Was du kanst, kann ich schon lange

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Und es ist so kalt und trist,
Dass mein kalter Knöchel auf deine hässliche Fratze trifft.

Und dunkles Rot ist jetzt mein Abendmahl,
Hoffe dein Abendmahl, deine Qual.

Ja dein Schmerz,
Jetzt mein Ergötzen.

Und dein Schrei mein neues Lieblingslied.

Dein Schreien erfüllt den Gang,
Fast wie engelsgleicher Gesang.
Der Klang,
Viel zu schrill und hoch.

Aber du wirst niemals hoch zu den Engeln gehen,
Lassen wir das mal so stehen.

Wieso, fragst du.
Aber du bist Grund genug.

Deine Angst, meine größte Freude.

Weil wir spielen jetzt umgekehrt,
Denn was du kannst, kann ich schon lange.

Kleine TexteGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt