Auch ich merkte, wie ich langsam ebenfalls müde werde und auch kurz darauf einschlafe, mit Luna in meinen Armen.
~Zeitsprung: 17 Uhr
Als ich wieder aufwachte, sah ich Hongjoongs Gesicht ganz dicht an meines. Ich begann zu lächeln und streicht die ihm eine haarsträhne zur Seite, um sein Gesicht besser zu sehen.
Ich schaute mir sein Gesicht genauer an und in mir breitet es sich ein ungewohntes Gefühl aus, was ich bisher noch nie hatte für einen Jungen.
Plötzlich streckte sich Hongjoong und öffnete seine Augen und begann zu lächeln, als er mich sah. »gut geschlafen?« fragte er mich und ich nickte. Danach setzen wir uns auf und schauten uns in die Augen. »danke dass du geblieben bedanke ich mich bei ihm und schaute dann an ihm vorbei.
Als er aufstand und zu meiner Zimmertüre ging, drehte er sich noch einmal, lächelte mich an und verließ dann mein Zimmer.
Kaum hatte er mein Zimmer verlassen, klingelte mein Handy. Ich schaute nach wer mich anrief und als ich sah, dass es mein Vater war, ging ich ran.
»Hey Dad, was gibt's.« ich
»Hey kleines, wie war dein Tag?« Dad
»Joar ganzen okay. Wieso fragst du?« ich
»Ich bin gerade auf dem Weg zu euch und hole ich ab. Ich möchte dich noch jemanden vorstellen.« Dad
»Wieso hab ich dabei ein ungutes Gefühl, beiden was du vor hast.« ich
»Jetzt komm schon.« Dad
»Ja schon gut. Ich richte mich.« ich
»Alles klar, ich bin in 5 Minuten da. Bis gleich.« Dad
»Bis gleich.« ich
Und dann legte ich auf. Ich bin gespannt was er vor hat. Sonst war er nie was gutes wenn er was vor hat.
Ich stand vom Bett auf, ging dann noch schnell ins Bad, was zum Glück frei war, kämmte mir die Haare und als ich das Bad verlasse, fällt mir auf, dass ich noch Schuhe an habe.
Danach ging ich die Treppe runter und ging in die Küche, um noch schnell was trinken. »Warum so eilig?« »Mein Vater kommt gleich und holt mich ab. Er möchte mich jemanden vorstellen.« erklärte ich Seonghwa und stellte mein Glas ab. »Du klingst echt nicht begeistert.« kam es von Hongjoong und lachte. »Bin ehrlich gesagt wirklich. Meistens ging immer was schief.« sagte ich und dann hupte es vorm Haus.
Ich ging mit Hongjoong und Seonghwa zur Haustüre und zog meine schwarze Winterjacke an. »viel Spaß dir, Luna. Wir drücken dir die Daumen, dass du es überlebst.« »Danke ihr, bis später.« ich verabschiedete mich bei den beiden und ging dann raus.
Vor der Tür, stand Dad mit seinem schwarzen Toyota schon da. Mit einem kleinen Lächeln ging ich auf das Auto zu. »Hey Dad.« kam es von mir, als ich ein stieg und er dann los fuhr.
»Also, darf ich fragen, wen du mich vorstellen möchtest?« fragte ich ihn und schaute ihn von der Seite an. »Ich möchte dir die Seite von deiner Mutter vorstellen. Sie haben mitbekommen, dass du ihn so bist und möchten dich kennenlernen.« erklärte er mir und ich war nur noch sprachlos.
»Ich weiß, ich hätte es dir viel früher sagen sollen, aber ich war im Stress und...« »Dad schon gut.« funkte ich ihm dazwischen und schaute aus dem Fenster. Dead weiß, wie sehr es mir so was stinkt, wenn man mir nichts sagt. Na ja, lieber lerne ich meine restliche Familie so kann als gar nichts zu sagen und auf der Straße zufällig über den Weg laufen.
~Zeitsprung: halbe Stunde später~
Als wir vor einem großen altmodischen Haus hielten, schaute ich Dad verwirrt an, der nur lachte und dann aussteigt. Ich stieg ebenfalls aus und die ich mit Dad zum Haus.
»Bist du bereit, Kleines?« ich nickte und dann klingelt der andere Tür Punkt ich ging ein paar Schritte zurück und wurde nervös. Was wenn sie mich nicht mögen.
Plötzlich gegen die Türe auf und eine ältere Frau kam zum Vorschein. Sie fing an mit Lächeln, als sie uns beide sah und kam direkt auf mich zu. »Luna? Bist du dass wirklich?« kam es von ihr und ich nickte Punkt auf einmal umarmte sie mich und begann leicht zu weinen.
»Es ist schön dich nach all den Jahren wieder zu sehen. Lasst uns reingehen.« sagte sie dann und wir gingen rein Punkt drinnen zogen Dad und ich unsere Jacken aus und folgten der Frau, doch ich bin plötzlich stehen, als ich ein Bild von Mam und Dad an ihrer Hochzeit sah. Einzelne treiben die ich in meiner Wange runter. Ich schaute mir das Bild genauer an und merk dir noch nicht mal, dass die ältere Frau bei mir stand und mit mir das Bild anschaute.
»Du siehst genauso aus wie deine Mutter, als sie in deinem Alter war.« kam es von ihr und ich musste lächeln. »Komm, gehen wir zu den Anderen und nenn mich ruhig Oma.« sie lächelte mich ebenfalls an und gemeinsam gingen wir zu den anderen ins Wohnzimmer. Dort saßen Dad und Opa am Tisch und trinken ganz gemütlich einen Café.
Als Opa mich sah, stand er vom Tisch auf und ging auf mich zu. »Luna?« fragte er mich und ich nickte. Danach nahm er mich dann in den Armen. »Was meinst du, wie sehr wir auf diesen Moment gewartet haben. Lass dich ansehen. Du siehst genauso aus wie deine Mutter.« sagte Opa überglücklich und ich konnte nicht anderst, als zu lächeln. Aber ich frage mich, warum Dad nach all den Jahren mir nichts gesagt hatte.
Plötzlich klingelte es erneut an der Tür und Opa und ich lösten uns aus der Umarmung. »Dass muss bestimmt dein Onkel Eunwoo sein.« rief Oma und ging zur Haustüre.
Als Oma wieder ins Wohnzimmer kam, war sie nicht alleine. Onkel Eunwoo, glaub ich, kam mit seiner Frau und seinem Sohn, der bestimmt genauso alt ist wie ich. Hoffe ich jetzt zu mindestens.
»Luna, dass ist dein Onkel Eunwoo, Tante Sumi und dein Cousin Taemin.« Oma strahlte wie der größte Sonnenschein, genauso wie mein Onkel, aber Taemin sah nicht so begeistert aus.
Dad stellte sich neben mich hin und begann dann mit Onkel Eunwoo und Tante Sumi zu reden. Ich nutzte die Gelegenheit aus und ging raus auf die Terrasse und setzte mich auf den zwei Treppenstufen Richtung Garten.
Ich schaute nach oben in den Himmel, der schon fast dunkel ist. »Ich wüsche, du wärst hier, Mam.« sagte ich und dann ging die Terrassentür erneut auf, aber ich schaute nicht nach, wer es war. »Darf ich mich dazu setzen?« ich musste doch schauen, wer es war und sah mein Cousin Taemin.
»Ähm ja natürlich.« ich rutschte ein bisschen zur Seite und Taemin setzte sich neben mich hin. Wir schauten uns gegenseitig an und fingen an mit lachen. »Wie fühlt es sich an, jetzt einen Cousin zu haben?« »Dass gleiche kann ich dich auch fragen.« entgegnete ich ihm und mussten wieder lachen.
»Es fühlt sich komisch an. Als mein Vater von dir erzählte, war ich erst mal etwas stinkig, dass man es mir nicht früher gesagt hat, aber ich war auch gleichzeitig glücklich, jetzt eine Cousine zu haben.« Taemin lächelte mich an und ich konnte nicht anders als zurück zu lächeln. »Ich stimmte dir voll und ganz zu. Wir müssen uns erst mal daran gewöhnen.«
~Zeitsprung: 1 Stunde später~
Nachdem ich Onkel Eunwoo, Tante Sumi und Taemin näher kennen gelernt habe, konnte man mich und Taemin nicht mehr aus unserem Gespräch los reisen.
Taemin ist zwar ein Jahr älter als ich, aber er hat richtigen Respekt vor mir, da ich aus Deutschland komme. »Gehst du eigentlich zur Schule?« fragte er mich auf einmal und ich schüttelte den Kopf.
»Darf ich fragen warum.« ich schaute zu Dad, der nur nickte. Ich holte tief Luft und schaute wieder Taemin an. »Können wir dafür woanders hin?« »Klar, hier in der Nähe ist ein Park, da können wir hin. Mam, Dad dürfen Luna und ich zum Park?« Taemin schaute seine Eltern an und dann mein Dad.
»Also ich weiß nicht. Yong, was denkst du« Tante Sumi fragte Dad, aber er lächelte nur. »Mir macht es nichts aus, aber anstatt zum Park zu gehen, könnt ihr zwei zu Luna laufen. Taemin da deine Eltern auch vorbeifahren, wie ich, wir können sie dich dann dort abholen.« »Tolle Idee Punkt Luna schreibst du dann deinem Vater, wenn ihr bei dir seid?« fragte mich dann Onkel Eunwoo. »ja kann ich machen und es war echt schön euch kennen zu lernen.« sagte ich mit meinem Lächeln und umarmte jeden zum Abschied.
Danach gingen Taemin und ich zur Haustüre zogen unsere Jacken an und verließen das Haus und wir machten uns auf dem Weg zum Dorm.
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We break the Wall ~ATEEZ ff~
FanfictionDurch das Mobbing in der Schule, zog sich die 18-jährige Kim Luna immer mehr von der Außenwelt zurück und bekam dadurch Suizid. Ihre Lehrer bemerkten, dass es Luna nicht gut geht und kontaktierten ihren Vater, der in Südkorea lebt. Als er mitbekam...
