-Kapitel 11-

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Luna Pov:

Nach dem Training, ging es wieder zurück zum Dorm und hatten den Rest des Tages frei. »Und was machen wir jetzt noch so?« fragte ich die anderen, als wir ins Haus rein gingen und in die Küche gehen. »Zuerst essen wir was zu Mittag und dann schauen wir mal.« antwortete Jongho. »Wenn es euch nichts aus macht, würde ich schnell hoch gehen und mich umziehen.« »Nein, alles gut.« sagte dann Hongjoong und dann ging ich auch schon hoch in mein Zimmer. 

Oben ging ich erst mal zum Schrank, holte meine schwarze Jeans mit Löcher aus dem Schrank, ein schwarzes Top und einen grauen Hoodie aus dem Schrank und zog mich dann um. Meine Haare flocht ich zu einem lockeren Zopf und Ich sprühte dann noch ein bisschen Parfüm auf mein Hoodie und ging dann wieder runter zur Küche. Auf der Treppe, kam mir Hongjoong entgegen, der mich von oben bis unten mustert und danach lächelt. »Jongho und Yeosang haben schon angefangen mit kochen. Vielleicht kannst du den beiden ja helfen.« kam es von ihm und ich nickte nur.

Als ich dann unten in der Küche war, standen Jongho und Yeosang alleine in der Küche. Der Rest sitzt im Wohnzimmer vorm Fernseher und schauten irgendein K-Drama. »Kann ich euch bei etwas helfen?« fragte ich die zwei und beide drehten sich gleichzeitig zu mir um. »Ähm ja klar. Du kannst die Paprika und die Gurke da schneiden.« Yeosang schob sein Brett, dass er vorher hatte, zur Seite und reichte mir das Messer, dass er in der Hand hatte.

Vorsichtig nahm ich ihm mit zittrigen Händen das Messer und fing an die Gurke zu schneiden. Es war komplett ungewohnt, wieder ein Messer in der Hand zu haben. Plötzlich kam wieder mein Suizid hoch. Ich hörte auf, die Gurke zu schneiden, hielt dass Messer an meiner  Puls-Schlagader und wollte diese gerade aufschneiden. »Luna!« plötzlich nahm Yeosang mir das Messer aus der Hand weg und legte es zur Seite. Ich fing auf einmal an mit weinen und rannte hoch ins Zimmer. Erneut kam mir wieder Hongjoong auf der Treppe entgegen und schaute mich fragend aber auch besorgt an. »Luna, was ist los?« fragte er mich und wollte mich an der Schulter festhalten, doch ich wich ihm aus und rannte weiter die Treppe hoch, stürmte in mein Zimmer, schmiss mich aufs Bett und weinte in mein Kissen.

Hongjoong Pov:

Nachdem Luna weiter die Treppe hoch rannte, ging ich zu Yeosang und Jongho in die Küche und machte mir eine Tasse Tee. »Was ist mit Luna los?« fragte ich die beiden und schaute sie fragend an. »Luna wollte sich gerade mit dem Messer die Puls-Schlagader aufschneiden.« sagte Yeosang und schaute zum Messer, dass auf dem Brett lag. Ich wollte gerade wieder zur Treppe, aber Jongho hielt mich davon, indem er meinen Arm packte und mich ernst anschaute. »Lass es, Hongjoong. Sie braucht gerade Zeit für sich.« sagte Jongho und ich nickte. 

Jongho lies daraufhin meinen Arm los und schüttete dann den Reis in den Sieb ab. Ich schaute zur Treppe und seufzte. Am liebsten würde ich jetzt zu ihr hoch gehen und versuchen sie zu beruhigen, aber wenn Jongho meint, dass sie Zeit für sich braucht, dann wird es wohl so sein. Ich hoffe, dass Luna sich bald wieder ein wenig beruhigt.

»Hongjoong, bevor du noch hier Wurzeln schlagen tust, kannst du den Tisch decken.« kam es von Yeosang und der gerade, die fertig geschnittene Gurke, in eine Schüssel gibt. Ich schaute erst, was die zwei gekocht haben, und den Topf mit gebratenen Nudeln sah, ging ich dann zum Schrank, holte tiefe Teller raus und stellte die auf den Tisch. Danach holte ich noch für jeden von uns Essstäbchen und Gläser und schon war der Tisch gerichtet. Yeosang stellte den Gurkensalat auf den Tisch und einen Untersetzer für den Topf, der Jongho gerade vom Herd nahm und den auf den Tisch abstellt.

»Jungs, Essen ist fertig!« dass ließen sich die anderen nicht zweimal sagen und sprangen schon von der Couch und rannten fast zum Esstisch. »Was ist mit Luna?« fragte San uns und hielt nach Luna Ausschau. »Ich schau Mal wie es ihr geht.« sagte ich und bekam wieder einen ernsten Blick von Jongho, den ich gekonnt ignoriere und zur Treppe ging.

Vor ihrer Zimmertür, hörte ich, wie Luna mit jemandem redet und gleichzeitig am weinen ist. Vorsichtig erhob ich meine Hand und wollte klopfen, aber ich nahm sie wieder runder und ging wieder die Treppe runter. »Wir heben für Luna was auf.« sagte ich, als ich zum Tisch ging und mich neben Seonghwa setzte. Alle nickten und wir begannen.

Luna Pov:

Nachdem ich mich ausgeheult habe, nahm ich mein Laptop von Schreibtisch, setzte ich mich wieder auf mein Bett und schalltete den Laptop an. Als dieser dann hochgefahren war, rief ich direkt Minho über Facetime an und hoffte so sehr, dass er Zeit hat.

»Hey, Luna wie geht's… was ist den passiert?« Minho

Ich sagte nichts und begann wieder zu weinen.

»Luna, was ist passiert?« Minho
»Ich… ich wollte mich wieder…« ich
»Luna, sag nicht, dass du dich?« Minho

Ich nickte und wischte mit die Tränen weg.

»Wie sehr ich jetzt bei dir sein möchte und dich umarmen will.« Minho
»Kann ich mir gut denken.« ich
»Wie war dein Tag gestern? Ich hab versucht dich anzurufen, aber du bist nicht dran gegangen.« Minho
»Ganz okay.« ich
»Wohnst du bei deinem Vater?« Minho
»Nein, leider nicht.« ich
»Wo dann?« Minho
»Bei ATEEZ.« ich
»BEI ATEEZ!?« Minho
»Ja, aber sag es niemanden. Ich möchte kein Ärger bekommen.« ich
»Ich schweige wie ein Grab.« Minho
»Hoffe ich für dich.« ich

Wir beide fingen an mit lachen und dann kamen mir wieder die Tränen hoch.

»Was liegt dir auf dem Herzen? Ich kann sehen, dass du was hast.« Minho
»Ich hab das Gefühl, dass mein Suizid bleibt und es noch schlimmer wird.« ich
»Hör auf an sowas zu denken.« Minho
»Ich kann aber nicht anderst. Ich sollte schon vorhin mit einem Messer die Puls-Schlagader aufschneiden.« ich
»Sobald wir hier in Deutschland Ferien haben, Frage ich mein Vater, ob wir in Seoul Urlaub machen können.« Minho
»Ich würde mich freuen, euch wieder zu sehen.« ich

Ich lächelte, aber weinte immernoch, da es mir nicht aus dem Kopf geht, mit Suizid.

»Ich muss wieder auflegen. Hab noch ein Berg an Hausaufgaben zu erledigen. Wir schreiben.« Minho
»Okay, viel Spaß dir nocht.« ich
»Danke, dir auch noch und Pass auf dich auf.« Minho
»Ich Versuche es. Bis dann.« ich
»Bis dann, Luna.« Minho

Minho winkte noch kurz und legte dann auf. Daraufhin schalltete ich den Laptop aus, legte den wieder zurück auf meinem Schreibtisch und setzte mich wieder aufs Bett. Ich überlegte, ob ich wieder zu den Jungs runter soll. Das Essen müsste bestimmt auch schon fertig sein, aber irgendwie Hunger hab ich nicht und runter zu gehen, mich an den Tisch zu setzen und nichts essen, ist auch doof.

Nach langem Überlegen, entschied ich mich, im Zimmer zu bleiben. Ich legte mich ins Bett, schaute aus dem Fenster und wurde langsam müde. Wenig später schlief ich auch schon ein.

We break the Wall ~ATEEZ ff~Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt