Wange.
„Das hab ich gern für dich gemacht, Love."
Ich schmunzelte und spürte das Glücksgefühl, das jedes Mal durch meinen Körper huschte, wenn er mich so nannte. Es war so viel besser als Baby oder Babe, viel eleganter einfach und irgendwie fühlte es sich auch ehrlicher an.
Verdammt, er sollte bitte niemals mehr irgendetwas anderes sagen.
Wir gingen in mein Zimmer und es bereits nach 22 Uhr, das Hotel war komplett still und ich machte die Nachttischlampe an, nachdem ich die Vorhänge sicherheitshalber zugezogen hatte. Irgendwie fühlte ich mich nach wie vor beobachtet.
Mittlerweile hatte ich den Entschluss getroffen, die Wohnung zu verkaufen, am besten sofort und ohne, dass ich jemals wieder da hin zurück musste.
„Harry, denkst du es gibt Leute, die alle deine Sachen zusammenpacken und es dir dann woanders hinbringen?"
Er sah mich irritiert an. „Sowas wie Umzugshelfer?" fragte er und lachte dann.
„Wenn das so heißt..." murmelte ich, es war mir unangenehm dass ich anscheinend solche banalen Dinge nicht kannte.
„Ja, die bucht man und die helfen dir beim Umzug. Packen alles, bringen es weg, und so weiter. Wieso fragst du?"
Er kam zu mir und streichelte meine Wange.
„Ich möchte die Wohnung verkaufen. Am besten sofort und ohne dass ich nochmal da hin muss." gab ich zu.
„Bist du dir sicher?" hakte er nach.
Ich nickte. „Absolut. Ich kann es nicht mehr hin." antwortete ich ihm mit fester Stimme, setzte mich auf das Bett und nahm mein Handy.
Ich schrieb Niall, dass er das bitte in Bewegung setzen sollte gemeinsam.
Er war offiziell als mein PA angestellt und hin und wieder fragte ich ihn wirklich nach einem Gefallen.
Er antwortete sofort auf meine Nachricht.
Sofort, Bro.
Ich recherchiere auch noch nach neuen Wohnungen.
Lächelnd sah ich zu Harry. „Niall kümmert sich drum" sagte ich und er nickte und setzte sich neben mich. „Ich halte das für eine sehr gute Entscheidung." bemerkte er.
Schmunzelnd lehnte ich mich an ihn. „Na da bin ich ja froh" sagte ich frech und lachte leise.
Er grinste und küsste mich kurz, dann sah er auf die Uhr.
„Wir sollten schlafen. Morgen wird sehr viel auf dich zukommen, du musst ausgeruht sein." sagte er und ich sah ihn schmollend an.
Er bemerkte meinen Blick und zog eine Augenbraue nach oben.
„Vergiss es."
„Wieso?" fragte ich.
„Weil Schlaf wichtiger als Sex ist." erklärte er mir bestimmt.
„Was ist das denn für ein Argument?" fragte ich ihn lachend, wusste aber instinktiv, dass er sich heute dazu nicht breitschlagen lassen würde. Er war viel zu besorgt um mich.
"Ein überzeugendes. Ich geh eben in mein Zimmer und putze mir die Zähne."
Er stand auf und ich hielt ihn an der Hand fest. Fragend sah er zu mir herunter.
"Willst du deinen Kram nicht einfach rüber holen?" fragte ich ihn unsicher, er wirkte überrascht, nickte aber schließlich.
"Wieso eigentlich nicht?"
Er drückte meine Hand kurz, dann verschwand er aus meinem Zimmer.
Ich ging unterdessen in das kleine Bad und putzte mir die Zähne, betrachtete mich dabei im Spiegel und war unzufrieden.
Tiefe Schatten unter den Augen zeigten meine Erschöpfung und nun war mir auch klar, wieso Harry auf Schlaf bestand. Mit einem Mal meldete sich die Müdigkeit in mir lautstark zu Wort.
Ich wusch mir gerade mein Gesicht, da betrat Harry wieder mein Zimmer, lächelte mich an und verschwand mit seiner Waschtasche in der Hand in meinem Bad.
Ich schmunzelte, zog mich bis auf die Boxershorts aus und legte mich hinein, dann zog ich die Decke bis unter mein Kinn.
Harry trat aus dem Bad und lachte, als er mich sah, warf sich neben mich und ich zog die Decke auch über ihn, bevor ich mich an ihn kuschelte.
"Tief in dir drin bist du eine Schmusekatze, dachte ich mir doch." amüsierte er sich über mich und fuhr mit seinen Fingern durch meine Haare.
Ich schloss genüsslich meine Augen und seufzte leise auf.
"Kommt ganz drauf an, mit wem ich zusammen bin." antwortete ich ihm leise.
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Safe With Me | L.S.
FanfictionLouis Tomlinson ist ein erfolgreicher Popstar, der von Millionen von Fans auf der ganzen Welt verehrt wird. Doch mit Ruhm und Erfolg kommen auch die Schattenseiten des Lebens. Louis wird von einem Stalker bedroht und braucht dringend Schutz. Harry...
