[Louis]
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, bemerkte ich als Erstes wieder das altbekannte Herzrasen. Ich kannte das schon, denn ich bekam es immer von Kokain.
Das war nichts, was ich mit einem Joint nicht wieder in den Griff kriegen würde, dachte ich mir.
Mein ganz anderes Problem jedoch, verbarg sich unter der Decke in meiner Jogginghose.
Ich hatte zwar keine Erinnerung daran, wie ich in Jogginghose und Shirt gelangt war, nach dem Konzert und meinem kleinen Absturz, doch ich vermutete Harry dahinter.
Mit dem Gedanken an ihn kam von gestern alles wieder hoch und ich seufzte genervt in mein Kissen. Der Traum war so realistisch gewesen und ich ärgerte mich über mich selbst.
Ich dachte über Harry nach und merkte, dass ich noch immer die gleiche Lust auf ihn verspürte.
Es pochte unangenehm, sodass ich mit der Hand in meine Hose fuhr und beschloss, dass ich das Problem jetzt erst einmal beseitigen müsste, denn ansonsten würde ich Harry am Ende noch bespringen.
Ich schloss die Augen, umfasste mich selbst und fing an die Hand zu bewegen.
In Gedanken spulte ich den Traum ab, wie er mich gepackt hatte und sich an mich gepresst hatte.
Fest biss ich mir auf die Lippe und stellte mir vor, wie es weitergegangen wäre, wäre ich nicht aufgewacht. Leise stöhnte ich auf und bewegte meine Hand fester. Das hier war zwar nicht Sex mit Harry, aber es half mir kurzfristig darüber hinweg.
Immer wieder keuchte ich auf, wurde schneller und warf den Kopf zurück, als ich dem Höhepunkt näher kam.
Als es endlich soweit war, stöhnte ich rau auf und verzog das Gesicht lustvoll, dann sackte ich zurück in die Kissen und atmete tief durch.
Endlich war ich entspannter.
Ein Räuspern ließ mich aufschrecken und ich riss die Augen auf. Mitten im Raum stand Harry und fühlte sich sichtlich unwohl.
Schnell zog ich die Hand aus meiner Hose und die Decke etwas höher.
„Scheisse, geht's noch?!" rief ich laut und spürte, wie die Hitze in mein Gesicht kroch.
„Entschuldigung, ich, also, du hast auf das Klopfen nicht reagiert und ich hatte Sorge, dass etwas nicht stimmt." sagte er, blickte mich noch immer nicht an.
„Und dann platzt du hier rein? Was soll schon sein, verdammt?" schnauzte ich ihn an und er sah nun zu mir. „Dreh dich um!" rief ich und machte eine Handbewegung in Richtung Tür.
Harry reagierte sofort und drehte mir den Rücken zu.
Eilig säuberte ich mich mit einem Taschentuch, dass neben dem Bett lag, stand auf und richtete meine Kleidung zurecht.
„Klare Grenze, Harry. Betrete niemals mein Zimmer ohne Aufforderung." sagte ich und lief zum Tisch, griff in die kleine Tasche die darauf lag und zog einen Joint hervor.
Nachdem er sich vergewissert hatte, dass ich bekleidet war, drehte er sich zu mir und beobachtete, wie ich das Gras-Tabak-Gemisch anzündete und daran zog, ehe ich das Fenster öffnete.
„Es hätte etwas passiert sein können, schließlich warst du total zugedröhnt." gab er zu Bedenken und ich schnaubte leise.
„Gewöhn dich dran."
Ich spürte seinen Blick auf mir, weswegen ich mich zu ihm drehte und ihn ansah.
„Wieso bist du überhaupt hier?"
„Es ist Checkout in dreißig Minuten und wir müssen danach los, nach London." antwortete er mir ruhig.
Ich nickte leicht.
Harry räusperte sich leicht und sah sich im Zimmer um.
„Das, was du da gestern gesagt hast..." fing er an und nun sah ich ihn neugierig an.
„Was genau?"
„Das mit dem Traum." sagte er.
Ich nickte und zog an dem Joint. „Was ist damit?"
Er lehnte sich gegen die Wand, was ich sofort ein wenig bekannt anfühlte, sodass ich lieber weg sah.
„Du hast mir gesagt, ich soll dich nochmal fragen."
Wieder nickte ich nur. Ich spürte seine Unsicherheit bei diesem Thema bis hier, daher beschloss ich, ihn weiter zu ärgern.
„Und jetzt willst du mich fragen?"
„Nein." sagte er sofort und ich schmunzelte.
„Nein?"
Ich hörte sein Seufzen. „Louis, ich bin dein Bodyguard. Es gibt Grenzen, ich finde wir sollten sie einhalten." erklärte er mir.
„Dann sag mir doch einfach, dass du hetero bist oder in einer Beziehung oder einfach kein Interesse hast, dann ist doch alles gut. Denkst du ich bin ein Freak? Ich kann ein Nein schon verstehen, keine Sorge. Es ist ja nicht so, dass ich dich direkt bespringe und nötige." antwortete ich ihm harsch.
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Safe With Me | L.S.
Fan-FictionLouis Tomlinson ist ein erfolgreicher Popstar, der von Millionen von Fans auf der ganzen Welt verehrt wird. Doch mit Ruhm und Erfolg kommen auch die Schattenseiten des Lebens. Louis wird von einem Stalker bedroht und braucht dringend Schutz. Harry...
